Kompakte Sache

Martin Schrüfer,

Stopa Turmlager als wirtschaftliche Einstiegslösung

Mit dem Stopa Tower Eco Turmlager hat KW automotive die Basis für die Blechbearbeitung geschaffen. Aus dem Lager versorgt das Unternehmen eine Laserschneidanlage, die Anschweißteile für High End-Fahrwerke produziert.

© Stopa

Die KW automotive GmbH, Fichtenberg (Baden-Württemberg), fertigt aus den Blechtafeln, die im Turmlager puffern, Premium-Produkte in den Bereichen Autotuning und Fahrzeugveredelung. Beliefert werden Industriekunden und Motorsportteams.

Wie im Rennen ist auch beim Bereitstellen von Blechen Geschwindigkeit gefragt. Diese Forderung erfüllt der von der Stopa Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, entwickelte Stopa Tower Eco durch die Möglichkeit schneller Zugriffe auf Rohbleche. Das bei KW automotive etwa 4,5 m hohe, 2,9 m lange und 3,6 m breite Turmlager hat aber noch weitere Vorteile. Dazu zählen die platzsparende Lagerung der Tafeln, geringfügige Materialbeschädigungen sowie weniger Suchaufwand. Abgesehen davon bietet der für eine Nutzlast von 1.200 kg je Fach ausgelegte Stopa Tower Eco durch sein modulares Konzept einen preiswerten Einstieg in die automatische Bevorratung von Flachgutmaterialien.

Das Unternehmen hat ein festes Höhenraster für die Beladehöhe von 60 mm gewählt, weil dies, bezogen auf die Teilegeometrie, eine optimale Packungsdichte ermöglicht. Auf Wunsch liefert Stopa das Turmlager auch mit einem Raster für die Beladehöhe von 200 mm.

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Aus dem Stopa Tower Eco versorgt KW automotive eine Laserschneidanlage TRUMPF TruMatic L 2530. Das Turmlager ist in diesem Fall mit 26 Lagerplätzen ausgestattet. Die Systempaletten verfügen über eine nutzbare Palettenfläche von bis zu 1.250 x 2.500 mm. Ein Laser kontrolliert die zulässige Beladehöhe. Die stationäre Hubtraverse ist mit einer Zieh- und Schiebeeinrichtung sowie mit einer betriebssicheren Überwachung sämtlicher Funktionen versehen. Die Höhenpositionierung übernimmt ein absolutes und lastunabhängiges digitales Wegmesssystem.

Der Anlagenbediener beurteilt den Umgang mit der Anlage als einfach. Er wählt den Lagerplatz aus und lässt den Ladungsträger vorlagern, indem er am zentralen Anlagenbedienpult die Start- und Zielkoordinaten eintippt. Gibt er Paletten frei, fahren diese in ihr Fach zurück. Alle Ein- und Auslagerungen erfolgen semiautomatisch, solange der Mitarbeiter die Zustimmtaste drückt. An dem von Stopa optional angebotenen Automatikbetrieb, durch den eine automatische Abarbeitung von Einzelaufträgen nach Eingabe der Start- und Zielkoordinaten möglich wäre, hat KW automotive bislang keinen Bedarf.

Beim Material der Bleche, die das Turmlager bevorratet, handelt es sich um Stahl und Edelstahl. Darüber hinaus puffert der Betreiber dort Aluminiumtafeln. Die Materialdicken variieren zwischen einem und 15 mm.

Anfang 2019 ist mit der Inbetriebnahme des Stopa Tower Eco bei KW Automotive der Startschuss für die Blechbearbeitung gefallen. Da das Turmlager angesichts seiner Kapazität Material für weitere Bearbeitungsmaschinen puffern könnte, hat das Unternehmen in die Zukunft investiert.

Pressekontakt:

Stopa Anlagenbau GmbH

Anna Ivantsova

Industriestraße 12

77855 Achern-Gamshurst

Telefon: +49 (0)7841 / 704-167

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