Kategorie Identtechnik

Martin Schrüfer,

materialfluss PRODUKT DES JAHRES 2021: Linde Safety Guard auf Platz 1

© WBM

In der Kategorie Identtechnik der materialfluss PRODUKTE DES JAHRES 2021 setzte sich die Lösung Linde Safety Guard - Door Control von Linde Material Handling in der Gunst der Leser durch. Auf Platz zwei landeten Faubels elektronische Displays für den Einsatz in der Intralogistik und auf Platz drei der Handrückenscanner Nimmsta HS50.

Bei der Leserwahl von materialfluss, Fachmedium der Logistik und Intralogistik, wurden mehr als 20.000 Stimmen abgegeben. In der Kategorie Identtechnik kämpften insgesamt zehn Lösungen und Produkte um den Sieg.

materialfluss PRODUKT DES JAHRES 2021 - Kategorie Identtechnik

Platz 1: Linde Safety Guard: Door Control
Die zweite Bewerbung der Aschaffenburger (siehe Rubrik Flurförderzeuge!) ist ein ­intelligentes Zufahrtberechtigungssystem für Stapler und Tor. Gabelzinke trifft Hallentor –das kann langwierig und teuer werden! Dank der Warnfunktion durch die Ultraweitband-Funksignale des ­SafetyGuard konnte Linde MH ein neues Modul innerhalb der SafetyGuard-­Produktgruppe ent­wickeln. Die Torsteuerung wird mit der Geschwindigkeit der anfahrenden Stapler synchronisiert, das Tor öffnet und schließt passgenau. Beispiel: Fährt der Stapler auf das Tor zu und erreicht die gelbe Zone, wird die Staplergeschwindigkeit auf 6 km/h reduziert. Zeitgleich erfolgt eine Abfrage an Door Control, ob der Stapler durchfahren darf. Fährt der Stapler weiter auf das Tor zu und erreicht die rote Zone, wird bei Berechtigung ein Öffnungsimpuls an das Tor gegeben, das Tor öffnet sich. Besteht keine, wird der Stapler auf 2 km/h reduziert, und es erfolgt eine Warnung. Sobald das Tor durchfahren ist, kann der Stapler auf 6 km/h beschleunigen.

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Platz 2: Faubel - Elektronische Displays in der Intralogistik
Transport- und Aufbewahrungsboxen lassen sich wieder ­verwenden, Beschriftungen aus Papier nicht. Um diese Boxen flexibel und langlebig zu kennzeichnen, hat Faubel E-Paper-Displays entwickelt. Daten und Prozesse können so durch RFID-Technologie und E-Paper-Display visualisiert werden. Dafür bietet Faubel laut eigenen Angaben das komplette Paket: Hardware, Softwareentwicklung und Systeminte­­­­­­gra­tion. Das Faubel-Logistics Label ist ein E-Paper-Display mit wiederbeschreibbarem RFID-Tag und funktioniert ohne ­Batterie. Die Energie für die Datenänderung liefert das ­RFID-Feld des ­Readers. Reader ­können wählweise stationär, mobil oder NFC-Smartphones sein. Das Faubel-Logistics Label ist wartungsfrei. ­Befestigt wird das Gehäuse an den Boxen durch verschrauben, verkleben, einschieben oder durch einen Klett. Dadurch lässt es sich vor der Reinigung der Boxen entfernen oder für eine andere Box verwenden.

Platz 3: Nimmsta - Handrückenscanner Nimmsta HS 50
Der Nimmsta HS 50 ist laut Hersteller der weltweit erste Hand­rückenscanner mit Touch Display, der freihändiges Scannen ermöglicht. Der HS 50 ist mit 45g nach Unternehmens­angaben der leichteste und kleinste Handrückenscanner und erfasst bis zu vier Meter entfernte 1D-, 2D-, Postal- und DOT Barcodes. Das frei konfigurierbare Touch Display stellt alle relevanten Daten zum Scanvorgang dar und es können Eingaben und Bestä­tigungen getätigt werden. Der Scanvorgang wird mit dem Daumen über den Auslöseknopf oder direkt über das Touch Display aktiviert. Durch die Klettfixierung auf dem Hand­rücken bleiben beide Hände frei. Aufgrund der Eigenschaften und Performance des HS 50 reduziert sich die ­Fehler­quote um 35 Prozent, die Prozesse können schneller durchgeführt werden. Dies führt in Summe zu einer ­Effizienzsteigerung von bis zu 40 Prozent mit einem ROI von
28 Tagen, ­verspricht das Unternehmen.

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