Software

Wie viel Sushi darf’s denn sein?

Die Fischmanufaktur Deutsche See setzt für die Bestandsoptimierung seiner leicht verderblichen Waren wie Sushi oder Frischfisch auf die Software addOne von Inform. So kann die Fischmanufaktur auf Bedarfsschwankungen und Planungsabweichungen schnell und zielgenau reagieren.

Foto: Deutsche See Fischmanufaktur
Foto: Deutsche See Fischmanufaktur

Die Fischmanufaktur, deren Rohware in den Hauptsitz nach Bremerhaven geliefert und dort direkt weiterverarbeitet wird, verwaltet ein breites Produktspektrum: Neben leicht verderblichen Produkten wie Sushi und Frischfisch führt der Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte auch länger haltbare Lebensmittel wie geräucherte Makrele und gefrorenen Seelachs im Sortiment. „Fisch ist sehr schwer kalkulierbar“, erklärt Stefan Kaune, Leiter IT, Zentrale Warenwirtschaft, Deutsche See. „Dies liegt vor allem an dem unberechenbaren Bestellverhalten des Kunden, das nicht nur zu saisonalen Höhepunkten und Feiertagen stark schwankt. Gerade deswegen müssen wir den Eingang der Rohware exakt disponieren, um pünktlich produzieren zu können“, so Kaune weiter. Die bisher verwendeten Tools wurden dieser sehr komplexen Aufgabe nicht mehr gerecht und mündeten in einen großen Planungsaufwand mit unzureichendem Ergebnis.

Die richtige Balance finden

Das Softwaresystem von Inform bietet den Verantwortlichen detaillierte und artikelspezifische Prognosen über zukünftige Bedarfssituationen, mit denen das Unternehmen die richtige Balance zwischen niedrigen Beständen, hoher Lieferbereitschaft und verbesserter Liquidität herstellen wird. „Bester Fisch für alle – das ist unser Ziel. Bei einem so leicht verderblichen Lebensmittel lässt sich dies nur mit einer detaillierten Planung bewältigen. Durch den Einsatz von addONE können wir unsere Bestände optimieren und dabei sowohl unseren Planungsaufwand als auch unsere Beschaffungskosten reduzieren“, so Stefan Kaune.

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„Durch den Einsatz von addONE können wir unsere Bestände optimieren und den Planungsaufwand und unsere Beschaffungskosten reduzieren.“

Stefan Kaune Leiter IT, Zentrale Warenwirtschaft, Deutsche See

Bessere Planungsqualität durch intelligente Algorithmen

Mit dem neuen Add-On-System erhalten die Planer der Deutschen See zukünftig übersichtliche Grafiken, die ihnen wertvolle Entscheidungshilfen und maximale Transparenz bieten. Um den Dispositionsaufwand so gering wie möglich zu halten, wendet die Software das Management-by-Exception Prinzip an und zeigt den Disponenten vorrangig Problemfälle wie akute oder drohende Fehlbestände und Lieferprobleme an. Diese entstehen bei Deutsche See hauptsächlich durch die sehr kurzfristigen Bestelleingänge. Hauptabnehmer der Fischprodukte aus der Manufaktur in Bremerhaven sind der Einzelhandel und die Gastronomie, welche über die bundesweit 22 Niederlassungen beliefert werden. Diese geben die gewünschte Ware in der Regel erst zwei Stunden vor dem Abgang der Lkw bei der Fischmanufaktur auf, um ihre eigenen Lagerbestände niedrig zu halten.

„Präzise Bedarfsprognosen sind gerade für Lebensmittelhersteller unersetzlich“, erklärt Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei Inform. „Mit selbstadaptierenden Prognoseverfahren, die auf intelligenten Algorithmen beruhen, kann unsere Software die Anwender schnell und zielgerichtet unterstützen“.

Stefan Kaune von Deutsche See ist sich sicher, durch die neue gewonnene Planungsqualität auch die Beschaffungskosten zu reduzieren, da Fehlbestände rechtzeitig erkannt werden und so die Ware zum Ursprungspreis und nicht zum kurzfristigen Marktpreis geordert werden kann.

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