Stapler & Komponenten

Stapler: Reduzierung der körperlichen Belastung senkt Kosten

Als in diesem Jahr die Leasingverträge der Stapler ausliefen, schrieb Evonik Stockhausen erneut den Auftrag aus, um die bisherigen Fahrzeuge gegen den Wettbewerb antreten zu lassen. Das Ergebnis: Der bisherige Staplerlieferant bleibt.

Stapler & Komponenten: Stapler: Reduzierung der körperlichen Belastung senkt Kosten

Das Staplerkonzept bei der Evonik Stockhausen GmbH basiert auf einer kostenbewussten und bedarfsgerechten Planung. Der größte Teil der Flurförderzeuge im Werk wird über Leasingverträge mit einer Laufzeit von 60 Monaten finanziert. Dies stellt eine feste monatliche Rate über die gesamte Laufzeit sicher und bindet die Liquidität nicht im Anlagevermögen. Evonik Stockhausen fokussiert bei Investitionen aber nicht allein die Anschaffungskosten, sondern zieht auch die Folgekosten, wie Aufwendungen für Energie, Service und Personal mit ins Kalkül. Diese spielen bei der Betrachtung der Gesamteffizienz einer Flotte eine wesentliche Rolle, denn sie schlagen über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs erheblich zu Buche. Deshalb legte das Unternehmen bei der Entscheidungsfindung ein besonderes Augenmerk auf die Ergonomie und den damit verbundenen höheren Fahrerkomfort sowie auf eine energiesparende, leistungsstarke und wartungsfreie Fahrzeugtechnik.

„Die Linde-Stapler sind im Anschaffungspreis zwar etwas teurer, doch stellt man diesem die Energie-, Service- und Personalkosten gegenüber, relativiert sich das wieder. Für uns sind die Kosten über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs maßgeblich“, erklärt Wilfried Norf, Betriebsingenieur bei der Evonik Stockhausen GmbH und verantwortlich für die Anlagenbetreuung. „Und aufgrund der modernen Fahrzeugtechnik der Linde- Stapler mit hohen Leistungsdaten und einem hohen Komfort erzielen wir erhebliche Einsparungen bei den Folgekosten. Dadurch werden die höheren Anschaffungskosten weit mehr als ausgeglichen. Das heißt, was zunächst teurer scheint, ist am Ende billiger.“

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Höherer Komfort lohnt sich Die Evonik Stockhausen GmbH hat in Krefeld insgesamt 14 Linde-Treibgasstapler der Baureihe H25 mit 2,5 t Tragfähigkeit im Einsatz. Die Fahrzeuge sind u. a. für den Transport der Rohstoffe verantwortlich, die nicht im Kesselwagen per Bahn oder per Tankzug direkt über das Silo angeliefert werden können. Die Erzeugnisse werden per Silo verladen oder in 625/1000 kg Big Bags verpackt und per Treibgasstapler in Container, Lkw oder von der Produktion auf die Förderbänder geladen.

Da die Fahrzeuge im Außeneinsatz tätig sind, haben alle Stapler eine Vollschutzkabine inklusive Heizung und Sitzheizung, einen Superkomfortsitz mit Kopfstütze, Straßenbeleuchtung und eine Anhängerkupplung. Die Evonik Stockhausen GmbH unterliegt wie alle Unternehmen strengen Arbeits- und Gesundheitsschutz-Auflagen und achtet sehr auf die Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz.

Stapler & Komponenten: Stapler: Reduzierung der körperlichen Belastung senkt Kosten

Die Schwingungsabkopplung der Linde-Stapler zur Reduzierung von Ganzkörpervibrationen war deshalb ein wichtiger Punkt für das Unternehmen. Bei allen Diesel- und Treibgasstaplern der Baureihe Linde 39x ist der Mast direkt an der Kompaktachse befestigt und ebenso wie die Neigezylinder mit wartungsfreien Gummilagern von Fahrerkabine und Chassis abgekoppelt. Körperliche Belastung reduziert Und das macht sich am Standort Krefeld bemerkbar, denn die Fahrer müssen auf dem Firmengelände Strecken über Kopfsteinpflaster und Schienen fahren. Durch Schwingungsabkopplung und Sitzfederung aber werden Maststöße und Fahrbahnunebenheiten von Chassis und Fahrer ferngehalten. Die körperliche Belastung der Mitarbeiter reduziert sich deutlich. Außerdem erspart ein funktionelles Ergonomie-Konzept jeden überflüssigen Handgriff des Fahrers, so dass dieser produktiver arbeiten kann und weniger körperlichen Belastungen ausgesetzt ist. „Unsere Fahrer sitzen einige Stunden auf dem Stapler, da ist ein komfortabler und ergonomischer Arbeitsplatz sehr wichtig, der zusätzliche gesundheitliche Risiken für den Fahrer minimiert. Die Fahrer wissen das zu schätzen und pflegen ihre Stapler deutlich mehr“, erläutert Norf. „Wir profitieren von weniger Personalausfällen durch haltungsbedingte Belastungen der Fahrer und weniger Schäden an den Fahrzeugen und der Last.“

Erwiesenermaßen machen die Personalkosten allein 80 % der Gesamtkosten beim Ein-Schicht-Betrieb aus und damit ein Vielfaches aller weiteren Kosten wie Finanzierung, Service und Energie, da macht sich eine Investition in höheren Fahrerkomfort bezahlt. Um die Grundversorgung der Fahrzeuge kümmert sich eine hauseigene Werkstatt. Für die eigentliche Instandsetzung ist der Linde-Händler, Pelzer Fördertechnik, verantwortlich. „Dank einer wartungsfreien Technik erleben wir auch bei den Instandhaltungskosten keine Überraschungen“, freut sich Norf.

  • Das Hydrostatikgetriebe der Linde- Stapler macht Kupplung, Bremse und Differential überflüssig und reduziert so wartungsintensive Fahrzeug- Komponenten.
  • Zwei hydraulische Radmotoren, die direkt in die Antriebsachse integriert sind, übertragen die Drehbewegung der Radwelle unmittelbar auf die Antriebsräder und sorgen für eine präzise feinfühlige Kraftübertragung, die die Umschlagleistung sichtlich erhöht.
  • Es gibt nur einen Antriebsmotor und die Hydraulikpumpe.
  • Die Bremsen sind verschleißfrei, so dass ein Wechsel von Bremsbelägen entfällt. Das Fahrzeug bremst über den Umkehrfluss des Hydrauliköls.

Bei einer regelmäßigen Wartung reduzieren sich die Kosten für die Instandhaltung auf das Notwendigste, wie zum Beispiel Reifen oder Gabeln.

„Die Wartungsintervalle sind bei Linde-Staplern sehr lang, dadurch erzielen wir eine sehr hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge“, so Norf. „Linde setzt mit der Hydrostatik Maßstäbe für einen effizienten und wirtschaftlichen Materialtransport. Dies war für uns ein entscheidendes Kaufkriterium, zumal neben einem geringen Wartungsaufwand und hoher Leistung der Lärmpegel des Treibgasstaplers mit dem eines Elektrostaplers vergleichbar ist.“

Evonik Stockhausen GmbH, E-Mail: [email protected], www.stockhausen.com Linde Material Handling GmbH, E-Mail: [email protected], www.linde-mh.de

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