EKS 215a vorgestellt

Martin Schrüfer,

Jungheinrichs neue Lösung für den automatisierten Hochhubeinsatz

Jungheinrich stellte Anfang Mai sein neuestes Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) vor. Der neue EKS 215a kann eigenständig 700 kg schwere Lasten bis zu 6 m hoch einlagern.

© Jungheinrich

Das Fahrzeug basiert auf einem vollständig neuentwickelten, besonders kompakten FTF-Chassis. Diesem verdankt der neue EKS 215a seine besonders kleinen physischen Abmessungen. Dank seines neuen Schutzfeldkonzepts ist es Jungheinrich gelungen, auch den virtuellen Footprint des EKS 215a signifikant zu reduzieren. Das ermöglicht die dynamische Integration des Fahrzeugs in bestehende Lagerlayouts. Mit Hilfe des neuen EKS 215a können so manuelle Prozesse automatisiert werden, die bisher noch vor allem durch Gegengewichts- und Schubmaststapler ausgeführt werden. Ein vollständig neuentwickeltes Human-Machine-Interface ermöglicht die besonders intuitive Bedienung des Fahrzeugs.

Antwort auf Kundenwünsche

„Der neue EKS 215a ist Jungheinrichs Antwort auf zahlreiche Kundenwünsche hinsichtlich Platzbedarf und Einsatzmöglichkeit. Das Fahrzeug ist kompakter, leistungsfähiger und anwenderfreundlicher als alle vor ihm“, sagt Manuela Schmidbauer, die für den neuen EKS 215a verantwortliche Produktmanagerin bei Jungheinrich. „Mit einer gegenüber dem Vorgängerfahrzeug um 40 Prozent erhöhten Resttragfähigkeit ist er das optimale FTF, um den innerbetrieblichen Transport und das Einlagern von Paletten im Breitgang zu automatisieren.“

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Kompakt und flexibel einsetzbar

Eine Innovation beim neuen EKS 215a ist sein neuentwickeltes FTF-Chassis mit kompakten Abmessungen. Sicherheitsscanner sind beschädigungssicher und platzsparend unter dem Fahrzeugboden verbaut. 131 mm in der Länge und 85 mm in der Breite hat Jungheinrich beim EKS 215a so an physischer Stellfläche eingespart. Dank dieser Konstruktion hat das FTF eine um 10 Prozent kleinere Hüllkurve. Damit reduziert sich der Platzbedarf des Fahrzeugs im Einsatz und die Integrationsfähigkeit des Fahrzeugs in bestehende Lagerlayouts steigt. Neun Masttypen ermöglichen individuelle Lösungen für jeden Anwendungsfall, die freitragenden Gabeln erhöhen die Vielseitigkeit beim Handling zusätzlich.

Der neue EKS 215a fährt mit 24- statt 48-V-Technik an Bord. Damit lassen sich laut Hersteller bis zu 30 Prozent der Kosten im Energiesystem einsparen. Ladevorgänge erfolgen automatisiert. Ein neues Human-Machine-Interface mit Touchdisplay bietet zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten zwischen Bediener und FTF. Bei Störungen bietet das Fahrzeug eine Problembeschreibung im Klartext und zusätzliche Handlungsempfehlungen, die es ermöglichen, auch solche Fehler leicht zu beheben, die bislang nur mit einem Servicetechniker gelöst werden konnten. Zudem können am Human-Machine-Interface nun auch manuelle Fahraufträge definiert bzw. gestartet werden, was bisher nur zentral über den Leitstand möglich war.

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