Lager- & Kommissioniertechnik
Messe-Erfolg mit Schnelllaufbrandschutztor
Auf der LogiMAT in Stuttgart hat die Firma gte Brandschutz AG ihr Schnelllaufbrandschutztor vorgestellt. Es trägt dazu bei, Energieverluste im Sinne eines Nachhaltigkeitsmanagements in Verbindung mit ökonomischer Effektivität zu verringern. Durch das Tor werden in Lagerhallen, Fabriken oder Logistikzentren angrenzende Räume während des Betriebes von Fördertechnik getrennt.

Als mittelständisches Unternehmen ist die gte Brandschutz AG auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes tätig. Speziell befasst sie sich mit dem Förderanlagenbrandschutz und der Erarbeitung von brandschutz- und steuerungstechnischen Sonderlösungen.
Förderanlagenabschlüsse (FAA) schotten im Brandfall zwei Räume oder Hallen voneinander brandschutztechnisch ab. Zu einem FAA gehört auch eine entsprechende Feststellanlage, die aus einer sicheren Energieversorgung, einer Feststellvorrichtung und Branderkennungselementen besteht. Die Feststellanlage übernimmt die Überwachung des Betriebszustandes sowie das Auslösen im Störfall. Dieses Jahr war gte zum ersten Mal auf der LogiMAT vertreten und hat einen FAA mit Schnelllaufantrieb und einen teleskopierbaren Abschluss vorgestellt. Gerade der Schnelllaufantrieb sorgte für erstaunte Blicke und lockte so zahlreiche Besucher an den Stand.
Reduzierung von Energieverlust
In den meisten Lagerhallen, wo Förderanlagenabschlüsse (FAA) montiert sind, befinden sich zusätzliche textile Schnelllauftore vor dem FAA, um eine Schließung nach jedem Fördergut zu realisieren. Energieverlust durch Temperaturunterschiede von benachbarten Hallen, Luftdurchzug bei empfindlichen Umgebungsbedingungen oder auch Geruchsbelästigungen werden vermieden. Der FAA selbst bleibt geöffnet und wird nur in den vorgeschriebenen Wartungsintervallen geregelt zugefahren beziehungsweise im Störfall fest verschlossen.
Schnelllaufbrandschutztore sind für den dauerhaften Gebrauch in Lagerhallen bestens geeignet.
Das Schnelllaufbrandschutztor ersetzt das textile Schnelllauftor, da es in der Lage ist, nach jedem Fördergut zu schließen. Technisch unterscheidet sich das Schnelllaufbrandschutztor von einem normalen FAA nur geringfügig. Es besitzt ähnliche Leistungskriterien, verfügt im Gegensatz zu den normalen FAA über einen speziellen Schnelllaufantrieb. Mit einer Mindestanzahl von 1.000.000 Schließzyklen ist es für den dauerhaften Gebrauch in Lagerhallen mit durchgängiger und unterbrochener Fördertechnik geeignet. Durch den Einsatz von einem Schnelllaufbrandschutztor entfällt ein zusätzliches Tor, dadurch werden sowohl Anschaffungskosten, als auch Platzansprüche und Wartungskosten eingespart. Aber auch eine zusätzliche Steuerung wird vermieden und muss im betreiberinternen Steuerungssystem nicht zusätzlich integriert werden.
Das Schnelllaufbrandschutztor wird im Förderbetrieb mit einer Geschwindigkeit von 0,4 m/s unter geltenden Brandschutzbestimmungen des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt, Berlin) betrieben. Wandöffnungen mit einer maximalen Abmessung von 2,5 x 4 m werden abgeschottet. Die Schließrichtung ist flexibel und kann sowohl von oben (vertikal) als auch seitlich (horizontal) kommend ausgeführt werden.









