Contargo bereitet sich auf Jahrhundertsommer vor

Marvin Meyke,

Contargo rüstet sich für Niedrigwasser

Der Juni 2019 war der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - ein  mögliches Anzeichen dafür, dass wie 2018 ein langer Sommer mit Niedrigwasser am Rhein bevorsteht. Contargo hat deshalb vorsorglich den Umbau von vier Binnenschiffe seiner Flotte in Auftrag gegeben.

© Contargo

Die modifizierten Schiffe haben durch den Umbau 10-15 cm mehr Tiefgang im Kleinwasser. Auf zwei Werften in Antwerpen und Dordrecht wurde den vier Schiffen jeweils ein Blech so angeschweißt, dass sie nur noch 130 statt 150 cm tief im Wasser liegen müssen, damit die Propeller genug Wasser bekommen. Bei Niedrigwasser wird so kein Wasser mehr in den rückwärtigen Ballasttanks benötigt. Das Ergebnis: Bei Niedrigwasser können 200-300 Tonnen mehr als vor dem Umbau transportiert werden.

2018: zusätzliche Kosten durch Kleinwasserperioden

"Für rund 75 Prozent unserer Containertransporte setzen wir Binnenschiffe ein", sagt Cok Vinke, Managing Director Contargo Waterway Logistics. "Kleinwasserperioden wie im vergangenen Jahr führen zu erheblichen Einbußen bei den Transportmengen und zusätzlichen Kosten durch den Zukauf von Schiffsraum oder anderen Transportkapazitäten."

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