Neues Multichannel-Distributionszentrum

Martin Schrüfer,

TGW beschleunigt Fashion-Spezialist Mango

In den letzten Monaten entstand für den spanischen Modehändler Mango in der Nähe von Barcelona ein hochautomatisiertes Multichannel-Distributionszentrum. Über die Logistikdrehscheibe werden aktuell mehr als 2.200 Filialen sowie Onlineshop-Kunden beliefert – in Spanien, Europa und weltweit. Für die Intralogistik zeichnete der österreichische Spezialist TGW verantwortlich. Eine flexible Lösung für Liege- und Hängeware sowie Accessoires sorgt für optimale Performance und hohe Durchsatzleistung.

© TGW

Mango wurde 1984 gegründet und ist heute eine der weltweit führenden Modeketten. Der Fashion-Spezialist vertreibt Bekleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires – per Onlineshop und in über 2.200 Filialen. Das spanische Unternehmen ist in 110 Ländern vertreten, und erzielte mit 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Das Wachstum der letzten Jahre machte eine Konsolidierung der Supply Chain notwendig. Um Lieferzeiten zu optimieren und Logistikkosten zu reduzieren, entschied sich Mango für einen Zentralhub in der katalanischen Gemeinde Lliça d´Amunt.

Über den Wareneingang gelangen die Kartons von den Containern bzw. Paletten in das Automatische Kleinteilelager. Das AKL bietet insgesamt 850.000 Karton-Stellplätze – und das auf zwei Ebenen mit insgesamt 44 Gassen. Sortenreine Kartons kommen ebenso wie Hängeware (Garments-on-Hanger) in Kartons aus dem AKL direkt zum Warenausgang. Gemischte Kartons werden zunächst in Behälter umgepackt und anschließend im Stingray Shuttle-Puffer zwischengelagert. Letzterer umfasst 14 Gassen mit jeweils 13 Ebenen. Je nach Bestelltyp gelangen die ausgelagerten Kartons zu einem Sorter oder zu TGW Hochleistungs-Kommissionierarbeitsplätzen.

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Antonio Pascual, Director Supply Chain bei Mango, bestätigt: „Mit dem neuen Distributionszentrum gehen wir den nächsten Schritt in der Modernisierung unserer Intralogistik. Damit können wir unseren Kunden auch in den kommenden Jahren den bestmöglichen Service bieten.“ David Bendien, CEO South Europe bei TGW, ergänzt: „Die Lösung ist hochautomatisiert und verbindet Flexibilität und Dynamik mit maximaler Kontrolle über alle Prozesse. Und das bei niedrigen Total Cost of Ownership.

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