Kunststoffpaletten

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Gewichtheber für alle Branchen

In modernen Logistikprozessen sind Paletten weit mehr als bloße Transporthilfsmittel. Gerade in automatisierten Logistiksystemen oder Branchen mit hohen Hygieneanforderungen lohnt sich ein genauer Vergleich. Ein Blick auf das Sortiment des bayerischen Herstellers Auer Packaging zeigt exemplarisch, wie breit das Einsatzspektrum für Kunststoffpaletten ist und wo die Unterschiede im Detail liegen.

Mediumpaletten bewegen sich in einem mittleren Belastungsbereich und gelten als klassische Allrounder. © Auer Packaging

Die Entscheidung für eine Palette beginnt mit einer nüchternen Analyse: Welche Güter sollen transportiert werden, unter welchen Bedingungen und mit welchen Anforderungen an Lagerung und Handling? Kunststoffpaletten punkten grundsätzlich mit ihrem geringen Eigengewicht. Sie sind deutlich leichter als ihre Pendants aus Holz und bieten dennoch maximale Traglast. Das reduziert nicht nur den Kraftaufwand beim Handling, sondern wirkt sich auch auf die Transportkosten aus, insbesondere bei internationalen Lieferketten. Formstabil lassen sie sich präzise in standardisierte Abläufe integrieren. Im Vergleich dazu unterliegen Holzpaletten stärkeren Schwankungen, etwa durch mechanische Abnutzung. Hier sind Kunststoffpaletten konstruktionsbedingt im Vorteil.

Ein weiteres Plus: Die hohe Widerstandsfähigkeit des Materials gegenüber äußeren Einflüssen. Kunststoff nimmt keine Feuchtigkeit auf, verzieht sich nicht und ist auch bei Lagerung im Freien unempfindlich gegenüber Schimmel oder Schädlingsbefall. Holzpaletten hingegen müssen gerade im Export häufig aufwendig behandelt werden, um den Anforderungen zu genügen. Auch in puncto Arbeitssicherheit liegt die Kunststoffpalette vorn: Splitter, herausstehende Nägel oder beschädigte Bretter sind typische Schwachstellen von Holzpaletten. Kunststofflösungen umgehen diese Risiken durch ihre geschlossene Bauweise und den robusten Werkstoff.

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"Alles Paletti": Lösungen für unterschiedliche Anforderungen

Ein Blick auf das Portfolio von Auer Packaging verdeutlicht, wie stark sich Kunststoffpaletten inzwischen ausdifferenziert haben. Statt einer Einheitslösung stehen verschiedene Typen zur Verfügung, die jeweils für spezifische Anwendungen optimiert wurden.

Die Leichtpalette - ein robustes Leichtgewicht für vielfältigen Einsatz © Auer Packaging

Leichtpaletten sind für den weltweiten Einsatz bestens geeignet, da sie auf ISO- und Euro-Formate genormt werden. Ihr geringes Gewicht reduziert Frachtkosten, gleichzeitig bleiben die robusten Leichtgewichte ausreichend stabil für viele Standardanwendungen. Kufen sorgen besonders bei großen Lasten oder Gefahrstofftransporten für optimale Standsicherheit. Durch ihre Konstruktion lassen sie sich häufig ineinander stapeln, was den Platzbedarf im Leertransport minimiert. Mediumpaletten bewegen sich in einem mittleren Belastungsbereich und gelten als klassische Allrounder. Sie kommen in unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz und können je nach Ausführung auch in automatisierten Lagersystemen verwendet werden. Die Mediumpaletten aus kratzfestem, hochwertigem Kunststoff und mit Stahlrohrverstärkung sind auch optimal im Hochregallager einsetzbar.

Für besonders sensible Bereiche hat Auer Hygienepaletten mit glatter, geschlossener Auflagefläche im Sortiment. Sie werden aus Neumaterial gefertigt und sind leicht zu reinigen. Resistent gegenüber Feuchtigkeit, erfüllen diese Paletten hohe hygienische Anforderungen, wie sie etwa in der Lebensmittelverarbeitung gefordert sind. Dank ihrer Kälte- und Hitzebeständigkeit sind Hygienepaletten in den unterschiedlichsten Branchen gefragt. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte Reinraumpaletten. Ihre Konstruktion ermöglicht eine intensive Reinigung, was sie für kontrollierte Umgebungen prädestiniert. Bei Auer können Reinraumpaletten auf Wunsch auch mit einem Sicherheitsrand gefertigt werden.

Wirtschaftlichkeit im Umlauf

Neben funktionalen Aspekten spielt die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle. Kunststoffpaletten sind in der Anschaffung meist teurer als Holzvarianten, das relativiert sich jedoch im laufenden Betrieb. Durch ihre lange Lebensdauer erreichen Kunststoffpaletten deutlich mehr Umläufe, bevor sie ersetzt werden müssen. Gleichzeitig sinken Wartungs- und Reparaturkosten, da Beschädigungen seltener auftreten. In geschlossenen Logistiksystemen kann sich die Investition daher schnell amortisieren. Während Holzpaletten im Laufe der Zeit an Qualität verlieren, bleibt die Performance von Kunststoffpaletten über lange Zeit konstant. Das erleichtert die Integration in automatisierte Prozesse und reduziert Störungen im Betrieb.

Wer seine Prozesse genau kennt, kann durch die Wahl der richtigen Palette nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Effizienz der gesamten Logistikkette nachhaltig verbessern.

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