Flurförderzeuge
Ein Kraftpaket für die Windkraft
Grobe Klötze brauchen große Keile – und wer Teile für Windparks bewegen will, braucht schon einen Stapler, der locker 25 t stemmt. Aber auch dieser kann sparsam sein.
In der Nordsee entsteht zurzeit dererste kommerzielle Offshore-Windpark Deutschlands. Die CSC Cuxhaven Steel Construction fertigt hierfür die Gründungsstrukturen, die 450 t schweren Tripiles. Sie bilden das Übergangsstück zwischen den drei im Meeresboden versenkten Tragpfeilern und dem Fuß der über 150 m hohen Windräder. Für den innerbetrieblichen Transport setzt das Unternehmen auf Gabelstapler von Hyundai, darunter auch die schwerste Maschine mit 25 t Tragkraft.
Die Stahlkolosse baut CSC witterungsunabhängig in einer fast 50 m hohen freitragenden Halle mit rund 17.000 m2 Fläche. Das Unternehmen verfügt über einen direkten Zugang zum Hafen mit Schwerlast-Verladekai. Verladen werden die Fundamenteinheiten mit einem eigenen Brückenkran, der über eine Tragfähigkeit von 500 t verfügt. CSC beschäftigt in Cuxhaven 300 Mitarbeiter und verarbeitet pro Jahr rund 40.000 t Stahl.
Bei derartig riesigen Stahlbaukonstruktionen sind auch viele der Bauteile und Komponenten nicht gerade klein. Für die allergrößten Teile stehen drei Goldhofer-Schwerlastfahrzeuge zur Verfügung. Allerdings gab es auch viele kleinere Teile zu transportieren, für die diese Schwertransporter überdimensioniert wären. Stattdessen ließen diese sich besser und schneller mit Gabelstaplern bewegen, wie Logistikleiter Dirk Rowold berichtet.
Auf der CeMAT im Mai 2011 kam der Kontakt mit Hyundai und seinem Händler Isfort Staplertechnik in Heek zustande. Seither hat Isfort vier Gabelstapler an den Stahlbauer geliefert: einen Dieselstapler 250D-7E mit 25 t Tragkraft, einen Dieselstapler 160D-7E, einen weiteren Dieselstapler 30D-7E mit 3 t Tragkraft sowie einen Elektrostapler 50E-7E mit 5 t Tragkraft. Der 250D ist der schwerste Stapler im Hyundai-Programm. Er wurde erst in diesem Jahr auf der CeMAT vorgestellt. Bei CSC absolviert er seinen ersten Einsatz in Deutschland.
„Die Dieselstapler arbeiten auf dem 250.000 m2 großen Werksgelände und müssen oft lange Strecken zurücklegen“, berichtet Dirk Rowold. Da sei es von Vorteil, dass besonders die beiden großen Stapler recht schnell fahren können. Sie bringen es unbeladen spielend auf über 30 km/h. Beladen kann der 250D sogar Steigungen von 34 Prozent problemlos überwinden. Der Schwingungsdämpfer im Hubgerüst sorgt auch bei der Fahrt mit Last für ein ruhiges Fahrverhalten.
Zwei Betriebsarten

Mittels Schalter kann der Fahrer zwischen zwei Betriebsarten wählen: Im STP-Modus sparen die Stapler bei leichteren Arbeiten Kraftstoff, während im Power-Modus die volle Kraft für schwere Lasten zur Verfügung steht. Das vollautomatische Getriebe schaltet weich zwischen den Gängen. Mit dem Tempomat wird auf Schalterdruck eine gewählte Geschwindigkeit automatisch beibehalten, was gleichfalls kraftstoffsparend wirkt. Ein Test hat gezeigt, dass der Hyundai-Stapler bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff verbraucht als ein vergleichbarer anderer Stapler.
Hyundai Heavy Industries Europe nv, E-Mail: [email protected], www.hyundai.be









