Software

Zukunft sichern

Für Produktion, Fertigung und Logistik gilt es gleichermaßen, IT-Prozesse nach innen und außen zu gestalten und zu steuern. Ein neues Stichwort ist hierbei Cloud Logistics. Das Internet erlaubt es, die IT ebenso wie Applikationen und erfolgsentscheidende Informationsprozesse an externe Spezialisten auszulagern. Zudem werden durch „Cloud Computing“ künftig Unternehmen in die Lage versetzt, ganz oder teilweise auf eigene Server und aufwendige Software zu verzichten und stattdessen nach Bedarf IT-Services flexibel einzukaufen.

PCs sind mit allen anderen Geräten im Internet verbunden. Dies bietet Anwendern des World Wide Computers eine enorme Flexibilität. Utility Computing aber macht den gesamten World Wide Computer zum persönlichen Rechner, und zwar mit einer ganz entscheidenden Charakteristik: Ein solcher PC nimmt keinen bestimmten Ort mehr ein, sondern er entsteht online aus unterschiedlichsten Molekülen zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung, die in der globale Wolke, der Computing Cloud, herumschweben.

Beispiele für Utility Services, die über das Internet zur Verfügung gestellt werden, sind Second Life und Salesforce: Der Rechner, der etwa Second Life ausführt, existiert nicht an einem bestimmten Ort, sondern wird online aus den unterschiedlichsten Datenspeicherungs- und Datenverarbeitungsmolekülen zusammengefügt, die in der globalen Computing Cloud schweben.

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Daher schöpfen modulare IT-Ressourcen in einer flexiblen Kombination aus internen und externen Lösungen, die Thomas + Partner „Adaptive IT“ nennt, Einsparpotenziale in der Logistik voll aus. Die TWS Warehouse Solutions verdeutlichen diesen flexiblem modularen Aufbau vom Wareneingang bis zum Warenausgang: Wie in einem Baukasten sind alle Prozesse auf einer einzigen Plattform zusammengefügt. Dort nimmt Cloud Logistics ihren Anfang.

„Cloud Logistics ist die IT-gestützte Optimierung der logistischen Wertschöpfungskette der Online-Aktivitäten von Markenherstellern durch die Einbindung von stationären Fachhändlern über in Echtzeit und nach entfernungsabhängigem Verteilerprinzip über Kundenbestellungen aus Marken-Webshops. Cloud Logistics ermöglicht Unternehmen den Verzicht auf eigene Server und aufwendige Software und bietet stattdessen die Option auf die an den jeweiligen Bedarf angepasste Implementierung von IT-Services in deren Online-Geschäftsprozesse. Diese Turbo-Logistik eröffnet weitreichende Zukunftspotenziale.

In diesem Zusammenhang wurde das neueste Geschäftsmodell von Dr. Thomas + Partner, das so genannte g.a.x.-System, bereits im zweiten Halbjahr 2008 in einem neuen Unternehmen, der gaxsys GmbH, ausgegründet. Das g.a.x.-System läuft auf extern verwalteten Rechnern, auf welche die Nutzer je nach Bedarf zugreifen können. Somit ist der nächste Schritt ins Utility-Zeitalter vollzogen: Software ist allgemein zugänglicher Service. Das Kürzel „g.a.x.“ steht für „global article exchange“, die globale Artikel-Börse. Das danach benannte Geschäftsmodell bietet eine vollautomatisierte IT- und Logistik-Infrastruktur, die alle erforderlichen Serviceleistungen wie Webshop, Online-Zahlung, Steuer, Recht, Logistik, Verpackung, Dokumentenverwaltung, Kommunikation und Marketing abdeckt .

Softwareprogramme optimieren damit auch in der Logistik die Prozesse der Wertschöpfungskette. Dieser positive Effekt des „Cloud Computing“ wird durch das Rechnen in der Wolke verstärkt. Auf diesem Konzept basieren sowohl das gaxsys-Geschäftsmodell als auch die daraus resultierende „Cloud Logistics“, die Unternehmen den Verzicht auf eigene Server und aufwändige Software ermöglicht. Stattdessen bietet sie die Option auf die an den jeweiligen Bedarf angepasste Implementierung von IT-Services in die Online-Geschäftsprozesse der Unternehmen und organisiert vollautomatisiert die Abwicklung der erforderlichen Prozesse für das physische Logistik-Fulfillment.

