Software & Ident

Für Extrawürste in Serie

Temperatur, Feuchtigkeit, Chemikalien – gerade in der Fleischverarbeitung sind Industrie-PCs hohen Belastungen ausgesetzt. Dies gilt auch bei Spar, die seit neuestem auf mehr als 350 neue Terminals vertraut. Die Lebensmittelproduktion und speziell die Fleischverarbeitung gelten als Königsdisziplinen beim Einsatz von stationären und mobilen Industrie-PCs.

Das beginnt bei den extremen Umgebungsbedingungen, die hohe Anforderungen an die Robustheit der elektronischen Geräte stellen: Kälte und die auf Grund der strengen Hygienevorschriften intensive Reinigung setzen der Elektronik zu. Gleichzeitig stellen die Kunden hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. „Die Effizienz und Sicherheit unserer Produktion verlangt zuverlässige Terminallösungen, eine funktionierende IT ist für uns „mission critical“. Dabei bietet uns DLoG nicht nur ein umfangreiches, vielseitiges Geräteportfolio, das in Umfang und Qualität unsere hohen Anforderungen erfüllen kann“, erläutert Christian Terbou, Applikationsmanager für Logistik-und Produktionssysteme.

„In der langjährigen Zusammenarbeit an mehreren unserer Standorte hat DLoG immer auch beim Service überzeugt. Die DLoG-Mitarbeiter und besonders unser direkter Ansprechpartner Manfred Lachauer verfügen neben ihrem technischen Know-how auch über die erforderlichen Branchen- und Prozesskenntnisse, um die für uns optimale Gesamtlösung präsentieren zu können. Maßstäbe setzt DLoG bei Liefertreue, After-Sales-Services und Wartung – für uns ganz entscheidende Faktoren bei der Auswahl und Bewertung unserer Lieferanten.“

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Aus den ersten Projekten zwischen der österreichischen Spar Tann und DLoG hat sich eine langjährige Partnerschaft entwickelt. Vom kompakten DLoG MPC 6 als Fahrzeugterminal für den mobilen Einsatz bis hin zu den neuen DLoG Thin Clients der ITC-7-Reihe mit besonders großem Displays für den stationären Einsatz sind bei Spar Tann mehr als 350 Terminals im Einsatz, davon 60 in der Wurstproduktion am Standort Föderlach.

Auf mehr als 22 000 m² werden hier die verschiedensten Wurstsorten der Spar-Eigenmarke Tann produziert – darunter auch die bekannte „Extrawurst“. 2006 führte man in Föderlach pro- Food als ERP-System ein, um den Gesamtprozess von der Anlieferung über die Produktion bis hin zu Verpackung, Konfektionierung und Auslieferung lückenlos abbilden zu können.

„Gerade in der Wurstproduktion muss daher jeder Produktionsschritt IT-technisch überwacht werden. Ob Fleisch oder Gewürze – wir müssen exakt erfassen, welche Rohmaterialien aus welchen Chargen unserer Zulieferer wann und in welcher Wurst verarbeitet wurden. Und wohin diese Wurst von uns geliefert wurde“, erklärt Christian Terbou.

Das beginnt bei der Anlieferung. In Föderlach werden durchschnittlich zwischen 30 und 40 t Materialien angeliefert – vom Frischfleisch bis zum Salz. Die vom Zulieferer elektronisch avisierten Lieferungen werden per Barcode- Leser erfasst, kontrolliert und gewogen. Damit die Mitarbeiter dabei nicht den Überblick verlieren, sind jeweils zwei Waagen an einen DLoG IPC 6 oder DLoG ITC 7 mit großem 15-Zoll-Display angeschlossen.

Ein anspruchsvoller Job für die Mitarbeiter: Alles muss lückenlos erfasst werden und zugleich muss insbesondere das Frischfleisch möglichst schnell in die eigentliche Produktion zur Weiterverarbeitung übergeben werden. In der Produktion werden die Reihenfolge der Produkte und deren Rezepturen ebenfalls über DLoG-Terminals an die Beschäftigten kommuniziert. Alle Materialien werden auch hier gescannt, in Kutter und andere Maschinen gegeben und dann exakt nach den Rezepturangaben gemischt.

