150-Millionen-Euro-Investition
TGW Logistics nimmt neue Produktionshalle in Betrieb
TGW Logistics hat an seinem Hauptsitz in Marchtrenk eine neue Produktionshalle und ein hochautomatisiertes Lagersystem in Betrieb genommen. Insgesamt investiert der Intralogistik-Spezialist 150 Millionen Euro in den Ausbau seines Headquarters.
Mit der Inbetriebnahme einer 16.000 m² großen Produktionshalle und eines automatisierten Lagersystems setzt TGW Logistics den Ausbau seines Headquarters in Marchtrenk fort. Seit dem Spatenstich im Herbst 2024 entstanden eine neue Fertigung sowie ein Lager mit insgesamt 60.000 Stellplätzen. Bis Anfang 2028 fließen weitere Investitionen in die Erweiterung des Bürogebäudes.
Die neue Produktionshalle bündelt bislang auf mehrere Standorte verteilte Fertigungs- und Logistikbereiche. Dadurch verkürzen sich Transportwege und die Produktionsprozesse werden effizienter. „Mit der Inbetriebnahme können wir die Performance in der Fertigung und in der globalen Ersatzteilversorgung unserer Kunden auf ein neues Level heben“, betont Henry Puhl, Chief Executive Officer von TGW Logistics. „Das ist eine zentrale Voraussetzung, um unser geplantes Wachstum abbilden zu können. Unser Rekordauftragseingang von 1,5 Milliarden Euro wird uns schnell die Vollauslastung erreichen lassen.“
Herzstück des Neubaus ist ein automatisiertes Lagersystem mit einem Hochregallager für 11.000 Paletten und einem Shuttle-Lager mit 49.000 Behälterstellplätzen. Mobile Roboter übernehmen den Materialtransport zu den Kommissionier- und Montagearbeitsplätzen, während die Software WERX sämtliche Prozesse steuert. Das 32 Meter hohe Lager wurde in Silobauweise errichtet, bei der die Regalstruktur gleichzeitig die tragende Gebäudekonstruktion bildet.
Fertigung der Fördertechnik für Behälter und Kartons
Am Standort Wels konzentriert sich TGW Logistics künftig auf die Fertigung der Fördertechnik für Behälter und Kartons. Alle weiteren Intralogistik-Module wie Shuttle-Roboter, Regalbediengeräte, Palettenfördertechnik und Schaltschränke entstehen künftig in Marchtrenk.
Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielten beim Ausbau eine zentrale Rolle. Eine 7.200 m² große Photovoltaikanlage mit einer Jahresleistung von 1,2 GWh soll den Energiebedarf der Produktion unter optimalen Bedingungen vollständig decken. Wärmepumpen, ein Tiefensondenfeld sowie eine automatische Nachtlüftung ergänzen das Energiekonzept.











