Förder- & Hebetechnik
Spezialauftrag für türkischen Hafen
Weniger Wartungsaufwand, kostengünstig und umweltfreundlich - das sind die Hauptvorteile, die der türkischen Hafen Port Mardas durch die Umrüstung seiner Krane auf Netzstromversorgung erreicht hat.
Vahle, einem der Weltmarktführer mobiler Energie- und Datenübertragungstechnik, ist es gelungen, einen Großauftrag im türkischen Containerhafen Port Mardas nahe Istanbul erfolgreich abzuschließen. Das Unternehmen konnte in jüngster Zeit verschiedene innovative und anspruchsvolle Produkte im Bereich moderner Hafen- und Umschlagtechnik entwickeln und gilt als Spezialist für umweltfreundliche Antriebe im Bereich der Krantechnik. Am Port Mardas wurden acht bisher von Dieselgeneratoren elektrisch angetriebene gummibereifte Hafenkrane (RTGs) von Vahle auf Netzstromversorgung umgerüstet.
Die Krane sind nicht spurgeführt und können sogar zwischen den verschiedenen Gassen, in denen die Container auf dem Hafengelände umgeschlagen werden, wechseln. Es handelt sich dabei um drei verschiedene Anlagen von jeweils 400 m, 300 m und 80 m Länge.
Das von Vahle entwickelte System funktioniert folgendermaßen: Bewegt sich der Kran in die Containergasse hinein, kann der Dieselgenerator abgestellt werden. Das RTG wird nun über einen manuellen Steckkontakt durch ein seitlich der Containergasse installiertes Stromschienensystem mit Energie versorgt.
Durch die Umrüstung arbeiten die Krane umweltschonender und erheblich kostengünstiger. Da der Dieselgenerator bei der Arbeit in den Containergassen nun nicht mehr benötigt wird, ergeben sich Kosteneinsparungen von bis zu 50 %. Ebenso reduziert sich der Wartungsaufwand für die Dieselgeneratoren und damit auch die Stillstandszeiten der RTGs. Am Mardas Port, wo die Krane pro Tag im Schnitt zwölf Stunden im Einsatz sind, können die Betreiber auf diese Weise mehr als 350.000 Euro im Jahr sparen. Hinzu kommt noch: Die neue Anlage arbeitet äußerst leise und reduziert CO2-Emissionen.
Vahle bietet nicht nur die manuell zu koppelnde Steckverbindung an, sondern auch ein noch komfortableres System einer vollautomatischen Teleskoparmlösung. Bei diesem System entfällt der manuelle Steckvorgang komplett. Die Verbindung zu dem Stromschienensystem erfolgt voll automatisiert. Diese Lösung punktet vor allem durch die extrem kurzen Ein- und Ausfahrzeiten in der Gasse - sie liegen unter einer Minute - und im geringen Platzbedarf. Beide Systeme können sowohl bei Neukranen als auch bei bestehenden RTGs eingesetzt werden.

Die Vorteile
- Krane sind nicht spurgeführt
- weniger CO2-Emissionen
- Ersparnis mehr als 350.000 Euro im Jahr
- weniger Wartungsaufwand und Stillstandszeiten der RTGs
- kurze Ein- und Ausfahrzeiten in der Gasse
Paul Vahle GmbH & Co. KG, E-Mail: [email protected], http://www.vahle.de









