Legi-Air 4050 im Einsatz

Red. materialfluss,

Mit Tempo etikettieren

Wie sich ein Etikettierer des Kennzeichnungsanbieters Bluhm Systeme im Lager des Versandhändler Happyshops schlägt, ist das Thrma eines spannenden Anwenderberichts.

© Bluhm Systeme

Mit Brettspielen, Gesellschaftsspielen und Puzzles möchte Happyshops aus Merseburg ihre Kunden glücklicher machen. In den letzten Jahren hat der Versandhändler stark expandiert und auch in  Zukunft ist mit weiterem Wachstum zu rechnen. Mit einer vollautomatisierten Versandlinie sieht sich das Unternehmen dafür bestens gerüstet.

Unser Lager umfasst 220.000 Artikel. In Spitzenzeiten verschicken wir bis zu 1.800 Pakete pro Tag in die ganze Welt“, erklärt Robert Letsch, Geschäftsführer der Happyshops GmbH. Der Onlinehändler nutzt dafür verschiedene Paketdienstleister. „Wir haben daher nach Partnern gesucht, die nicht nur den Versand auto­matisieren, sondern gleichzeitig in der Lage sind, vollauto­matisch den passenden Frachtführer zur jeweiligen Sendung zu ermitteln“, so Letsch weiter: „Alle Paketdienstleister haben ihre speziellen Anforderungen an die Versandetiketten. Wir haben uns daher für einen Etikettierer des Kennzeichnungsanbieters Bluhm Systeme entschieden. Er kann nicht nur die vielen ­verschiedenen Etikettenlayouts drucken, sondern beim Etikettieren auch die unterschiedlichen Kartonmaße berücksichtigen.“


Packstrecke automatisieren

Bei Happyshops treffen die Kommissionierer mit ihren Waren aus dem Lager an der neuen Packstrecke ein. Sie scannen den Auftrag und packen die Waren in die unterschiedlich großen Versandkartons. Pro Karton wird ein kleines Ident-Etikett mit Barcode erstellt und händisch an der Kartonage angebracht.

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Ab hier läuft alles vollautomatisch: Das Paket wird verschlossen, gewogen und vermessen. Das Wiegen erfolgt durch ein System der Janner Waagen GmbH aus der Oberpfalz. Anhand der Faktoren Gewicht, Maße und Destination ermittelt die Software des Entwicklers Ximaj IT-Solutions GmbH aus Rosenheim den günstigsten Paketdienst für jede einzelne Sendung. Diese Daten werden an den Etikettendruckspender der Bluhm Systeme GmbH aus Rheinbreitbach übertragen.

Vielfältige Anforderungen an Versandetiketten

Die Experten des Kennzeichnungsanbieters empfahlen für diese Aufgabe den robusten Legi-Air 4050, der aufgrund seiner stabilen Bauweise für den Dauerbetrieb geeignet ist. Das ­System kann Druckmodule aller führenden Hersteller integrieren und Etiketten somit mit einer Auflösung von bis zu 600 dpi bedrucken. Die Datenübertragung und Systemsteuerung erfolgt dabei schnell und einfach über Ethernet. Bei Happyshops ­wurde ein Zebra-Druckmodul integriert, das die Versandetiketten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Millimetern pro Minute zuverlässig gemäß den indi­viduellen Anforderungen der ­Paketdienstleister bedruckt.
Der Legi-Air 4050 verfügt über eine Spendeleistung von bis zu 80 Etiketten pro Minute. „Diese Spendegeschwindigkeit kann mit unserem Versandaufkommen von 400 Paketen pro Stunde ­locker Schritt halten“, freut sich Letsch. Eine hohe Verfügbarkeit erreicht das System zudem durch eine Etikettenvorratsrolle von bis zu 450 laufenden Metern. Für die Etikettierung der Happyshops-Pakete mit variierenden Abmessungen wurde ein Sensor an der Stempelplatte montiert, der den Abstand zum etikettierenden Produkt erkennt. Zusätzliche Etikettiersicherheit garantiert der „Etikett-auf-Stempel-Sensor“, der überprüft, ob sich tatsächlich ein Etikett auf der Stempelplatte befindet.

Validierung des Drucks

Nach dem Etikettiervorgang wird der Druck des Etiketts zusätzlich validiert. Eine Autofokus-Kamera prüft den Inhalt auf Korrektheit und Plausibilität. Zudem checkt die Linse, ob das Versand­etikett sowohl maschinenlesbar als auch vom Paketboten auslesbar ist. „Dieser Schritt soll Fehlsendungen vermeiden“, erklärt Letsch. Anschließend werden die Pakete auf die einzelnen Frachtführerbänder befördert, von wo aus sie dann abends abgeholt werden.
„Wir haben uns für Bluhm Systeme entschieden, weil das Gerät nicht nur unsere vielfäl­tigen Etikettieraufgaben erfüllen kann, sondern zudem leicht zu bedienen ist. Auch der Wechsel der Etikettenrollen ist denkbar einfach“, erläutert Letsch. Aus Nachhaltigkeitsgründen ist es bei Happyshops zudem wichtig, dass alle Geräte in einen Stromsparmodus gehen können. Nach 60 Sekunden Inaktivität fährt die komplette Verpackungsanlage inklusive Etikettierer in Stand-by. „Auch das macht alle ein bisschen glücklicher“, freut sich Robert Letsch.

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