Software
Ganzheitlich und kompetent

„Ein transparentes, den hauseigenen Prozessen anzupassendes Softwarepaket, aus einer Hand, das die gesamten Logistikprozesse unterstützt!“ Das waren die Maßgaben die bei der Neuorganisation der Firmensoftware der Firma Transport-Spedycja Grabowski (TSG) ausgegeben wurden. Durch die Zusammenarbeit mit der Wanko GmbH aus Bayern, gelang was gewünscht war: Transport-Lager-Telematik, in einem einheitlichen, durchgängigen System, aus einer Hand.
Was in der Aufgabenstellung einfach klingt, stellte sich bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter von Logistiksoftware als besondere Herausforderung dar. Der Markt der Logistiksoftwareanbieter die Lagermanagement-, Tourenplanungs- und Telematiksoftware, aus einer Hand, auch speziell für Logistikdienstleister anbieten, ist überschaubar. Die Firma „Grabowski“ hat sich nach einem kritischen Auswahlprozess für die Logistiksoftware der Firma Wanko entschieden.
Seit der Umstellung auf das neue Logistiksystem unterstützt die Logistiksoftware sowohl die Disposition bei der Planung der Vorholtouren, der mehrtägigen Verteiltouren und der Rückfrachten sowie die Kommunikation per Telematik mit den Fahrern. Die komplette Steuerung der Lagerprozesse zur Warenannahme, Einlagerung, Kommissionierung, Verladung und Cross Docking per Online – Kommunikation über mobile Datenterminals wird ebenfalls systemseitig übernommen. Alle am Logistikprozess beteiligten Mitarbeiter, kommunizieren online mit dem Logistiksystem und werden über die Leitstände gesteuert. TSG hat die Prozesse im Griff.
Spezialität Möbeltransporte in ganz Europa

Transport-Spedycja Grabowski (TSG) wurde 1997 gegründet und wuchs im Zuge der wirtschaftlichen Annäherung zwischen Ost und West stark. „Grabowski“ hat sich auf Möbeltransporte in ganz Europa spezialisiert und ist mit derzeit fast 300 Mitarbeitern zu einem der führenden polnischen Spediteure geworden. Für das mehrfach zertifizierte und ausgezeichnete Unternehmen, sind seit Firmengründung modernste IT-Lösungen wesentlicher Bestandteil, um den Anforderungen seiner Kunden gerecht zu werden. Besonderer Wert wird dabei auf Kostenreduktion und Entlastung der am Prozess beteiligten Mitarbeiter gelegt.
„Grabowski“ ist Logistikdienstleister für namhafte europäische Möbelproduzenten und übernimmt für die Möbelhersteller die komplette logistische Abwicklung. Die avisierte Ware wird von den Produktionsstätten in Polen und in Deutschland abgeholt und in das eigene Verteilzentrum übernommen. Dort erfolgt die Kommissionierung und Verladung, es werden der europäische Großhandel sowie der Einzelhandel beliefert. Von der Abholung beim Produzenten, bis zur Zustellung beim Empfänger wird der gesamte Ablauf mit Hilfe des neuen Logistiksystems durchgängig und kostenoptimiert gesteuert.
Im Logistikzentrum von „Grabowski“ werden die Fahrzeuge in variierenden Wellen beladen. So werden beispielsweise bis zur Wochenmitte die eingehenden Waren per Eigenfuhrpark und / oder per Fremdanlieferung im Lager übernommen. Nach Mengenprüfungen und Abgleichen werden die Waren nach am Hallenboden aufgezeichneten Verladungsparametern bereitgestellt. Die sehr individuelle, aber extrem rationelle Beladungsart stellte eine Besonderheit dar, wurde aber so wie alle anderen firmenspezifischen Anforderungen problemlos umgesetzt. Das Logistiksystem unterstützt die komplette Abwicklung des Lagerbetriebes und berücksichtigt bis zur endgültigen Verladung der Fahrzeuge alle im Tagesgeschäft entstehenden Veränderungen.
„Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Herstellern von Software, das war für uns vorgestern. Eine Lösung für alles, das ist die Zukunft.“Renata Wesołowska-Niesuchorska Direktorin für Logistik bei TSG
Bereits mit Avisierung des Wareneinganges im Verteilzentrum übernimmt die Disposition, sprich die Tourenplanungssoftware, das Geschehen. Auch die endgültige Voravisierung der Endabnehmer erfolgt dabei automatisch durch das Logistiksystem. Besonders an der Konstellation „Grabowski“ ist, dass drei Teams synchron arbeiten. Zum einen die Disposition für die Vorholtouren von den Produzenten in das Verteilzentrum und für die Verteiltouren zu den Empfängern. Hier steht ausschließlich die Belieferung der Empfänger im Vordergrund. Die Touren zum Empfänger werden vom „Logsitikteam“ verplant. Dabei werden alle Anlieferzeiten und Zusatzbedingungen der Empfänger berücksichtigt. Zum Dritten, das Zentrallager von Grabowski mit dem Standort in Slubice, nahe Frankfurt an der Oder.
Ziel: Kosteneffiziente Rückbefrachtung
Die Disponenten übermitteln per Telematik den Fahrern die Frachtaufträge auf die Fahrzeugterminals. So managen sie die optimale Auslastung der Fahrzeuge durch Übernahme unterschiedlichster Aufträge aus diversen Branchen nach den ursprünglichen Ausliefertouren. Mit Abschluss der Ausliefertour übernimmt der Dispositionsbereich „Spedition“ die Steuerung der Fahrzeuge. Hier ist das Ziel ausschließlich die kosteneffiziente Rückbefrachtung der Fahrzeuge.
Wanko
Das Softwareunternehmen Wanko aus Ainring war nach einem Ausschreibungsprozess bei Grabowski erste Wahl. Wanko wiederum wurde 1972 gegründet und ist am Markt einer der traditionsreichsten Anbieter für Lageroptimierung, Tourenplanung und gesamten Bereich Informationslogistik. Das Familienunternehmen ist bekannt für seine sehr große Erfahrung bei der konzeptionellen und praktischen Umsetzung von individuellen Anforderungen.
Sehr kurzfristige oder auch vollkommen unvorhergesehene Aufträge werden durch die aktive Begleitung der Fahrer, durch die Disponenten per Telematik, einfach umgesetzt. Allen Disponenten stehen alle Ergebnisse der aktuellen Tourenplanung zur Verfügung. Alle User arbeiten auf einer durchgängigen Datenbasis. Somit sind lückenlose, kostenoptimierte Fahrzeugeinsätze möglich.

