materialfluss exklusiv

Martin Schrüfer,

Konjunkturumfrage: Weiter heiter

2018 war ein gutes Jahr und 2019 wird sich das nicht ändern: Selten war sich die Branche so einig wie bei der traditionellen Konjunkturumfrage von materialfluss. Die Auftragsbücher sind voll, Trends von außen (E-Commerce) wie von innen (Digitalisierung) spielen den Unternehmen voll in die Karten.

Konjunkturumfrage: Weiter heiter © Fotolia / M_Creativa Images

Interessant ist, dass die Antwortenden den Trend für das eigene Unternehmen positiver erwarten, als sie dies für die Branche oder gar Deutschland tun. So gehen 18 von 19 Befragten davon aus, dass die Konjuktur im eigenen Unternehmen deutlich oder leicht steigen wird. Bei der Branche erwarten dies 15 von 19 Unternehmensvertretern.

Konjunkturumfrage
Materialfluss bat die teilnehmenden Manager, die Konjunkturerwartungen in ihrem Unternehmen, in ihrer Branche und in Deutschland allgemein einzuschätzen. Diese Einschätzung wandeln wir in Pfeile um: Was die Konjunktur in Deutschland angeht, sieht nur ein Manager eine deutliche Steigerung in 2019, immerhin noch elf Antwortende gehen von einer leichten Steigerung aus und sieben sind der Meinung, dass sie gleich bleiben wird. Das Statement von Robert Gärtner, Geschäftsführer von atago Solutions, fasst die Stimmung gut zusammen: „Es gibt nach meiner Einschätzung keinerlei Anzeichen eines Abschwungs oder gar einer Rezession, jedoch führt die steigende politische Unsicherheit zu einer Zurückhaltung, die das Ende des jahrelangen Booms einleiten wird.“ Hier stellt sich die Frage nach Ursache und Wirkung, denn Zurückhaltung kann genauso zu Unsicherheit führen wie es andersrum gilt. Und was erwartet unsere Kolumnistin Intra Logistik? Sie deutet an, dass die Welt der Logistik nicht an der Rampe oder der Lade­brücke endet, sondern auch die Infrastruktur Beachtung finden sollte.

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Bart Pulles, Key Account Manager, AR Racking © AR Racking

AR Racking
Näher am Kunden sein
Termingerechte Lieferung wird immer wichtiger. Dies gilt nicht nur für unsere Kunden in deren Geschäft, sondern auch für uns. Aufgrund unserer Erfahrungen wissen wir das dies auch für den deutschen Markt gilt. Dabei sind Qualität und eine persönliche Beratung sowie Vertrauen auch in Zeiten der Digitalisierung und des E-Commerce ein Muss. Daher hat AR Racking sich entschieden, auch den deutschen Markt direkt zu betreuen, um näher an unseren Kunden zu sein.

Dafür haben wir eine neue Niederlassung in Duisburg geplant, um unser stark wachsendes Team sichtbar zu etablieren. Von dort aus werden nun alle Großprojekte bearbeitet und angeboten. So können wir die stetig steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität gewährleisten und durch unsere vollautomatisierte Fertigung beste Lieferzeiten realisieren. Dies gilt nicht nur für kleinere, sondern auch für die großen Projekte. Durch die schnelle Lieferzeit von drei Wochen sind wir in der Lage, die Anforderungen des Marktes zu erfüllen. In 2019 werden wir unser Team in Duisburg erweitern, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Robert Gärtner, Geschäftsführer atago Solutions © atago Solutions

atago Solutions
Relevante Märkte zeigen stabile Entwicklung
Im ersten Jahr des Bestehens der ­atago Solutions GmbH sind wir mit der Geschäftsentwicklung sehr ­zufrieden. Insgesamt bewerte ich die weiteren Aussichten für das kommende Jahr gut. Es gibt nach meiner ­Einschätzung keinerlei Anzeichen eines Abschwungs oder gar einer Rezession, jedoch führt die steigende politische Unsicherheit zu einer Zurückhaltung, die das Ende der jahrelangen Booms einleiten wird. Die für uns relevanten Märkte (unter anderem Bau- und Lebensmittelbranche sowie ­Online-Handel) zeigen nach wie vor eine stabile Entwicklung, die auch in 2019 nicht abreißen wird.

