Rampen/Tore/Ladebrücken

Klares Umbaukonzept von PROMStahl

Der Umbau eines Logistiklagers erfordert hohe Anforderungen an alle beteiligten Partner. Das Beratungs- und Planungsunternehmen agiplan lieferte beim Auftraggeber EGU Elektro Großhandels Union Rhein-Ruhr GmbH & Co. KG in Dortmund ein Ergebnis ab, das sich beim Umbau der Verladezone auf das Know-how des Verladespezialisten PROMStahl stützte.

Umbau eines Logistiklagers
Der Umbau eines Logistiklagers erfordert hohe Anforderungen

Für das Unternehmen EGU Elektro Grosshandels Union Rhein-Ruhr mit Sitz in Dortmund war der Zeitpunkt gekommen, über eine Neuinvestition zu entscheiden, zumal das Wachstum des Unternehmens und die Herausforderungen in punkto schnelle Lieferzeiten eine Optimierung aller beteiligten Logistikprozesse erforderte. Man entschied sich für den Umstieg auf eine neues Lagerverwaltungs-System, die Erweiterung der Warenein- und ausgangsbereiche sowie die Modernisierung vorhandener Lagerbereiche einschließlich der Anbindung an ein neues LVS. Als weitere Umbaumaßnahme plante man eine effektivere Verladezone. Sie sollte auf die unterschiedlichen Fahrzeuge maßgerecht zugeschnitten sein und vor allem wesentlich enegieeffizienter arbeiten. Neubau oder Umbau das war die Kardinalfrage. Man entschied sich für einen Umbau. Der Standort für das Zentrallager war optimal, und die Bausubstanz entsprach weitgehend den Anforderungen und letztendlich versprach das Konzept von agiplan auch erhebliche Einsparungen beim Budget.

Innenansicht einer Vorsatzschleuse
Innenansicht einer Vorsatzschleuse mit profilverstärkter Trapezblechkonstruktion.

Verladetechnik schafft Lagerraum Man stellte den kompletten Ablauf an der Schnittstelle Rampe/Lkw zur Diskussion. Speziell die Forderung, in der Halle vor den Überladebrücken mehr Platz zum Rangieren und Kommissionieren zu gewinnen, erforderte ein neues Konzept. Alle alten Verladerampen waren als Innenrampen ausgeführt und beanspruchten daher entsprechenden Raum in der Halle. Die Planer von agiplan schalteten daher bereits zu Beginn Verladespezialisten ein. Dipl. Ing. Peter Wunderlich, agiplan, und Michael Stausberg, Geschäftsführer EGU, unisono: „Die professionelle Beratungsqualität in Verbindung mit dem Know-how bei zahlreichen Referenzobjekten hat uns zur Entscheidung geführt, den Verladespezialisten Promstahl für diese Aufgabe auszuwählen.“

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Schwerpunkte der Vorgaben für Promstahl waren der Ausbau der alten Verladetechnik bei gleichzeitigem Platzgewinn in der Halle und ein Verladekonzept, das das Thema Energiekosten an der Schnittstelle Rampe/Lkw zu berücksichtigen hatte. Speziell das Thema Energieeinsparung verlangte bei den unterschiedlichsten Lkw-Typen, die hier in Dortmund abzufertigen waren, nach einer Lösung nach Maß.

Beispiel Sprinterabfertigung

Gerade die schmalen und niedrigen Sprinter-Auslieferfahrzeuge, die hier die Auslieferung übernehmen, stehen in der Regel einer effektiven Abdichtung beim Verladevorgang im Wege. Eine sehr niedrige Ladehöhe und kleinere Außenmaße in Höhe und Breite sind die Schwachpunkte, die weder Torabdichtung noch Verladetechnik in der Regel zufriedenstellend lösen können. Eine effiziente Lösung speziell in punkto Abdichtung erforderte eine Sonderlösung. Ein ähnliches Problem zeigt sich bei der Verladetechnik. Promstahl baute als Ergebnis seiner Überlegungen schwenkbare Überladebrücken in Verbindung mit einer ungewöhnlichen Wetterschutzvariante ein. Diese mechanischen Verladesysteme, an der Vorderkante der Rampe seitenverschiebbar befestigt, sind für das Beladen

Ideal für niedrige Sprinter der niedrigen Sprinter ideal geeignet. Unter dem Plateau befindliche Federelemente lassen sie im Gegensatz zu stationären Überladebrücken praktisch schwerelos auf der Ladefläche der Sprinter aufliegen. Die Aufgabe einer effizienten Abdichtung löste Promstahl mit einer eher ungewöhnlichen Version. Man griff etwas tiefer in die Trickkiste und bestückte die SprinterAndockstellen mit Loadhouses, die direkt auf Hofniveau aufgestellt wurden und montierte im vorderen Bereich bodentiefe Planenschürzen eigentlich eine Lösung für die Nischenmontage bei bauseitigen Betonvorbauten. Damit stehen die Sprinter während des Verladevorganges wettergeschützt fast auf ganzer Länge im Loadhouse und sind zusätzlich auf ganzer Höhe seitlich und auch von oben abgedichtet.

Vorteil Platzgewinn

Befestigung der schwenkbaren Brücken
Befestigung der schwenkbaren Brücken an der Rampenkante.

Obwohl das komplette Gewerk entkernt und mit neuem Lagerequipment den gesteigerten Logistikanforderungen angepasst wurde, blieb ein Problem ungelöst: Man benötigte zusätzlichen Platz im Bereich der Verladezone, der bisher von innenliegenden Überladebrücken beansprucht wurde. Promstahl verwies auf die Vorteile von Außenrampen in Verbindung mit Loadhouses. Geplant war zwar die Auswechselung der alten Überladebrücken gegen neue, aber aufgrund des zusätzlichen Platzbedarfs in der Halle entschied man sich, die komplette Verladetechnik nach außen zu verlegen. So gewann man ohne viel Aufwand und Kosten zusätzliche Lagerfläche. Eine weitere Forderung der EGU wurde von den Loadhouses erfüllt: das Einhalten von Energierichtlinien. Der Vorteil der komplett außen liegenden Verladetechnik ist die thermische Trennung von Gebäude und Verladetechnik.

Fünf neue Loadhouses einschließlich Vorsatzrampen wurden unter einem bereits vorhandenen Vordach platziert. Bei den hydraulischen Überladebrücken entschied man sich für die bewährte Vorschubtechnik. Der Vorteil liegt in der optimalen Anpassung auch an ungenau andockende Lkw. Die Abdichtung der angedockten Lkw übernimmt eine mechanische Planentorabdichtung mit Hubdach und ParallelLenkersystem.

Vervollständigt wurde das Paket mit einem inneren und äußeren Fahrzeugerkennungssystem, das mit Hilfe einer LED-Ampelanlage als Andockhilfe plus einem Sicherheitsradkeil mit Ultraschallsensor arbeitet. Abgefertigt werden an den fünf Verladestellen im Gegensatz zu den Sprinter-Andockstellen ausschließlich Lkw in den gängigen Größen. An Sonderleistungen wurde von Promstahl die Demontage und Entsorgung der alten Verladetechnik übernommen und eine Rampenkopfverstärkung für die neuen schwenkbaren Überladebrücken angebracht.

Kontakt: EGU Elektrogroßhandels Union Rhein-Ruhr GmbH & Co. KG 44309 Dortmund Tel.: 02 31 / 2 29 09-0 E-Mail: info@e-g-u.de www.e-g-u.de

PROMStahl GmbH 30989 Gehrden Tel.: 0 51 08 / 87 92 70 E-Mail: info@promstahl.com www.promstahl.com

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