Dachser Stückgutsendungen
Emissionsfrei in 25 Städten
Logistikdienstleister Dachser hat sein Ziel erreicht, die Zahl emissionsfreier Liefergebiete in Europa zu verdoppeln. In 25 Städten werden Stückgutsendungen in definierten Innenstadtbereichen lokal ohne Treibhausgasemissionen zugestellt.
Dachser stellt seit Ende 2025 in 25 europäischen Großstädten und Metropolregionen in zehn Ländern Stückgutsendungen in ausgewählten Innenstadtbereichen lokal emissionsfrei zu. Dafür setzt das Unternehmen 60 elektrisch betriebene Lkw sowie 13 elektrisch unterstützte Lastenräder ein. Ergänzt wird das Konzept durch Mikrohubs nahe der Innenstädte.
1,8 Millionen Kilometer ohne Treibhausgasemissionen
2025 legten die Fahrzeuge im Rahmen des Programms rund 1,8 Millionen Kilometer ohne Treibhausgasemissionen zurück – durchschnittlich etwa 7.000 Kilometer täglich. Dadurch konnten rund 1000 Tonnen CO2e eingespart werden.
Das Konzept wurde 2018 in Kornwestheim entwickelt und erstmals in Stuttgart umgesetzt. „Mit Dachser Emission-Free Delivery haben wir schon damals begonnen, Klimaschutz konsequent in unseren Logistikalltag zu integrieren und nicht nur darüber zu sprechen“, sagt Stefan Hohm, Chief Development Officer bei Dachser. „Wir verfolgen Maßnahmen, die unter realistischen Rahmenbedingungen wirken und einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Logistik leisten.“
Die Ausweitung von ursprünglich zwölf auf 25 Städte erfolgte über ein modulares Baukastenprinzip, das von den jeweiligen Niederlassungen an lokale Gegebenheiten angepasst wird. Dazu gehören unter anderem unterschiedliche Fahrzeugtypen oder die Nutzung von Mikrohubs.
Mit der emissionsfreien Zustellung will Dachser zur Verbesserung der Luftqualität in Innenstädten beitragen und sich zugleich auf mögliche Fahrverbote für konventionelle Fahrzeuge vorbereiten. Im Jahr 2025 lag die Zuverlässigkeit der emissionsfreien Zustellung laut Unternehmen bei 95 Prozent.
Langfristig sieht das Unternehmen die Dekarbonisierung als dauerhafte Aufgabe. „Für uns ist Dekarbonisierung Teil der unternehmerischen Verantwortung - faktenbasiert, technologieoffen und mit Fokus auf Prozess- und Energieeffizienz. Wir sehen uns als Impulsgeber der Logistik im Bereich Nachhaltigkeit, symbolische Ankündigungen ohne belastbare Umsetzung lehnen wir ab“, so Stefan Hohm.