Die Umstellung auf das neue Logistiksystem erfolgte in einem systemgestützten Phasenmodell. Die Möglichkeit das Logistiksystem mit seinen drei Hauptmodulen, Lager, Transport und Telematik, im laufenden Betrieb einzuführen war bei der Umstellung extrem arbeitserleichternd. In zeitlich aufeinander folgenden, teilweise parallel laufenden Prozessschritten wurden die Logistiksystem - Module eingeführt. Sowohl für die beteiligten Mitarbeiter, als auch für die Prozesse zum Kunden hin, erfolgte die Einführung problemlos.
Leistungsfähiger Schnittstellen-Koordinator
Als letzter Punkt der Logistiksystem-Einführung wurde der Bereich der Abrechnung umgestellt. Die Abrechnung aller Leistungen (Handling, Fracht, Lagergeld) erfolgt auf Basis der im System hinterlegten Parameter. Alle aus der Systemsteuerung gewonnenen Leistungsdaten laufen automatisch in die Abrechnung und werden je nach Abrechnungsmodalität abgerufen, können gesichtet und überarbeitet werden, werden zum Rechnungslauf freigegeben und den Auftraggebern elektronisch übermittelt.
Im Logistiksystem ist ein leistungsfähiger Schnittstellen – Konfigurator (Stammdaten, Auftragsdaten, Auftragspackstücke und Rückmeldungen) integriert, der eine einfache Handhabung und übersichtliche Kommunikation mit den unterschiedlichen Systemen der Kunden ermöglicht.
„Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Herstellern von Software, das war für uns vorgestern. Eine Lösung für alles, das ist die Zukunft“ so Renata Wesołowska-Niesuchorska, die Direktorin für Logistik. Die wesentliche Aufgabe im Gesamtprojekt, war es, den gesamten, sehr differenzierten Logistikprozess mit einem einheitlichen Logistiksystem flexibel und kostenoptimiert zu steuern. Zusätzlich konnte im Zuge der Neuausrichtung weitere Manpower vom Bereich der Administration in Richtung Produktivität verlagert werden. Für „Grabowski“ hat sich die Investition in ein zukunftsträchtiges Logistiksystem gelohnt, mit den „Kosten im Griff“, können auch weiterhin den Kunden attraktive Angebote gemacht werden.









