Software

ERP-Software für Einsatz im chemisch-technischen Bereich

Standardsoftware statt Nischenlösungen – dafür entschied sich der Lackhersteller Mipa bei seiner neuen ERP-Lösung. Auch die Übertragung der Sicherheitsdatenblätter ins System klappt problemlos.

Software: ERP-Software für Einsatz im chemisch-technischen Bereich

Besonders im chemisch-technischen Bereich stellt die Gesetzgebung die Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Registrierungen, Bewertungen und Zulassungen chemischer Stoffe sollen dabei dem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt dienen. Und auch der Wettbewerb ist allgegenwärtig. Nur noch wenige unabhängige Firmen im Mittelstand können sich auf dem Markt gegen große Konzerne behaupten. Deshalb war es für ein mittelständisches Unternehmen wie Mipa extrem wichtig, durch eine spezifisch auf das Unternehmen zugeschnittene IT-Umgebung Unterstützung zu haben, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Bis zum Jahr 2002 war die Basis der Produktion bei Mipa die ERP-Lösung eines Nischenanbieters, der sich auf Unternehmen in der Farben- und Lackproduktion spezialisiert hatte. Diese Lösung brachte zwar durch ihr Branchenwissen einige Vorteile im Bereich der Produktion, ließ aber für Mipa in der Planung oder im Vertrieb einige Wünsche offen.

„So hatten wir beispielsweise kaum Funktionen im Bereich der Preisfindung“, erinnert sich Christian Egger, IT-Leiter bei Mipa. „Zudem konnten wir spezielle Kundenwünsche außerhalb der Standardproduktion nur mit erheblichem Mehraufwand erfüllen. Deshalb haben wir uns Ende 2001 auf die Suche nach einer neuen ERPLösung gemacht.“

Anzeige

Zur Präsentation geladen wurden dabei nicht nur der bestehende Anbieter, sondern unter anderem auch SAP, Microsoft Navision und Lawson Software, das damals noch unter dem Namen Intentia firmierte und durch den Lawson-Partner KTW vertreten wurde. „Bei dieser Präsentation sind unser bestehender Anbieter und SAP überraschenderweise gleich in der ersten Runde durchgefallen“, so Egger. „Stattdessen hat uns Lawsons Gesamtpaket mit seinen weit reichenden Funktionalitäten und seiner Prozessvielfalt überzeugt.“

Ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung war dabei die Unterstützung der Sicherheitsdatenblätter durch M3, damals noch Movex. Sicherheitsdatenblätter sind Sicherheitshinweise für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. In Europa und vielen anderen Ländern müssen solche Datenblätter vom Hersteller von Gefahrstoffen zur Verfügung gestellt werden, um den Abnehmer der Produkte auch über etwaige Gefahren zu informieren.

„Lawson war der einzige Anbieter, der uns bei der Arbeit mit diesen Datenblättern unterstützen konnte“, so Egger. „Die von unserem Spezialprogramm ChemGes berechneten Daten können heute ohne Probleme in M3 übertragen und für die Produktion weiterverwendet werden.“

Wichtig bei der Entscheidung war zudem, dass Mipa heute über Funktionen verfügt, die es ermöglichen, mit weniger Aufwand flexibler zu arbeiten und seinen Kunden auch spezielle Lieferwünsche zu erfüllen.

„Farben zusammenstellen ist wie nach einem guten Rezept zu kochen – auf die Mengen und auf die Reihenfolgen kommt es an“, vergleicht Egger. „M3 unterstützt uns dabei, die Mengen und die verschiedenen Abfolgen einfacher zu planen und Rohstoffe auszutauschen und zu ersetzen. Damit können wir viel einfacher als zuvor auf spezielle Kundenwünsche reagieren. Und das gibt uns natürlich entscheidende Vorteile gegenüber dem Wettbewerb.“

Die Entscheidung für Lawson fiel im Dezember 2001, der Startschuss für das Projekt am 1. Januar 2002. Und genau ein Jahr später, am 1. Januar 2003, sollte das Projekt live gehen. „Den Zeitplan konnten wir sehr gut einhalten, nur im Bereich der Sammelrechnungen hatten wir etwas Probleme, die aber relativ schnell behoben werden konnten“, erläutert Egger zufrieden. Alles im Griff Heute laufen alle Prozesse problemlos auf einer AS/400 von IBM und werden aktiv von 105 Usern an den Standorten Essenbach (DE), Frauenfeld (CH) und weiteren Filialen in Deutschland genutzt.

„Insgesamt können wir heute mit M3 ein weitaus höheres Auftragsvolumen bearbeiten“, so Egger. „Zu diesem hohen Volumen wären wir mit unserer alten Software gar nicht in der Lage gewesen. Viele Prozesse können heute in M3 abgebildet und so verbessert werden. Und dies schlägt sich auch in unseren weitaus kürzeren Auftragsdurchlaufzeiten und unserem verbesserten Service-Grad nieder.“

Aus diesem Grund denkt Mipa momentan auch aktiv über ein Upgrade auf die Java-Version M3 7.1. Apps nach. Die Arbeit der KTW hat inzwischen der Lawson-Partner Terna übernommen, der die Designphase und das daraus resultierende Angebot erstellen wird.

„Ich kann nur sagen, ich habe den neuen Lawson SmartClient gesehen und kann es seitdem kaum erwarten, damit unseren Usern noch mehr Benutzerfreundlichkeit zu ermöglichen“, schmunzelt Egger.

Mipa AG, E-Mail: [email protected], www.mipa-paints.com Lawson Software Deutschland GmbH, E-Mail: [email protected], www.lawson.com

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Stapler & Komponenten

Service macht den Unterschied

Eine außerordentliche Serviceleistung ist für die Hamburger Still GmbH viel mehr als ein unternehmerisches Markenzeichen. Sie ist ein wichtiger Differenzierungsfaktor, mit dem sich Still als einer der führenden Anbieter maßgefertigter...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren