Flurförderzeuge
Ohne Fahrer unterwegs
Mit einer neuen Entwicklung von Siemens können sich Fahrzeuge autonom in Hallen bewegen, ohne auf zusätzliche Orientierungshilfen angewiesen zu sein.
Das System vermisst mit einem auf einem Schwenkmotor angebrachten Laserscanner die Umgebung und erstellt eine dreidimensionale Karte. Neue Fahrstrecken werden durch einmaliges Abfahren eingelernt. Bisher eingesetzte Systeme sind auf externe Navigationshilfen wie Reflektoren, Magnete oder induktive Leitdrähte angewiesen. Das Siemens-System nutzen unter anderem Gabelstapler der Firma Fendt Fördertechnik.
Zum Einlernen von Routen fährt eine Person das Fahrzeug. Das Navigationssystem vermisst während der gesamten Fahrt die Umgebung. Anfangsund Endpunkt jeder Teilstrecke teilt der Fahrer dem System mit. Danach können die Anwender dem Fahrzeug über ein Leitsystem beliebige, aus diesen Teilstrecken zusammengesetzte Routen vorgeben.
Siemens InnovationNews, D-80333 München, Tel.: 0 89/6 36-3 34 38, E-Mail: [email protected], www.siemens.de/innovation
Flexibel Zum Lernprozess gehört auch, dem Fahrzeug Funktionen wie „Ladung aufnehmen / abstellen“ zu zeigen. Der Vorteil für die Kunden besteht darin, dass sie das System sehr schnell in Betrieb nehmen oder umprogrammieren können. Auch die Automatisierung eines einzelnen Gabelstaplers lohnt sich auf diese Weise.








