Logistik-Dienstleister

Effiziente Lösung dank Pool

Die Gewährleistung einer eigenen und reibungslosen Ladungsträgerbereitstellung- und Organisation ist für Transporteure, produzierende Unternehmen und Handelsketten zumeist mit hohen Kosten und entsprechend hohem Aufwand verbunden. Aber es gibt Alternativen.

Logistik-Dienstleister: Effiziente Lösung dank Pool

Bei Paki handelt es sich laut Christian Kühnhold, Geschäftsführer von Paki Logistics um ein Unternehmen, welches die gemeinsame Nutzung, also das Pooling von gängigen tauschbaren Ladungsträgern wie der Europalette oder der UIC Gitterbox über viele Unternehmen und Branchen hinweg für seine Kunden organisiert: „Das heißt, wir tauschen, vermieten oder verkaufen standardisierte Ladungsträger und sorgen auf Basis unseres europaweiten Netzwerkes „Pooling Partners „dafür, dass sie in der geforderten Menge und Qualität dort zur Verfügung stehen, wo unsere Kunden sie benötigen.“

Grundlage dafür alle ist erst einmal der verabredete Standard: Das ist für die Europalette und die Gitterbox die UIC Norm. Für E–Kisten oder die H1-Palette ist es die EHI-Norm. Hinzu kommt die weit verbreitete Nutzung in der gesamten Supply Chain. Was Paki laut eignen Angaben von anderen Anbietern unterscheidet, ist das über Jahrzehnte entwickelte Netzwerk Pooling Partners und die entsprechende Organisation. „Mit deren Hilfe gehen wir individuell auf die Erfordernisse unserer Kunden ein und entwickeln geeignete Konzepte für die Bereiche, die unsere Kunden nicht oder nur sehr aufwendig darstellen können“, so Kühnhold.

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Dies sei allerdings eine Herausforderung, der sich Paki seit vielen Jahren mit seinem Team stelle: „Um die Aufgabe tagtäglich zu lösen, betreiben wir als einziges Unternehmen in dem Segment über 10.000 An- und Abnahmestellen in ganz Europa. Die Nutzung des Pooling-Partners-Netzwerkes spart erhebliche Kosten für überflüssige Leerfahrten, da die Ladungsträger nicht zurückgeführt werden müssen, sondern einfach von anderen Kunden ortsnah übernommen oder an diese weitervermittelt werden. Zudem haben wir als erstes Unternehmen ein Qualitätssystem für die Europalette für unterschiedlichste Anforderungen eingeführt. Unsere Qualitätsstufen entsprechen weitgehend der Klassifizierungsempfehlung für EUR-Paletten, die unter der Führung der GS1 gemeinsam mit namhaften Vertretern aus Industrie, Handel und Speditionslogistik entwickelt und im letzten Jahr veröffentlicht wurde.“

Logistik-Dienstleister: Effiziente Lösung dank Pool

Dabei konzentriert sich Paki auf die Pools von derzeit über 600 Mio. Europaletten, 20 Mio. Gitterboxen, 300. Mio. E-Kisten und vielen hunderttausend Düsseldorfer- oder H1-Paletten. Tatsächlich ist sei das Kapital in erster Linie in Ladungsträger investiert. „Wir sind auch dank der Zugehörigkeit zur internationalen Faber Halbertsma Groep finanziell immer in der Lage, ausreichende Ladungsträger anzuschaffen, um die Anforderungen unserer Kunden zu befriedigen. Beispielsweise investieren wir gerade in einen eigenen Pool von Displaypaletten, der 1.4-Viertelpalette, die seit Ende des letzten Jahres ausgeliefert wird. Uns ging es bei dieser Entwicklung darum, mit einer effizienteren und nachhaltigen Lösung Wettbewerb im Markt zu schaffen.“

Auf die Qualität der Ladungsträger kann sich der Kunde laut Paki auch stets verlassen, allerdings brauche nicht jeder Kunde ganz neue Ladungsträger. „Wir unterscheiden insbesondere bei Europaletten zwischen neu, neuwertig, maschinentauglich, UIC sortiert und gebraucht tauschfähig. Die maschinentaugliche Qualität, welche mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist, bietet unseren Kunden nicht nur die effizientere, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit bessere Lösung für den Einsatz in Hochregallägern an. Durch die Aufbereitung gebrauchter Paletten wird sichergestellt, dass keine neuen Paletten produziert bzw. eingesetzt werden müssen. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Kosten.“

Grundsätzlich kann jeder einen Ladungsträger, der aus dem offenen Pool stammt, abgeben, auch wenn er kein direkter Kunde von uns ist. Wo nicht Zug um Zug im Handel getauscht wird, bekommt der Fahrer für den eingegangenen Ladungsträger eine Gutschrift in Form eines Original-Paletten-Scheins, den der Kunde bei uns abgibt. Auf seinem Online-Tauschkonto wird jeder von ihm genutzte Ladungsträger erfasst und dokumentiert. Er hat dann die Möglichkeit sich die Paletten dort abzuholen oder anliefern zu lassen wo er sie weiternutzen möchte. „Es ist, wie gesagt, ein offener Pool und wir bieten Lösungen für die Bereitstellung und Rückgabe von Kleinstmengen bis hin zu größeren Ladungsträger-Kontingenten an. Egal wo und von wem“, so Kühnhold weiter.

Beispiel Spedition

Vor allem Speditionen und Logistikunternehmen greifen gerne auf Paki zurück, wenn es darum geht, Lücken im eigenen Netzwerk zu füllen. Egal ob fehlende Paletten oder freier Laderaum benötigt werden, die Paletten können zeitnah und überall im Pooling-Partners-Netzwerk abgeholt oder abgegeben werden. Aber auch weil deren Kunden Ladungsträger von höherwertiger Qualität erwarten und sie diese nicht überall und schon gar nicht spontan zur Verfügung stellen können, wickeln viele internationale Logistikunternehmen dies gerne mit Paki über den Veredelungstausch ab. Somit können sie den Ansprüchen ihrer Kunden überall in Europa gerecht werden. Auch um kostspielige Leerfahrten zu vermeiden, nutzen sie Ladungsträger aus unserem Pool. Sie lassen sie sich einfach in Hamburg anliefern und geben sie in Mailand wieder zurück, ohne dass zusätzliche Kosten für eine Rückführung entstehen.

Eine große Logistik-Kooperation mit vielen Standorten wickelt mit uns das gruppeninterne Ladungsträgermanagement komplett über ein webbasiertes Tool ab. Das System erleichtert es dem Unternehmen, den Überblick über die von ihm genutzten Ladungsträger zu bewahren und Ein- und Ausgänge sowie gruppeninterne Imbalancen zu verwalten.

Paki Logistics GmbH, D-58256 Ennepetal, Tel.: 0 23 33/98 93-0, Fax: 98 93-33, E-Mail: [email protected], www.Paki.de

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