Lager- und Regalsysteme

Echtes Vertrauen in echte Qualität

Wenn Regale in die Jahre kommen, muss etwas geschehen. Sie müssen überholt, repariert oder sogar komplett ersetzt werden. MANZ Lagertechnik hat gezeigt, dass mit dem richtigen Konzept, einer akribischen Planung und spezifischem Know-How solche Aufgaben auch im Vollbetrieb erfolgreich bewältigt werden können.

Im Bereich A stehen 5.700 Palettenplätze zur Verfügung. Die in die Regale integrierte Fördertechnik sorgt für den Abtransport der kommissionierten Ware. Fotos: MANZ Lagertechnik

Wenn es um Montage- und Befestigungsmaterial geht, kommt man an der Adolf Würth GmbH & Co. KG nicht vorbei. Mehr als 125.000 verschiedene Produkte, von der Schraube bis zum Werkzeug, bietet das Unternehmen aus Künzelsau seinen Kunden. Die Würth Group greift auf unterschiedliche Logistikkonzepte zurück. Mehr als 750 Mitarbeiter erledigen bei in Künzelsau im Zweischichtbetrieb die Kommissionierung und die Arbeiten in der Logistik. Dabei greift das Unternehmen alleine dort auf eine Kapazität von 90.000 Paletten- und 190.000 Behälterstellplätze zurück, die in unterschiedliche Bereiche (Nord-Süd und West) aufgeteilt und durch rund 18 km Fördertechnik verbunden sind. Gemeinsam schaffen alle Lagerbereiche den Durchsatz von rund 29.000 Paketen und knapp 700 Paletten täglich.

Modernisierung im Vollbetrieb
Im HRL Süd wurde nun im ersten Schritt eine komplette Runderneuerung vollzogen. Der Bereich A ist als Palettenlager ausgeführt und verfügt über 5.700 Kommissionierplätze. Acht manuelle Regalbediengeräte übernehmen die Kommissionierung und drei Schmalgangstapler in neun Regalgassen den Nachschub. Und das seit 1978. Und genau hier lag das Problem. Da die Regalanlage schon recht betagt war, die Regalbediengeräte und die in die Regale integrierte Fördertechnik einer Überarbeitung bedurften und nicht zuletzt die Sprinkleranlage auf den Stand der Technik gebracht werden musste, wurde eine Modernisierung unumgänglich.

Anzeige

Das Besondere dabei: das Retrofit musste zwingend bei laufendem Betrieb stattfinden, wie Roland Schneider, Leiter Betriebstechnik bei Würth erklärt. Mit diesen speziellen Vorgaben startete Würth eine Ausschreibung bei etlichen großen und kleinen Fachfirmen. Den Zuschlag für dieses Projekt bekam letztendlich MANZ: „Wir hatten schon im Vorfeld das Gefühl, dass andere Unternehmen dies nicht so sauber und akkurat wie MANZ hätten durchführen können“, begründet Ulrich Windmüller, Experte für Regalprüfung in der Betriebstechnik von Würth diese Entscheidung: „Im Nachhinein kann ich sagen, dass wir uns mit der Firma MANZ absolut richtig entschieden haben.“ Denn während manch großer Wettbewerber nur Teilbereiche des Leistungsumfangs anbot, präsentierte MANZ ein abgestimmtes Konzept als Komplettpaket.

Hochregallager Süd

  • Überwachungsstelle
  • Leerplatzmeldungen
  • Eilaufträge
Bereich A:
  • Lagerkapazität: 5.700 Palettenplätze
  • 8 Regalbediengeräte und 2 Schmalgang-Hochregalstapler
Bereich B
  • Lagerkapazität: 34.000 Behälterplätze
  • 16 Regalbediengeräte

Clevere Koordination
„Zudem hat MANZ auch die Terminplanung mit den anderen Gewerken für uns übernommen. Auch hier gab es keinerlei Probleme“, ergänzt Schneider. Neben der Regaltechnik, die MANZ selbst lieferte, hat das Unternehmen auch den Sprinklereinbau mit organisiert. Diese unterscheidet sich in der neue Anlage gravierend von der alten, denn hier mussten die aktuellen Vorschriften eingehalten werden. Wurde früher eine 3-Ebenen-Regalsprinklerung verwendet, verfügt die neue Anlage nun über eine 6-Ebenen-Regalsprinklerung. Der Ebenenabstand beträgt nun 2 m, so dass nun alle Materialien, wie etwa auch Holz und vor allem Kunststoff, bedenkenlos gelagert werden können. Normalerweise geht die neue Sprinklerung zulasten einiger Stellplätze, aber auch dies konnte MANZ kompensieren, indem durch spezielle konstruktive Maßnahmen eine andere Höheneinteilung gewählt werden konnte.Auch für Wolfgang Manz, Geschäftsführer der MANZ Lagertechnik, war die Zusammenarbeit mit Würth etwas besonders: „Schon bei den Vorgesprächen stellten wir fest, dass es sich bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG Würth Group um ein Unternehmen handelt, das ein ganz besonderes Verhältnis zu seinen Lieferanten hat. Vertrauen gegen Vertrauen – das war dann auch die Devise während der gesamten Zusammenarbeit. Alle Klärungen wurden zügig und kompetent herbeigeführt, uns wurde jede nur mögliche Hilfestellung gegeben – kurz, das Verhältnis war auf eine äußerst professionelle Art sehr partnerschaftlich.“

Folgeauftrag in Bereich B
Da die Modernisierung des Palettenlagers A so reibungslos abgewickelt werden konnte, entschied sich Würth dafür, auch den Bereich B des Hochregallagers West von MANZ modernisieren zu lassen. „In diesem Bereich, einem Regalsystem für Schäferkästen mit einer Kapazität von 34.000 Plätzen, werden nun die Regale zwar nicht erneuert, aber mit einer eigens entwickelten Methode so modifiziert, dass sie den aktuellen Anforderungen wieder entsprechen“, ergänzt Windmüller. Auch wird die Sprinkleranlage komplett auf den neuesten Stand gebracht, alle 16 Regalbediengeräte und die Fördertechnik überarbeitet. Für die Zukunft kann sich Schneider deshalb gut vorstellen, wieder mit MANZ zusammen zu arbeiten: „Wir haben mit der MANZ Lagertechnik nur die besten Erfahrungen gemacht. Sollten wir wieder ähnliche Projekte angehen, würden wir auf alle Fälle wieder MANZ mit ins Boot holen.“

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Lager- und Regalsysteme

Statisch oder sehr dynamisch

Vertragslaufzeiten, die Logistikdienstleister mit ihren Kunden abschließen, werden immer kürzer. Bei neuen Produkten müssen maßgeschneiderte Regalanlagen meist komplett ausgetauscht oder aufwendig umgerüstet werden, damit ein effizientes Handling...

mehr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem materialfluss NEWSLETTER

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite