Mehr Lagerkapazität als Wachstumsbasis

Martin Schrüfer,

Stopa Blechlager auf zwei Gebäudeebenen

Seit der Investition in ein Stopa Compact II Blechlager für Tafeln im Großformat profitiert die BBW Lasertechnik vor allem von mehr Lagerkapazität und Flexibilität. Hinzu kommt die zukunftweisende Option, Blechbearbeitungsmaschinen in zwei Etagen versorgen zu können.

© Stopa

Die BBW Lasertechnik GmbH, Prutting (Bayern), die ein umfassendes Spektrum an Lasermaterialbearbeitung anbietet, nutzt das rund 10,8 m hohe, 11 m lange und 5,6 m breite Blechlager der STOPA Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, um beide Stockwerke der Werkshalle mit Material  zu versorgen. Damit das Erdgeschoss intralogistisch mit dem ersten Stock verbunden ist, hat man einen Durchlass zwischen den zwei Ebenen eingeplant. Somit ließen sich auch die Stahlbaukomponenten und das Regalbediengerät mithilfe eines Autokrans durch das geöffnete Dach bis auf den Erdgeschossboden der Halle absenken.

Von dem für das Großformat ausgelegten System erwartet der Betreiber mehr Lagerkapazität und Flexibilität, weniger Beschädigungen an den Tafeln und einen geringeren Zeitaufwand beim Handling und Materialsuchen. Abgesehen davon bleibt ihm die Möglichkeit, seine Laseranlagen, die in der Produktion stehen, jederzeit an das Lager anzubinden. Vor der Investition in das Stopa Compact II hat BBW Lasertechnik mit einem Lager gearbeitet, das für kleinere Formate ausgelegt war.

Das Stopa Compact II, das eine Laserschneidanlage TruLaser 5030 versorgt, ist in diesem Fall mit 208 Lagerplätzen ausgestattet. Als Ladungsträger stehen 100 Flachpaletten bereit, die jeweils über eine nutzbare Fläche von maximal 1.525 x 3.050 mm verfügen und für Bleche im Gewicht von bis zu 3.000 kg ausgelegt sind. Da der Betreiber mit Festplatzlagerung bei einer Beladehöhe arbeitet, nutzt er die vorhandene Fläche und Höhe komplett aus.

Anzeige

Zum wesentlichen Mehrwert dieses Lagersystems zählen eine patentierte Wiegevorrichtung, deren Wiegezellen in die Palettenlauffläche der Ziehtraverse integriert sind, und der Verzicht auf Hydraulik. Eine Lösung, durch die sich die Zykluszeit um circa 80 Prozent verringert. Hinzu kommt ein Energiemanagement, basierend auf einem Konzept mit zwei leichten Antriebsmotoren anstelle eines schweren Motors, aus dem eine Gesamtgewichtsreduzierung von etwa einer halben Tonne resultiert. Obendrein kann der Betreiber die generatorische Energie eines Antriebs einem anderen als motorische Energie zur Verfügung stellen. Außerdem erreicht STOPA durch die Kompensation von Toleranzen einen ruhigeren Lauf der Systempaletten und erhöht somit die Prozesssicherheit.

Die Steuerung der Anlagenkomponenten übernimmt eine in einen Industrie-PC integrierte Realtime-Soft-SPS. In das Pult ist der mit einem Touchscreen versehene Industrie-PC eingebaut, der die Anlage bedient und deren Zustände visualisiert. Hierzu gehören grafische Darstellungen des Lagers und des RBG, permanente Statusanzeigen in Klartext, Diagnosefunktionen sowie die Protokollierung aller Meldungen und Fahraufträge. Die bei der BBW Lasertechnik eingesetzte STOPA-Lagerverwaltungssoftware „LVS-Basic“ gleicht die Bestände nachts über eine Hostschnittstelle mit dem ERP-System des Betreibers ab.

Da sich das Blechlager jederzeit erweitern lässt, setzt das Unternehmen auf die Option, im Obergeschoss der Halle eine dritte Station integrieren und zusätzliche Maschinen anbinden zu können.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Aus materialfluss 5/2020

Kompakt lagern

Im Gewerbegebiet Limes hat das Kontraktlogistikunternehmen ID Logistics ein neues E-Commerce-Logistikzentrum ain Betrieb genommen. Bei dem benötigten Picktower setzte das Unternehmen auf eine viergeschossige Fach­bodengeschossanlage von...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem materialfluss NEWSLETTER

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite