Aus materialfluss 5/2020

Druckanforderungen in der ­Gastronomie

Seit Beginn des Jahres gelten verschärfte Regeln in der Gastronomie: Mit der Kassensicherungs­verordnung sind Einzelhandelsunternehmen wie auch Restaurantbetreiber, die elektronische Aufzeichnungssysteme nutzen, nun zur Belegausgabe verpflichtet. Mit den Desktop- sowie den Mobildruckern von TSC lassen sich die Druckanforderungen bewältigen.

Auch auf dem Tresen macht TSC Auto ID eine gute Figur, wie hier mit dem Modell TDM-30. © TSC Auto ID

Mit der Novellierung der Kassensicherungsverordnung zum 1. Januar 2020 wurde in Deutschland die Belegerteilungspflicht eingeführt, die alle Betreiber elektronischer Kassensysteme dazu verpflichtet, ihren Kunden bei jedem einzelnen Geschäftsvorgang einen Kassenbon anzubieten. Für Restaurants, Bistros, Kneipen und Cafés gilt die Rechnungspflicht zwar bereits seit mehreren Jahren, doch flächendeckend hat sich Ausgabe von Belegen bislang noch nicht durchgesetzt. Für all diese Betriebe ebenso wie für den Einzelhandel bedeutet die verschärfte Regelung einen maßgeblich höheren Aufwand und höhere Kosten, allerdings bietet sie auch Chancen hinsichtlich eines stärkeren Kundenvertrauens infolge höherer Transparenz und größerer Seriosität.

Herausforderungen und Chancen der Belegerteilungspflicht
Auch wenn bei Nichtbeachtung der Belegausgabepflicht derzeit noch in der Regel auf Bußgelder oder sonstige Sanktionen verzichtet wird, macht es durchaus Sinn, die neuen Anforderungen im eigenen Betrieb jetzt schon umzusetzen und damit gesetzeskonform zu agieren. Denn die lückenlose Übermittlung der Geschäftsvorgänge bei etwaigen Kassenprüfungen werden ­hierdurch stark vereinfacht und der Aufwand zum Beispiel bei Inventuren signifikant reduziert.

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Grundsätzlich muss ein Beleg jedem Kunden entweder in Papierform oder elektronisch angeboten werden. Bei der elek­tronischen Übermittlung reicht es aber nicht aus, wenn der Gast seine Rechnung auf dem Display des Kellner-Mobiles oder der Kunde in der Bäckerei oder beim Gemüsehändler beispiels­weise seinen Kassenbon auf dem Kassen-Display einsehen kann. Der Bon muss zwingend als Datei auf ein Kundengerät – etwa ein Smartphone oder ein Tablet – übertragen werden, ­wobei sich das Dateiformat mit gängigen Programmen wie beispielsweise JPG oder PDF öffnen lassen muss. Die elektronische Übermittlung hat dabei den Vorteil, dass ein Ausdrucken des Belegs in Papierform entfällt. Jedoch ist in diesem Fall ein Mitwirken und damit zusätzlicher Aufwand für den Kunden notwendig, so dass diese Variante gegenüber der Papierform derzeit noch nicht favorisiert wird.

Unabhängig von der Art der Übermittlung haben Form und Inhalt der Belege festen Vorgaben zu folgen: Neben Art und Menge der verkauften Ware beziehungsweise der Dienstleistung müssen auch Datum und Uhrzeit der Ausstellung enthalten sein. Speziell bei Gastronomiebetrieben wird hier der Zeitpunkt der ersten Bestellung gefordert. Für alle verkauften Produkte oder Dienstleistungen ist jeweils der Rechnungs­betrag mit Steuersatz sowie gegebenenfalls der Betrag je Zahlungsart anzugeben. Darüber hinaus muss der Bon eine Reihe von Kontrolldaten aufweisen. Im Einzelnen sind dies eine dem Vorgang eindeutig zuzuordnende Transaktionsnummer in­klu­sive Prüfwert und die Seriennummer sowie der Signaturzähler des Kassensystems. Schließlich zählen auch der vollständige Name sowie die Anschrift des Unternehmens zu den verpflichtenden Angaben. Optional besteht die Möglichkeit, diese Informationen zusätzlich zur Klarschrift in Form eines QR-Codes abzubilden. Dies bietet den Vorteil, dass dem Prüfer bei einer Kassennachschau alle benötigten Daten mit einem einfachen und kurzen Scan zur Verfügung stehen und sich langwierige Datenexporte somit erübrigen.

Reibungslose Abläufe im hektischen Arbeitsalltag
Druckaufgaben fallen in der Gastronomie jedoch nicht nur beim Bedienpersonal in Form von Rechnungen für den Gast an – auch in der Küche und an der Getränkeausgabe werden leicht bedienbare Drucksysteme benötigt. Die Küchenbons, die für jede Bestellung erstellt und in chronologischer Folge an eine Bonleiste geheftet werden, geben den Mitarbeitern an den einzelnen Küchenstationen jeweils ihre nächste Aufgabe vor. Ist eine Bestellung komplett abgearbeitet und das Gericht dem Gast serviert, spießt der annoncierende Mitarbeiter den entsprechenden Küchenbon als erledigt auf oder legt ihn in einem Behältnis ab. Ähnliches gilt für den Getränkeausschank oder die Bar.

Für den Einsatz in der Gastronomie müssen Drucker nicht nur platzsparend und leistungsfähig, sondern vor allem auch für ungeschultes wie hektisches Personal leicht zu bedienen sein. Geeignet sind hier kompakte Desktopmodelle wie etwa die Modelle der TDP-247, der TE200, der TC, der TX200 oder auch der DA210 Serie. Der Druckerhersteller TSC, der zu den fünf weltweit führenden Herstellern von Barcode-Etiketten­druckern zählt, bietet alleine im Segment der 2“-Drucker insgesamt drei und im Segment der 4“-Drucker gleich sieben Modellserien an, die für nahezu alle gängigen Druckanforderungen in der Branche geeignet sind. Die Thermodirekt- und Thermotransferdrucker überzeugen nach Angaben des Unternehmens mit den Leistungsmerkmalen und ihrer Zuverlässigkeit und vor allem 

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