Logistik-Dienstleister
Für Logistik von (über)morgen
Seit November 2011 baut pfenning logistics an seinem neuen grünen Logistikzentrum und im September diesen Jahres wird der erste Kunde mit seinen Produkten einziehen und von den nachhaltigen Vorzügen vorrangig profitieren können.
Der Logistikdienstleister pfenning logistics expandiert im Herzen Europas und errichtet derzeit ein neues Logistikzentrum mit einer Gesamtfläche von rund 103.000 m² auf einem 200.000 m² großen Grundstück in Heddesheim. Im November 2011 begannen die ersten Tiefbauarbeiten auf dem 37 Fußballfelder umfassenden Baugelände, seit Januar 2012 wurde der Hochbau gestartet. Bereits zum 01. September 2012 fällt der Startschuss für den operativen Betrieb. Der Kunde Kraft Foods bezieht mit seinen Produkten zu diesem Zeitpunkt die ersten Hallen. Der Logistikdienstleister rechnet mit Fertigstellung aller Hallen bis Ende 2012.

Zur symbolischen Grundsteinlegung im März fanden sich neben Vertretern des Unternehmens geladene Gäste ein, darunter Gemeinderatsmitglieder und Lokalpolitiker sowie Anwohner des neuen Logistikzentrums. Im Anschluss an die feierlichen Ansprachen wurde in traditioneller Manier eine Kartusche in den Grundstein eingelassen und mit Beton aufgegossen, die vorab vom Bauherrn Karl-Martin Pfenning persönlich platziert wurde. Treibende Kräfte für ein grünes Logistikzentrum waren dabei vor allem Energiekosten und auch ein steigendes Umweltbewusstsein der Pfenning-Gruppe selbst. Auch eine gezielte Nachfrage von Nutzern und Betreibern nach den Nachhaltigkeits-/Energieeffizienzkonzepten haben laut Unternehmensangaben dazu beigetragen, der Ökologie neben der Ökonomie eine entsprechende Bedeutung beizumessen.
Dabei war es auch entscheidend, dass man sich mit gezielten Energie- und Umweltmaßnahmen von Wettbewerbern abheben konnte. Ferner war dem Bauherrn schon früh klar, dass Gebäude ohne Nachhaltigkeit zukünftig nicht mehr vermarktbar sind.
Denn Nachhaltigkeit sei laut Geschäftsführer Uwe Nitzinger eine Kerndomäne des Mittelstands, die nicht den Zwängen von Börsen & Analysten unterliege: „Wir denken im wörtlichen Sinn nachhaltig und unmittelbar generationenübergreifend. Denn nachhaltiges Handeln bedeutet, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, da die gesellschaftliche Akzeptanz logistischer Aktivitäten zunehmend an die Vermeidung ökosystemarer Beeinträchtigung gekoppelt ist.
Nur ein ausgewogenes Gleichgewicht aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Performance birgt langfristige Stabilität.“ Dass Nitzinger dabei auch die Ökonomie im Blick hat, versteht sich von selbst: „Es ist unbestritten, dass wir in so einem Gebäude niedrigere Betriebskosten haben werden. Auch sind wir durch die Ausführung in höhere Bauqualität von Energie-Preiserhöhungen stärker entkoppelt als Betreiber herkömmlicher Gebäude. Zudem ist ein langfristiger Werterhalt der Immobilie auch ein Positiv-Argument bei Baukreditverhandlungen.“
Aber auch an die Anrainer hat der Dienstleister gedacht: „Durch eine innenliegende Verkehrsachse erreichten wir einen Schallschutz durch umgebende Baukörper bei gleichzeitiger Minimierung der Verkehrswege“, ergänzt Nitzinger.
Die grünen Vorteile
Der Energieverbrauch des Gebäudes liegt 60 % unter den Norm-Vorgaben gemäß EnEV (Energieeinsparverordnung), erreicht werden diese Einsparungen bspw. durch
- Dachdämmung: 160 mm statt 80 mm
- Fassadendämmung: 150 mm statt 120 mm
- Mineralwoll- statt Hartschaumdämmung
- Vermeidung von Kältebrücken durch vorgestellte Loadhouses statt eingebauter Ladebrücken
- Energieerzeugung: durch Nutzung der kompletten Dachfläche entsteht eine der größten zusammenhängenden Photovoltaikanlagen Deutschlands
- BHKW zur Wärme- und Kälteerzeugung
- Nutzung der Abwärme einer Biogas-betriebenen Stromerzeugung
- Betonkernkühlung
- Fußbodenheizung in der Halle
- Entwässerung: Versickerung des gesamten Regenwassers auf dem Gelände bzw. auf benachbarten Ausgleichsflächen (40.000 m² Grünfläche , das entspricht sieben Fußballfeldern)
KMP Holding GmbH, D-68519 Viernheim,
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