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Peene-Werft und Volkswerft arbeiten wieder
Stralsund/Wolgast, 21.01.13 - Auf beiden Werften findet wieder Schiffbau statt - Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann hat heute sowohl der Gläubigerversammlung als auch dem Gläubigerausschuss über die aktuelle Entwicklung auf den P+S Werften in Stralsund und Wolgast berichtet.
Konnte auf der Peene-Werft in Wolgast während der bisherigen Dauer des Verfahrens durchgehend gearbeitet werden, kann die Produktion auf der Volkswerft in Stralsund nach gut elfwöchiger Unterbrechung am heutigen 21. Januar wieder aufgenommen werden. Der unterzeichnete Vertrag über zwei RoRo-Spezialtransporter für die dänische Reederei DFDS liegt vor; er steht noch unter Bedingungen.
„Da wir an den Eintritt dieser Bedingungen glauben, habe ich die Betreibergesellschaft Stralsunder Schiffbaugesellschaft beauftragt, für einen geordneten Start der Produktion auf der Volkswerft Stralsund zu sorgen. Damit arbeitet die Werft wieder. DFDS hat den Mitarbeitern mit der erneuten Platzierung des Auftrags deutlich das Vertrauen in ihre Schiffbau-Kompetenz ausgesprochen“, sagte Berthold Brinkmann.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte den vom Insolvenzverwalter beantragten Massekredit in Höhe von 43,5 Millionen Euro am 28. November 2012 beschlossen. Das war im Rahmen der gewährten Rettungsbeihilfe entsprechend dem Abwicklungsplan möglich.
Zu den beiden am Werftkai in Stralsund vertäuten RoPax-Fähren, die ursprünglich von der dänischen Reederei Scandlines bestellt worden waren, führt der Verwalter zahlreiche Gespräche, denn der Interessentenkreis für diese beiden Schiffe "wächst stetig".
Siehe auch: 28.12.12 - Luerssen Gruppe kauft Peene-Werft








