Green Logistics
Kreislaufbasierte Ladungsträger für nachhaltigere Lieferketten
Mit dem geplanten Industrial Accelerator Act will die Europäische Union die Transformation der Industrie hin zu kohlenstoffdioxidarmen Produktionsprozessen und ressourcenschonenden Lieferketten beschleunigen. Dabei rücken auch zunehmend Logistik und Transport in den Fokus. Effiziente Mehrwegsysteme können dazu beitragen, Emissionen entlang der Lieferkette zu reduzieren und Ressourcen besser zu nutzen.
Das offene EPAL‑Tauschsystem, in dem weltweit über 650 Millionen Europaletten zirkulieren, gilt als prägnantes Beispiel für ein etabliertes Mehrwegmodell in der Logistik. Europaletten bestehen aus Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft, sind für den langfristigen Umlauf konzipiert und können mehrfach repariert werden.
„Die Dekarbonisierung der Industrie endet nicht am Werkstor. Auch Logistikprozesse spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Emissionen zu reduzieren und Ressourcen effizient einzusetzen“, sagt Suzane Giurlando, Geschäftsführerin von EPAL Deutschland. „Mehrwegsysteme wie der EPAL-Palettenpool unterstützen Unternehmen dabei, Transportprozesse nachhaltiger zu organisieren und gleichzeitig wirtschaftlich effizient zu bleiben.“
Ressourcen sparen durch standardisierte Mehrwegträger
Durch standardisierte und langlebige Ladungsträger lassen sich Materialeinsatz, Transportaufwand und Abfall reduzieren. Gleichzeitig unterstützen Reparatur und Wiederverwendung zentrale Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – ein Ansatz, der im Rahmen der europäischen Industrie- und Klimapolitik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Klimaschutz, Ressourceneffizienz und resiliente Lieferketten werden Mehrwegsysteme damit zu einem wichtigen Baustein nachhaltiger industrieller Wertschöpfung.










