Logistik-Dienstleister

Heiß, stark und fair

Nachhaltig in Europa zum Endkunden - das schafft der Dienstleister von Moema für den Espresso. Ein Paradebeispiel für fairen Handel.

48-Rohkaffeeaufbewahrung II_Moema

Ein kleines, aber ganz besonderes geschäftliches Arrangement haben jetzt die Moema Espresso Republic GmbH, Hamburg und die Fiege Gruppe, Logistikdienstleister mit Stammsitz in Greven, geschlossen. Der spezielle brasilianische Kaffeegenuss von Moema Espresso Republic wird jetzt durch spezielle logistische Prozesse und Strukturen in und aus dem Fiege Mega Center Hamburg in ganz Europa bis zum Endkunden gebracht.

Die Moema Espresso Republic GmbH wurde 2005 gegründet und vertreibt seither erfolgreich Premium Espresso aus fairem Handel in Deutschland und Europa an die gehobene Gastronomie, Feinkost-Handel und Online-Endverbraucher. Nach dem Motto „Brasilianische Spitzen-Espressi genießen und Kleinbauern in Brasilien fördern“ haben die drei Gründer haben sich ganz ihrer Leidenschaft verschrieben, mit ihrem Gourmet-Espresso heitere brasilianische Lebens- und Genusskultur nach Europa zu bringen.

Für diese Leidenschaft und dieses Vorhaben wurden sie unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff von der Mittelstandsinitiative zu „Mutmachern der Nation“ gewählt. „Moema steht aber nicht nur für ein authentisch brasilianisches Geschmackserlebnis, sondern auch für Genuss mit gutem Gewissen: Bewusst belassen wir die gesamte Wertschöpfung in Brasilien und handeln unseren Kaffee somit fairer als Fair Trade“, erklärt Ozan Taner, Geschäftsführer der Moema Espresso Republic GmbH.

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Moema etabliert somit einen neuen Standard im fairen Handel: Im Gegensatz zum konventionellen Fair Trade dienen die Kaffeebauern nicht länger als reine Rohstoff-Lieferanten, sondern übernehmen erstmals neben dem Anbau auch die Veredelung und Röstung des Kaffees. Dadurch erhalten sie nicht nur den geringen Fair-Trade-Bonus für ungerösteten Kaffee, sondern verdienen als gleichberechtigte Partner ein Vielfaches. Moema ist Wegbereiter dieser revolutionären Idee. Seit Gründung verwirklicht Moema die Vision des

Direct Fair Trade und verbessert durch faire Partnerschaften mit brasilianischen Kaffee-Kooperativen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern.

Die Fiege-Gruppe unterstützt mit ihrem bewährten Know-how in der Handelslogistik, eine ihrer Kernbranchen, das junge Unternehmen. Ab dem Hafen Santos in Brasilien übernimmt Fiege die Organisation der See- und Lkw-Transporte sowie die erforderlichen Prozesse zur Einfuhr des verkaufsfertig verpackten Kaffees der Lagerung, Kommissionierung und Distribution. Die rund 20 verschiedenen Artikel werden dabei teilweise durch Fiege im sogenannten Offenen Kaffee Lager (OKL) gelagert, was den Aufschub der Verbrauchssteuerabgaben bis zum tatsächlichen Verkauf der Produkte an die Abnehmer ermöglicht und somit dem Kunden interessante finanzielle Vorteile verschafft.

Sozial und ökologisch

Kaffeebohnen

Die Fiege Gruppe erweitert durch diese Kooperation ihr Engagement, insbesondere junge klein- und mittelständische Unternehmen durch schlanke Logistikstrukturen- und Prozesse auf ihrem Expansionsweg zu begleiten. Wichtige gemeinsame Nenner der Kooperationspartner Moema und Fiege in der Zusammenarbeit bilden dabei die soziale- und ökologische Verantwortung, der sich beide Unternehmen in höchstem Maße verpflichtet fühlen, und nach deren Maxime sie handeln.

Fiege Deutschland GmbH & Co. KG, D-48268 Greven, E-Mail:[email protected], http://www.fiege.de

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