Allerdings bereitet uns der Fachkräftemangel (Elektriker) zusehends Schwierigkeiten in unserem Marktsegment geeignete Mitarbeiter zu finden. Für unsere Förderanlagenabschlüsse haben wir eine neue Steuerungsgeneration entwickelt, die uns sicher vom Markt abgrenzen wird und uns auch neue Möglichkeiten im wachsenden Retrofit-Segment eröffnet.

Jürgen Schultz, Vertriebsleiter bekuplast © bekuplast

bekuplast
Stabile wirtschaftliche Lage erwartet
Das Jahr 2018 war für die bekuplast-Unternehmensgruppe von sehr starkem Wachstum geprägt, das sich auf die Einführung neuer Produktgruppen bei gleichzeitg starker Nachfrage im Mehrwegbereich zurückführen lässt. Obwohl es aktuell erste Anzeichen einer sich abschwächenden Konjunktur gibt, gehen wir für die bekuplast-­­­Unternehmensgruppe im ersten Halbjahr 2019 von einer stabilen wirtschaftlichen Lage aus.

Mit zahlreichen Produkt­neuentwicklungen im Mehrwegbereich ist es uns möglich, rückläufige Umsätze einiger Produktgruppen zu kompensieren. Einzig die steigenden Rohstoffpreise bereiten uns derzeit Sorge im Hinblick auf ­Margenziele. bekuplast bietet ein breites Produktprogramm ­volumenreduzierbarer Transportbehälter. Wir verfügen wir über patentierte Lösungen und planen 2019 weitere neue Klapp­behälter (zum Beispiel im Brotbereich) einzuführen. Desweiteren haben wir eine neue variable, leichte Mediumpalette auf den Markt gebracht und sehen hier sehr gute Chancen, uns mit dieser Europalette vom ­Wettbewerb abzuheben.

Johannes Stemmer, Director Digital Transformation Beumer Group © Beumer Group

Beumer
Neue Technologien schnell adaptieren
2018 war für die Beumer Group sehr erfolgreich und ich rechne auch im ­kommenden Jahr mit einer positiven Konjunkturentwicklung. Beruhigend ist zudem das Produktionsvolumen in der Intralogistik in Deutschland, das sich auf einem stetig steigenden Niveau befindet. Eine immer bedeutendere Rolle spielt nicht nur in unserer Branche das Thema Digitalisierung.

Gerade weil ­heute quasi jeder ein Smartphone besitzt und digitale Plattformen gigantische Ausmaße annehmen, verändert sich unter anderem das Kaufverhalten. Der E-Commerce nimmt weiter Fahrt auf. Hier müssen wir neue Technologien schnell und agil adaptieren. Als Systemintegrator bieten wir hochflexible Sortierlösungen. Auf der LogiMAT präsentieren wir unsere neuentwickelten BG Sorter, mit denen wir unsere Kunden noch besser unterstützen können. Um auf einem guten Weg ins digitale Zeitalter zu bleiben und nicht von Apple, Google oder Facebook überrollt zu werden, schaffen wir uns diesen disruptiven Angriff von außen selbst. Dazu haben wir zwei ­Ausgründungen gestartet.

Martin McVicar, Geschäftsführer, Combilift © Combilift

Combilift
Dialog mit einem globalen Netzwerk
Die Aussichten für Combilift sind sehr positiv, mit einem starken Wachstum in diesem Jahr in allen Märkten außer der Türkei, und ich erwarte, dass das so bleibt. Ein besonderes Wachstum wird auch im E-Commerce-Bereich in vielen Ländern erwartet. Eine optimale Aus­nutzung der Räumlichkeiten sowie der effizientere Einsatz von Staplerflotten wird im Vordergrund stehen.

Die ­Fertigungssektor ist in vielen Märkten auf einem Höchststand, was den Trend zu hand­geführten Geräten vorantreibt. In Großbritannien, den USA, Australien und ­Italien haben wir viele Investitionen in Infrastruktur- und ­Bauprojekte gesehen, die vor allem für Schwerlastprodukte ­Chancen bietet. Bei Combilift legen wir großen Wert auf den ­Dialog mit unserem globalen Netzwerk von Kunden und Händlern. Combi-Connect ist unser kostenloser Logistik- und Lager­design­service und ermöglicht es unseren Kunden, die optimale Aus­nutzung ihrer Lagerfläche zu visualisieren. Unsere Ingenieure ­entwerfen, planen und produzieren Lösungen indem sie Materialflussanalysen und 3D-­Animationen ­anbieten.

