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Was macht gutes Risikomanagement aus?
Durch die zunehmende Globalisierung wachsen auch die Risiken entlang der Lieferketten. Risk Management in der Supply Chain ist daher eines der Themen der zweitägigen Konferenz „Exchainge – The Supply Chainers’ Conference“ am 25. und 26. Juni in Frankfurt am Main. Man könnte fast den Eindruck bekommen, das Thema Risk Management hätte bei den Unternehmen keine Priorität mehr, denn viele Supply Chains hängen hinter den technischen und organisatorischen Möglichkeiten hinterher. Dabei ist ein proaktives Risikomanagement angesichts diverser aktueller Krisen oder am Horizont auftauchender Bedrohungen wichtiger denn je.

„Eine der besten Schutzmaßnahmen vor Risiken ist ein partnerschaftlicher Umgang entlang der Supply Chain“, weiss Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Ein weiteres Instrument kluger Risikovorsorge ist ein erweiterter Blickwinkel über die Tier-1-Lieferanten hinaus. „Wer Risiken zuverlässig managen möchte, der muss die komplette Risikolandkarte überblicken – idealerweise vom n-Tier-Lieferanten bis zum Endkunden“, so Henke.
Wenn das Risk Management im Unternehmen trotz ausreichender Weitsicht nicht rundläuft, dann liegt das häufig daran, dass zwar jede Menge Informationen über die Supply Chain gesammelt werden, diese dann aber nicht optimal verarbeitet und daraus womöglich falsche Entscheidungen abgeleitet werden. Genau an dieser Stelle setzt die Sequenz „Risk Management in der Supply Chain“ der diesjährigen Exchainge-Konferenz am 25. und 26. Juni in Frankfurt am Main an. Veranstalter sind das Fraunhofer IML, die Messe Frankfurt und das Softwareunternehmen AEB. Die „Exchainge” demonstriert, wie heute Technologie bei einer besseren Bewertung von Risiken und ihren Auswirkungen auf die Lieferkette unterstützen kann, zeigt Beispiele auf, bei denen dies gelungen ist und benennt die noch offenen Schwachstellen.
Zu den Referenten gehört auch Rolf Zimmer, Geschäftsführer von riskmethods in München, der das Spiel mit dem Risiko genauestens kennt. „Sinkende Wertschöpfungstiefe und Globalisierung der Märkte repräsentieren Trends, denen sich viele Unternehmen stellen müssen“, so Zimmer. „Dabei entstehen globale und komplexe Lieferketten, die unterschiedlichen Risiken unterworfen sind. Die Fähigkeit, solche Risiken frühzeitig zu erkennen und professionell zu managen, entwickelt sich nun zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn es gilt, Risiken frühzeitig zu erkennen sowie im Krisenfall angemessen und schnell zu reagieren, um Umsatzausfälle, Rufschädigung bis hin zu Verlust von Marktanteilen zu vermeiden.“
Kontakt: Exchainge – The Supply Chainers’ Conference www.exchainge.de









