Maritime Wirtschaft
Eurogate legt zu
Bremen, 27.04.2015 - Der Eurogate-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Das Unternehmen steigerte sein Betriebsergebnis (EBIT) um 10,2 Prozent auf 76,5 Millionen Euro (Vorjahr: 69,4 Millionen Euro).
Der Containerumschlag erreichte den höchsten Wert der Firmengeschichte und erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 14,8 Millionen Standardcontainer (TEU). Demzufolge stiegen die Umsatzerlöse um 5,3 Prozent auf 566 Millionen Euro (Vorjahr: 537,5 Millionen Euro). Dies ist das Ergebnis einer vorausschauenden Unternehmensstrategie. Bereits bei Gründung EUROGATEs im Jahr 1999 wurden die Grundlagen geschaffen, um den heutigen Herausforderungen, die in der fortschreitenden Schiffsgrößenentwicklung, der Konsolidierung der Reedereien in Allianzen und des verstärkten Wettbewerbs durch Überkapazitäten in der Nordrange liegen, begegnen zu können. Der EUROGATE-Konzern hat auch im vergangenen Geschäftsjahr bewiesen, dass er betrieblich und finanziell solide aufgestellt ist, um auch notwendige Vorlaufzeiten für neue Terminalanlagen wie beispielsweise in Wilhelmshaven abfedern zu können. Die Kunden schätzen die EUROGATE-Terminals für ihre Leistungsfähigkeit, wofür zwei Terminalanlagen der EUROGATE-Gruppe im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sind.
Emanuel Schiffer, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: „Der EUROGATE-Konzern ist nach wie vor gut aufgestellt, um sich angesichts der verstärkten Wettbewerbssituation behaupten zu können. Wilhelmshaven ist unsere Antwort auf die fortschreitende Schiffsgrößenentwicklung, welche sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert hat. Mittlerweile stehen bereits Großcontainerschiffe mit 20.000 TEU Transportkapazitäten in den Auftragsbüchern der Werften. Wir gehen davon aus, dass in fünf Jahren alle Fernost-Nordeuropa-Dienste mit Schiffen zwischen 15.500 und 22.000 TEU betrieben werden. Für die Hafeninfrastruktur bedeutet das große Herausforderungen. Als Gruppe betrachten wir diese Entwicklung aber gelassen. Wir haben in den vergangenen Jahren unter anderem hart daran gearbeitet, unsere Kostenstruktur weiter zu verbessern. Auch werden wir nicht aufhören, unsere Dienstleistungsqualität weiter zu steigern, um uns noch weiter von unseren Wettbewerbern abzusetzen." red