Somit ist „Cloud Logistics“ die IT-gestützte Optimierung der logistischen Wertschöpfungskette der Online-Aktivitäten von Markenherstellern durch die Einbindung von stationären Fachhändlern; diese erhalten die in Echtzeit und nach entfernungsabhängigem Verteilerprinzip vermittelten Kunden-Bestellungen aus Marken-Webshops transferiert. Das g.a.x.-System basiert auf der flexiblen Softwarearchitektur. In diesem Zusammenhang ist die umfassende, von Dr. Thomas+ Partner entwickelte und vielfach praxisbewährte adaptive Logistik-IT-Lösung TWS zu nennen, die TUP (Dr. Thomas + Partner) Warehouse Solutions.

Dieses modulare Programm erlaubt die einfache und sichere Online-Shop-Implementierung direkt auf der Marken-URL. Aus der vollautomatisierten Einbindung von autorisierten Händlern in der Funktion des Erfüllungs-Gehilfen von Online-Bestellungen aus Marken-Webshops wird eine dezentrale Lager- und Distributionsorganisation geschaffen. Über ein automatisiertes Abrechnungsverfahren organisiert das g.a.x.-System im Namen der Marke die Rechnungsstellung zum Endverbraucher sowie die Leistungsvergütung zum Händler sowie zu allen anderen beteiligten Partnern.

Eine Auftragsverteilung von Online-Bestellungen berücksichtigt zunächst vorrangig die Händler, die der jeweiligen Kundenadresse am nächsten liegen; somit wird über kurze Lieferwege auch die Umwelt geschont. Kann oder will der nächstgelegene Händler nicht liefern, wird der Kreis der Auftragsverteilung nach dem Prinzip der SYLD-Logistics - sukzessive erweitert. SYLD steht für Support Your Local Dealer und heißt: „ Unterstützen Sie Ihren Händler vor Ort“. Zugang zu den Funktionen des g.a.x.-Systems erhält man unter http://www.gaxcode.com.

Win-Win-Situation für alle All dies sorgt für eine vernünftige Bilanz zwischen Wegstrecke und Kunden, schont damit Ressourcen und schafft eine echte Win-Win-Situation für die dynamische Beziehung und Interaktion zwischen Markenherstellern, Händlern und Endverbrauchern.

Aus einem gesonderten Feature des g.a.x.-Systems, dem gaxcode-Produktfinder, resultiert ein außergewöhnliches Marketing-Tool: Der gaxcode ist ein alphanumerischer Kurzcode wie beispielsweise GX-1234, der in jeder Kommunikationsform, wie etwa Print- oder Rundfunk-Werbe-Kampagnen, vermittelt werden kann.

Endkonsumenten werden bei der gaxcode-Eingabe unter http://www.gaxcode.com per Deep-Link direkt zum jeweils umworbenen Produkt in den betreffenden Marken-Webshop geleitet. Dies führt sowohl zur Kopplung klassischer und neuer Medien als auch zur Transformation vom Werbe- zum Verkaufskanal. Zudem können gaxcodes für jedes publizierende Medium gesondert angelegt werden, was die Messung und Optimierung von Marketingmaßnahmen ermöglicht. So bleibt zu hoffen, dass Unternehmen diesen Evolutionsschritt in die nächste Generation des E-Commerce rechtzeitig wagen und sich den Selektionsvorteil durch „Cloud Logistics“ sichern.

Online-Bestellung - die sechs Prozess-Schritte

Leiter
  • Der Kunde bestellt direkt im Marken-Webshop.
  • Die Online-Bestellung wird über eine Schnittstelle an das g.a.x.-System übergeben.
  • Das g.a.x.-System bietet dem zur Kundenadresse nächst-gelegenen Händler, der im gaxsys-Netzwerk quasi als dezentrale Lagerstätte fungiert, den Auftrag zur Erfüllung an.
  • Der Händler versendet über den systemseitig avisierten Transport-Dienstleister die bestellte Ware und nimmt etwaige Retouren an.
  • Die Marke kauft dem Händler über eine Gutschrift die versendete Ware ab.
  • Die Marke selbst stellt die Rechnung an den Konsumenten; dies ist, nicht nur bei Edel- und Luxus-Marken, wichtig für die Beziehung des Kunden zu „seiner“ bevorzugten Marke.

Dr. Thomas & Partner GmbH & Co. KG, E-Mail: [email protected],

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