Zweimal täglich intensive Reinigung Wer erstmals eine Wurstproduktion besichtigt, dem wird die extreme Sauberkeit in allen Bereichen auffallen. „Unsere eigenen Qualitätsstandards und die gesetzlichen Hygieneanforderungen sind extrem hoch. Zweimal am Tag wird alles intensiv gereinigt. Die Faustregel: 6 – 8 Stunden wird gearbeitet, 4 Stunden wird gereinigt. Unsere Wurstproduktion ist also eine extrem elektronikfeindliche Umgebung“, betont Christian Terbou.

Dennoch wirkt jedes DLoGTerminal absolut neuwertig, und es ist nicht erkennbar, dass einzelne Geräte schon über 5 Jahre im Einsatz sind. „Ob Temperatur, Feuchtigkeit, Chemikalien oder Erschütterungen: Unsere Terminals sind für raue industrielle Umgebungen ausgelegt. Viele Hersteller bieten in der Lebensmittelproduktion die vom Kunden gewünschten Gewährleistungen und Verfügbarkeitsgarantien nur auf teuren Stainless-Steel-Varianten. Anders bei DLoG: Spar Tann hat überwiegend unsere Standardgehäuse im Einsatz.

Auch sie überstehen die vielen Reinigungen ohne Kratzer und arbeiten extrem zuverlässig. Das spart dem Kunden viel Geld“, berichtet Manfred Lachauer, der für Spar Tann zuständige DLoG-Kundenbetreuer. Der Verpackungsbereich nimmt in Föderlach daher einen großen Bereich ein und ist von großer Bedeutung. Hier werden die großen „Extrawürste“ und andere Tann-Produkte am Förderband abgewogen, verpackt und etikettiert.

Dabei werden Bizerba-Waagen, leistungsstarke Etikettiermaschinen und DLoG ITCs 7 eingesetzt. Dort, wo die Wurstwaren bereits aufgeschnitten verpackt werden, kontrollieren Kameras den automatisierten Schneidevorgang und die anschließende Verpackung. Hier am Förderband finden auch wichtige Schritte der Qualitätskontrolle statt. Alle Verpackungen laufen durch einen Metalldetektor und nochmals über Kontrollwaagen.

Stimmt das Gewicht nicht exakt, werden die entsprechenden Verpackungen vom Band genommen. Auf acht parallelen Auszeichnungsstationen findet dann die eigentliche Auszeichnung der Waren statt. Hier reichen die kompakten MPC-6- Terminals, die an Bizerba-Waagen und Etikettendrucker angeschlossen sind. Im nachfolgenden Kommissionierbereich werden die Lieferungen für die Kunden zusammengestellt. Funkscanner sorgen dabei für eine lückenlose Kontrolle.

Von dort gehen die Waren teilweise zur Zwischenlagerung in das Hochregallager oder direkt auf den Lkw. Vor der Beladung findet eine nochmalige Kontrolle der Ladeliste statt. Auch hier sorgen die großen Displays der DLoG ITC 7 für ein komfortables Arbeiten und eine transparente Darstellung der umfangreichen und detaillierten Ladenlisten.

DLoG

Statement DLoG Mitarbeiter Manfred Lachauer kennt noch andere Vorteile der modernen Technik dieser und anderer DLoG-Terminals: „Wir bieten den Kunden die hohe Ausfallsicherheit, die ein Betrieb wie Spar Tann verlangt. Um dies gewährleisten zu können, setzen wir auf Remote Monitoring und Fernwartung. Wir kennen den Zustand der Geräte, können bei Problemen eingreifen und die Wartung und das Einspielen von Software-Updates gezielt auf den Rhythmus der Fertigung abstimmen.“

Spar Österreichische Warenhandels-AG, E-Mail: [email protected], www.spar.at DLoG Gesellschaft für elektronische Datentechnik mbH, E-Mail: [email protected], www.dlog.com

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