Ken Dufford, Vice President Europe, Crown © Crown

Crown
Konsequente Kundenorientierung
Wir rechnen mittelfristig mit einem ­insgesamt positiven wirtschaftlichen Umfeld und erwarten weltweit weiteres Marktwachstum. Wir gehen davon aus, dass wir analog der Marktentwicklung mitwachsen. Global zunehmende ­Konflikte und politische Unsicherheiten können auf längere Sicht allerdings wenig vorhersehbare Entwicklungen hervorrufen und deutlich schwierigere Rahmenbedingungen für die weitere Marktentwicklung setzen.
Digitalisierung, Konnektivität, Automatisierung und Big Data werden die wichtigsten Geschäftstreiber bleiben.

Wir sehen darin vor allem Chancen und arbeiten in engem Dialog mit unseren Kunden an zukunftsfähigen Lösungen für kontinuierliche Prozess- und Kostenoptimierung im Lager. Crown ist sehr gut positioniert, ­um das technologiebedingte Wachstum zu nutzen. Die nächsten Stapler-Generationen werden für Bediener und Flottenmanager ganz neue Erfahrungen bringen. Crown wird diese Zukunft aktiv mitgestalten.

Dr. Roland Thumm, Vorsitzender der Geschäftsführung © Dambach

Dambach Lagersysteme
Produkte werden intelligenter
Auch wenn sich Konjunktureintrübungen abzeichnen sollten, wird der Intralogistikmarkt weiterhin als positiv gesehen. Die Kundenanforderungen bezüglich Verfügbarkeit von Waren steigen, Material­ströme verändern sich und dies nicht nur national, sondern auch global. Dies wird durch neue technische Möglichkeiten überlagert. Insbesondere bilden hierfür Industrie 4.0 oder das Internet der ­Dinge die Basis. Die Produkte werden intelligenter und flexibler. Deutschland ist technologisch in der Intralogistik bei den Marktführern, so dass für die ­deutschen Anbieter ein stabiler Markt gesehen wird.

Nachdem wir vor zwei Jahren unser Multiflex-System für die Paletten-Lagertechnik bestehend aus aufeinander abgestimmten Komponenten wie Shuttle, Carrier und Fördertechnik in den Markt gebracht haben, entwickeln wir derzeit neue Produkte, die zu­nehmend intelligenter werden. Davon wird auch unser ­Stammprodukt, das Regalbediengerät profitieren. Generell ist unser Marktziel, ein für Generalunternehmer ­verlässlicher Partner zu sein.

Jessica Heinz, Leiterin Marketing und Communications und Business Development, CE Dematic © Dematic

Dematic
Optimierung des Taschensortersystems
Die Nachfrage nach Lagerautomatisierung und Lösungen für Sortierung, automatisierten Warentransport und Kommissionierung über die Supply Chain hinweg bewegt sich auf hohem Niveau. Positive Wachstumsimpulse kommen vom E-Commerce und der damit verbundenen Erweiterung und Neuausrichtung vieler Lieferketten.

Zur Erreichung schnellerer Durchlaufzeiten, effizienterer Warenströme oder auch größerer Artikelvielfalt investiert eine kontinuierlich wachsende Anzahl an Unternehmen in ihre Lager- und Logistikkapazitäten. Dematic will im Geschäftsjahr 2019 an die erfolgreiche Entwicklung des ­Vor­jahres anknüpfen und auf Basis der ­pro­gnostizierten Marktentwicklung sowohl den Auftragseingang als auch den Umsatz steigern. Wir schließen weiterhin „Automati­sierungslücken“ mit marktreifen Lösungen. In 2019 verfolgen wir ­diese weiter, unter anderem mit der Optimierung unseres Taschensortier­systems, das eine höhere Automatisierung in der Entladung bieten wird

Frédéric Meyer, Vertriebsleiter Galler Lager- und ­Regaltechnik © Galler

Galler
Gesunde Nachfrage nach Logistiklösungen
Wir erwarten auch für das Jahr 2019 eine gesunde Nachfrage. Einen Abschwung sehen wir für unseren Geschäftsbereich nicht und erkennen keine Zurückhaltung unserer Kunden bei den Investitionen in die Logistik. Allerdings wird der Markt für Regaltechnik, wie auch schon in 2018, von einem aggressiven Wettbewerb geprägt sein:

Verschiedene Hersteller versuchen mit niedrigen Preisen ihre Marktanteile ­auszubauen. Die Antwort von Galler darauf ist nicht ein Einstieg in den Preiswett­bewerb oder der Rückzug in einen Nischenmarkt für hochindividuelle Speziallösungen, sondern Galler fokussiert sich weiterhin auf seine Kernkompetenz – die Fertigung einer breiten Lösungspalette unterschiedlicher Standard-Regalsysteme in der eigenen ­Produktion in Deutschland. 2019 wird dabei ein besonderer Fokus auf dynamischen ­Regalsystemen zum ­Beispiel für FIFO-, LIFO- oder automatische Lager liegen, deren Anteil schon in 2018 deutlich gestiegen ist.

