Lager- und Regalsysteme
Die Zukunft im Visier
Jetzt, da sich die Wirtschaft wieder im Aufschwung befindet, nehmen auch bei Lagerhallen die Neubauten wieder zu. Die Krisenerfahrungen bleiben dabei aber nicht ohne Folgen: Im Fokus stehen vor allem die Kosten. Materialfluss zeigt, wie diese gering gehalten werden können. Auf die konjunkturelle Erholung sollte vor allem der Gewerbebau vorbereitet sein, denn die Krise ist vielfach dazu genutzt worden, Pläne und Strategien für die Aufschwungphase zu entwickeln. Zu erwarten ist deshalb, dass Unternehmen wieder verstärkt in Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen investieren werden. Die jüngsten Krisenerfahrungen werden dabei aber nicht ohne Folgen bleiben: Im Fokus stehen vor allem die Kosten.
Die Bedingungen, die an neue Gebäude oder Gebäudeteile gestellt werden, sind laut Siegfried Apenbrink, Marketingleiter der Goldbeck GmbH, heutzutage vielfältig und anspruchsvoll: „Neben allgemeinen wirtschaftlichen, funktionalen und ästhetische Kriterien spielt der Energieverbrauch eine immer größere Rolle. In Zeiten hoher Strom- und Gaspreise und angesichts der Klimaschutz-Zwänge sollte diesem Thema eine hohe Priorität eingeräumt werden. Was die Finanzierungskosten betrifft, ist die gegenwärtige Marktsituation hilfreich.
Das niedrige Zinsniveau sorgt auf diesem Sektor für Entlastung. Investitionen dieser Art sind häufig Schlüsselereignisse in der Entwicklung eines Unternehmens, die sich nicht lange verzögern dürfen. Um so mehr kommt es darauf an, dass ein solches Projekt in gute Hände gelegt wird. Das Planen und Bauen für Kunden aus Industrie, Handel und Handwerk ist kompliziert, so dass sich bei unprofessionellem Umgang schnell Probleme einstellen.“
Aus Sicht des Auftraggebers ist die Wirtschaftlichkeit von zentraler Bedeutung. Ein Unternehmen entscheidet sich für ein Bauvorhaben nach eingehenden Kosten-Nutzen-Überlegungen. Die Bauphase darf nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, damit sich die Investition möglichst schnell auszuzahlen beginnt. Außerdem muss das Gebäude exakt den Bedürfnissen des Unternehmens angepasst sein. Diese Bedürfnisse werden vor allem durch die betrieblichen Abläufe bestimmt. Mit dem neuen Gebäude soll meistens eine Optimierung erreicht werden. Auf keinen Fall darf die Bautätigkeit die laufende Produktion beeinträchtigen.

Da die Inbetriebnahme eines neuen Gebäudes oder eines neuen Gebäudeteiles weitreichende Konsequenzen für das gesamte Unternehmen hat, ist eine zuverlässige Bauabwicklung und eine termingetreue Übergabe zwingend erforderlich. Auch die Architektur sollte nicht zu kurz kommen, denn Wirtschaftsgebäude sind mehr als nur Zweckbauten. Sie erfüllen zugleich eine repräsentative Funktion. Im Idealfall spiegeln sie das Selbstverständnis des Unternehmens wider und sind eine Art Visitenkarte, die das eigene Profil nach außen sichtbar macht.
Im Fokus der Investoren steht heute nach Ansicht von Apenbrink mehr denn je die Energie-Effizienz: „Preisentwicklung und gestiegenes Verantwortungsbewusstsein haben hier eine hohe Sensibilität geschaffen. Ein modernes Energiekonzept schont die Umwelt und sorgt für erhebliche Einsparungen der Betriebskosten. Das beginnt schon mit der Konstruktion und dem Einsatz von energieoptimierten Fassadenbauelementen. Das Energiekonzept wird maßgeblich durch die eingesetzte Gebäudetechnik beeinflusst.
Hier kommen z.B. Flächenheizungs- und Kühlungssysteme zum Einsatz, die den Einsatz regenerativer Energien ermöglichen. Für Unternehmen, die viel Wärme und Strom benötigen, bietet sich unter Umständen die Kraft-Wärme-Kopplung an. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme kann z.B. zum Heizen genutzt werden. Immer beliebter wird die Nutzung der Solarenergie. Kein Wunder, verfügen gewerbliche Gebäude doch über riesige Dachflächen, die sich für die Installation von Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren geradezu aufdrängen. Dabei dokumentieren sie zugleich die verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Intention des Investors.“

Um die beschriebenen komplexen Aufgaben zu lösen, empfiehlt sich eine systematische Herangehensweise. Sie beginnt im Idealfall schon bei der Immobilienentwicklung. Standortwünsche, Unternehmenskultur, Raumbedarf, Energieversorgung, Finanzrahmen, Bewirtschaftungspläne, Termin- und Servicevorstellungen - all das sollte von Anfang an in die Überlegungen einbezogen werden. Das geht am besten, wenn das beauftragte Bauunternehmen nicht nur etwas vom Bauen versteht, sondern auch von den vielen vor- und nachgelagerten Arbeitsschritten.
Elementierte Systembauweise Beim Errichten des Gebäudes macht es sich bezahlt, wenn eine elementierte Systembauweise gewählt wird. Bei dieser Art des Bauens werden Elemente aus Stahl, Aluminium und Beton industriell vorproduziert. Aus diesen Grundelementen entsteht dann das gewünschte Gebäude. Genügend gestalterischen Freiheiten bleiben dennoch. Die elementierte Bauweise ist offen für Veränderungen. Bestehende Raum- und Nutzungskonzepte können innerhalb kürzester Zeit und mit sehr geringem Aufwand modifiziert werden.
Goldbeck GmbH, E-Mail: [email protected], www.goldbeck.de









