Logistikdienstleister
Zuwachs für die E-Lkw-Flotte im Dachser Netzwerk
Mitte Dezember sind an die deutsch-österreichische Unternehmenstochter Brummer Logistik zwölf Mercedes-Benz eActros 600 ausgeliefert worden. Die Fahrzeuge mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern kommen für Lebensmitteltransporte im Regional- und Fernverkehr zum Einsatz.
„Wir versprechen uns viel von den neuen eActros 600 und wollen die E-Lkw als Ersatz für herkömmliche Diesel-Fahrzeuge in unsere Verkehrsplanung integrieren,“ erläutert Max Reih, Geschäftsführer von Brummer Logistik. „Entscheidend dafür ist, dass die Fahrzeuge eine Reichweite von 500 Kilometern mit einer Batterieladung erreichen. Die erwartete Laufleistung von rund 90.000 Kilometern pro Jahr passt zu unseren Anforderungen und Einsatzzwecken.“ Geplant sind unter anderem Einsätze im Fernverkehr in Deutschland und Österreich sowie für regionale Auslieferverkehre, beispielsweise zum Lebensmittelhandel.
Einsatz weiterer eActros geplant
„Der Einsatz der ersten eActros 600 im Dachser Netzwerk ist für uns ein weiterer Meilenstein in der Umstellung auf Null-Emissions-Antriebe“, ergänzt Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser. „Für den Schwerlastverkehr kommen nun vermehrt batterieelektrische Zugmaschinen auf den Markt, und auch die Reichweiten werden größer. Als Impulsgeber beim Thema Nachhaltigkeit ist es uns wichtig, diese Fahrzeuge zügig in den Praxiseinsatz zu bringen, um gerade auch im Fernverkehr mit der Elektromobilität weitere Erfahrungen zu sammeln.“ 14 Mercedes-Benz eActros 600 sollen an sechs weiteren europäischen Dachser-Standorten in den nächsten Monaten zum Einsatz kommen.
Ladeinfrastruktur ausgebaut
Der Einsatz von zwölf eActros 600 in den Regelverkehren bei Brummer Logistik machte umfangreiche Investitionen in die Ladeinfrastruktur am Standort Neuburg am Inn notwendig. In den vergangenen Monaten entstanden Schnellladesäulen mit insgesamt elf fixen und zwei mobilen Ladepunkten, an denen die neuen E-Lkw mit ausschließlich mit Grünstrom aufgeladen werden können. Unterstützt wird die Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf den Hallendächern mit insgesamt 2.900 kWp sowie einem neu beschafften Batteriespeicher mit einer Kapazität von 3.680 kWh.