Christoph Hackländer, Geschäftsführer HaRo Gruppe © HaRo

HaRo
Gute Entwicklung dank Automatisierungsdruck
Die zu erwartenden Konjunkturentwicklungen stehen für die HaRo-Gruppe gut bis sehr gut. Ausschlaggebend für diese Prognose ist in erster Linie der Automatisierungsdruck, nicht nur in den Großbetrieben, sondern zunehmend auch in kleinen und mittelgroßen Betrieben in Deutschland. Als Spezialist für Stück­gut-Fördertechnik sind die individuellen Lösungen unsere Leidenschaft. Aber auch dem Trend nach immer komplexeren und vernetzten Anlagen werden wir weiterhin verfolgen.

Dank unserer Erfahrung, gepaart mit einer umfangreichen Beratungsleistung, schaffen wir für unsere Kunden maximalen Nutzen. Somit freuen wir uns auf ein belebtes Jahr und blicken optimistisch auf 2019. Den wachsenden Anforderungen im Bereich der Automatisierung begegnen wir mit unseren innovativen Vertikalförderer, dessen Nachfrage voraussichtlich auch im folgenden Jahr weiterhin steigen wird. Durch seinen Einsatz werden neue Ebenen in bereits bestehenden Gebäuden erschlossen und durch modernste Automatisierungstechnik an bestehende Logistik-Abläufe angebunden.

Jörg Mandelatz, Geschäftsführer Interroll Fördertechnik © Interroll

Interroll Fördertechnik
Wachstumstrend wird sich fortsetzen
Für Interroll war das bisherige Geschäftsjahr sehr erfolgreich. Das Thema Materialfluss hat branchenübergreifend an Aufmerksamkeit bei Entscheidern gewonnen und wird dynamischer. Auch die Nachfrage hat spürbar angezogen, insbesondere deshalb, weil das Thema effiziente Logistik beim Endkunden einen hohen Stellenwert eingenommen hat. Interroll ist zuversichtlich und setzt auf wachsende Märkte. Als Partner im intralogistischen Markt, sehen wir positive Impulse in allen Branchen, in denen wir tätig sind, besonders hervorzuheben ist der E-Commerce Markt, der Bereich Kurier-, Express- und Paketdienst sowie der Flughafen­bereich. 

Modernisierungsmaßnahmen sowie Neubauprojekte ­stellen gleichermaßen einen relevanten Teil unseres aktuellen Wachstums dar und dieser Trend wird sich in 2019 fortsetzen. Wir komplettieren unsere Plattform im Kontext der Lagertechnik und werden Lösungen im Bereich Palettenfördertechnik auf den Markt bringen. Auf der anderen Seite werden wir stärker applikations-be­zogen neue Lösungen mit unserer RollerDrive ­anbieten können.

Christian Grabner, CFO Knapp © Knapp

Knapp
Fashion und Retail mit hohem Zuwachs
Knapp hat sich auf Automatisierungs­lösungen in den Geschäftsfeldern Healthcare, Fashion, Retail & E-Commerce, Food Retail und Industry spezialisiert. Wir gehen davon aus, dass sich alle Segmente weiterhin positiv ent­wickeln. Hervorzuheben ist der Bereich Healthcare, der im letzten Wirtschaftsjahr ein Viertel des Gesamtumsatzes der Knapp-Gruppe erzielte und wo wir ­weiteres Wachstum erwarten. Durch die Akquisition der Apostore/KHT-Gruppe hat sich das Portfolio erweitert und Knapp bietet damit maßgeschneiderte Lösungen für die gesamte Pharma Supply Chain an.

