Intralogistik-Komponenten

Alexandra Hose,

Mehr Flexibilität bei Energieketten durch 3D-Druck

Mit additiver Fertigung und 3D-Scanning beschleunigt Tsubaki Kabelschlepp die Entwicklung von Energieketten für die Intralogistik. Das Unternehmen verkürzt Entwicklungszeiten, reduziert den Materialeinsatz und ermöglicht wirtschaftliche Individualisierungen.

© Cimcorp Oy

Tsubaki Kabelschlepp nutzt additive Fertigung und 3D-Scanning, um die Entwicklung von Energieketten für automatisierte Lager, Fördertechnik, Robotik und Krananlagen effizienter zu gestalten. Angesichts steigender Anforderungen durch zunehmende Automatisierung, höhere Datenmengen und wachsende Variantenvielfalt sollen Entwicklungsprozesse schneller und flexibler werden.

Materialeinsatz für Prototypen sinkt um bis zu 80 Prozent

Durch den Einsatz von 3D-Druck können Prototypen frühzeitig getestet und Konstruktionen ohne aufwendige Werkzeuganpassungen optimiert werden. Nach Unternehmensangaben sinkt der Materialeinsatz für Prototypen um bis zu 80 Prozent, während sich Entwicklungszeiten deutlich verkürzen.

Zum Einsatz kommt das selektive Lasersintern (SLS), das sich für Prototypen und Kleinserien eignet. Da keine Stützstrukturen erforderlich sind, lassen sich auch komplexe Geometrien wirtschaftlich fertigen. Die additive Fertigung wird für funktionale Tests, Kleinserien und kundenspezifische Komponenten genutzt.

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