Kartellrechtsklage

Elvis klagt gegen Daimler

Die Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure AG (Elvis) plant über ihr Tochterunternehmen Themis Schaden GmbH eine weitere Klage gegen die Daimler AG und damit gegen das Lkw-Kartell. Darin sollen die Ansprüche, die aus dem Kauf von 10.000 Fahrzeugen resultieren, gebündelt werden.

Dr. Moritz Lorenz von der Berliner Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein vertritt Elvis auch im zweiten Verfahren gegen die Daimler AG © Elvis

Den durchschnittlichen Schaden je Lkw beziffert Elvis auf rund 7.000 Euro. Diese Klage wird sich dabei auf den Nach-Kartell-Zeitraum beziehen. Der Grund für die Klage: Ein ökonomisches Gutachten, das zu dem Ergebnis kommt, dass sich das Kartell auch auf die Zeit nach dem Januar 2011 ausgewirkt hat. "Die Spediteure und Transportunternehmer haben auch in der Nach-Kartell-Zeit mehr für die von ihnen gekauften Lkw bezahlt als sie ohne das Kartell hätten zahlen müssen", erklärt Rechtsanwalt Dr. Moritz Lorenz von der Berliner Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein, der Elvis auch in diesem Verfahren gerichtlich vertreten wird. Die Kartellanten seien verpflichtet, auch diesen Schaden zu ersetzen. Eingereicht werden soll die Klage im kommenden Jahr, voraussichtlich ebenfalls am Landgericht Stuttgart.

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