Darüber ­hinaus erwarten wir in den Segmenten Fashion sowie Retail & ­E-Commerce sehr hohe Zuwachsraten. Der USP: Erstens verknüpfen wir unsere High-End-Technologie mit unserem spezifischen Branchenwissen und sind so in der Lage, für unsere Kunden optimale Systemlösungen zu designen. Zweitens möchte ich unsere Serviceorientierung hervorheben: Wir unterstützen unsere Kunden bei der Weiterentwicklung der Systeme über die gesamte Laufzeit und können somit in jeder Phase Unterstützung bieten.

Hubert Kloß, CEO Körber Logistics Systems © Körber Logistics Systems

Körber Logistics Systems
Wesentlicher Treiber Industrie 4.0
Die Körber Logistik-Systeme hat ihren Internationalisierungskurs in den ver­gangenen zwei Jahren erfolgreich fortgesetzt und ist hervorragend aufgestellt. Wesentlicher Treiber ist nach wie vor Industrie 4.0, mithin die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen und Informationen.

Gerade im Handel und bei vielen KMU herrscht diesbezüglich ein Nachholbedarf. Parallel dazu ist bei der Entwicklung effizienter Lösungen die Anlagentechnik sehr eng mit der IT zusammengerückt. Die entsprechenden Marktanforderungen erfüllen die spezialisierten Unternehmen der Körber Logistik-Systeme. Einen in seinen weiteren Auswirkungen nur schwer kalkulierbaren Faktor für die Branchenentwicklung stellt der aktuelle Fachkräftemangel dar. Vor diesem Hintergrund begrüßt Körber Logistik-Systeme die jüngst von der BVL initiierte Imagekampagne „Logistikhelden“.

Heike Oder, Head of Trade Press Linde Material Handling © Linde MH

Linde Material Handling
Umsatz und bereinigtes EBIT steigern
Der Weltmarkt für Flurförderzeuge hat in den ersten drei Quartalen 2018 ein starkes Wachstum erzielt. Auch die Nach­frage nach Lagerautomatisierung und Lösungen für Sortierung und automatisierten Warentransport blieb auf hohem Niveau. Starken Einfluss hatten dabei weiterhin das stetige Wachstum des E-Commerce.

Zur Erreichung schnellerer Durchlaufzeiten, effizienterer Waren­ströme oder auch größerer Artikelvielfalt investieren immer mehr Unternehmen in den Ausbau und die Optimierung ihrer Kapazitäten. KION will im Geschäftsjahr 2018 an die Entwicklung anknüpfen und auf Basis der prognostizierten Marktentwicklung sowohl den Auftragseingang und den Umsatz als auch das bereinigte EBIT steigern. Linde MH differenziert sich über kundenorientierte Lösungen. Unser Ziel ist, die effizientesten Produkte, Softwaresysteme und Dienstleistungen anzubieten.

Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer Servus Intralogistics © Servus Intralogistics

Servus Intralogistics
Es liegt noch viel Potenzial brach
Die Nachfrage nach innovativen ­Logistikkonzepten wird ungebrochen groß sein, da noch viel Potenzial zur ­Verbesserung zu einer leanen und ­effizienten Produktion brach liegt. Die Abkühlung der Konjunktur wird sich 2019 noch nicht spürbar nieder­schlagen. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir den Wachstumskurs auch im kommenden Jahr fortführen werden und wieder ­zahlreiche Kunden quer durch alle ­Branchen mit dem Servus System zu einer effizienten Logistik verhelfen ­werden.

Unsere autonomen ­Transport­roboter legen 90 Prozent ihrer Wege überkopf zurück und lassen die vorhandenen Flächen für die ­Produktion frei. Gleichzeitig werden die zur Verfügung stehenden Flächen immer knapper und diese effizient zu nutzen immer ­wichtiger. Das wird uns in Zukunft ebenso von allen anderen ­Systemanbietern abheben, wie die Dezentralität unseres Systems mit all ihren Vorteilen.

Michael Mohr, Executive Vice President Sales, SSI Schäfer © SSI Schäfer

SSI Schäfer
Schnell, kompetent und agil agieren
Als global agierender Hersteller und Lösungsanbieter sehen wir die digitale Transformation und die permanente Warenverfügbarkeit in Zeiten des E-Commerce als wesentliche Herausforderungen vieler Unternehmen. Wir sind als Systemlieferant weltweit aktiv und bedienen die unterschiedlichsten Branchen. Jedoch nehmen wir in den letzten Jahren einen Wandel wahr, hin zu immer spezifischeren wie auch anspruchsvolleren Kundenerwartungen.

Die Anwender wünschen, dass wir ihren Markt und ihre individuelle Situation kennen und sowohl bei der IT als auch bei der Hardware exakt die Lösung entwickeln, die einen Wettbewerbsvorteil bedeutet. Um diese Anforderungen optimal erfüllen zu können, arbeiten wir seit Jahren in Kompetenzteams für die Marktsektoren Fashion, Food Retail, Food & Beverage, Retail & Wholesale sowie Healthcare & Cosmetics. Die Bündelung des branchenspezifischen Know-hows und das Expertenwissen ermöglichen eine noch kundenspezifischere Produktentwicklung. SSI Schäfer ist Marktführer in vielen Technologien in der Intralogistik. Wir haben Beteiligungen an Technologieführern übernommen und sind Partnerschaften mit Start-ups eingegangen. Das Ziel ist es, den Anforderungen von Märkten und neuen Technologien schnell, kompetent und agil gerecht zu werden.

Thomas Kraus, Support Center Director bei Stahl CraneSystems © Stahl CraneSystems

Stahl CraneSystems
Weiteres Wachstum erwartet
Wir gehen generell von einer Verlangsamung des Wachstums in unserer Branche aus. Dies deckt sich auch mit den allgemeinen Prognosen der ­führenden Wirtschaftsinstitute und ­Verbände. Zudem sorgt die derzeitige, gesamtpolitische Lage für weitere Unsicherheiten. Trotz dieser allgemeinen Eintrübung erwarten wir durch die breite Aufstellung unseres Unter­nehmens und die Erschließung neuer Märkte ein weiteres Wachstum für das Jahr 2019. Innerhalb der Branche gehen wir von einer weiteren
Zunahme des Wettbewerbsdrucks aus.

Partners in Motion Control – unser Unternehmensleitsatz wird Programm – das Produktportfolio unserer Schwesterfirma Magnetek stellt eine perfekte Ergänzung für unsere Produkte dar.

Dirk Haarscheidt, Vertrieb Bereich Anlagen der Stöcklin Logistik © Stöcklin Logistik

Stöcklin Logistik
Erfreuliche Lage wird wohl erhalten bleiben
Seit Monaten haben wir ein konstant hohes Anfragenniveau sowohl im ­Neugeschäft als auch bei Bestands­kunden. Für 2019 sind uns bereits ­zahlreiche Vorhaben bekannt, so dass uns die erfreuliche wirtschaftliche Lage wohl erhalten bleiben wird.

Der USP: Das StöcklinDMA: es handelt sich um ein Software-Tool das ge­­fähr­dete Anlagenkomponenten sowie ­störanfällige Abläufe frühzeitig identifiziert und automatisiert an verantwortliche Kontrollinstanzen meldet. Anwender erhalten somit die Möglichkeit, im Sinne von „Predictive Maintenance“ ad hoc Gegenmaßnahmen einzuleiten, lange bevor es zu Schäden und mitunter anhaltenden, teuren Ausfallzeiten kommt.

Dr. Markus Ehrmann, Geschäftsführer Vanderlande © Vanderlande

Vanderlande
E-Commerce wird die Investitionen weiter antreiben
Die Dynamik des konjunkturellen Aufschwungs in Deutschland scheint sich ein wenig zu verringern, jedoch wird die Logistikbranche nicht davon betroffen sein. Unter anderem der Wachstumsmotor E-Commerce wird die Investitions­bereitschaft der Unternehmen weltweit unvermindert antreiben.

Marktführer wie Amazon oder Zalando expandieren und bauen mithilfe von Vanderlande ihre Netzwerke kontinuierlich weiter aus. Auch im Bereich Paket- und Postdienstleistung unterstützt Generalunternehmer Vanderlande als Marktführer die Großen der Expresspaketdienste wie DHL oder UPS bei der Erreichung ihrer logistischen Ziele. Neben den Projekten unserer Bestandskunden erreichen uns laufend interessante Anfragen seitens des Marktes zur Automatisierung bestehender Logistikzentren, aber auch Greenfield-Projekte. Unser Ausblick auf das Jahr 2019 ist daher ohne Übertreibung als durchaus positiv zu bezeichnen. Nicht nur im kommenden Jahr unterscheiden wir uns aufgrund unseres umfassenden Produkt-Portfolios und der Vielfalt unserer innovativen Automatisierungslösungen von unseren Marktbegleitern. Darüber hinaus bieten wir Abwicklungskompetenz aus einer Hand, die sich deutlich vom Markt abhebt.

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