Regaltechnik

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Mobile Regale treiben Wachstum

Der kanadische Hersteller von Hundeleckerlis Bosco and Roxys optimiert mit einer mobilen Regallösung von SSI Schäfer seine Lagerstruktur, verdoppelt die Kapazität und senkt gleichzeitig Kosten.

Bosco and Roxys aus Ontario (Kanada) zählt zu den größten Herstellern von gebackener Tiernahrung in Nordamerika. © SSI Schäfer

Bosco and Roxys, 2007 gegründet und heute mit einem 80.000 m² großen Standort in London (Ontario, Kanada) einer der größten Tiernahrungsbäcker Nordamerikas, hat seine Logistik grundlegend modernisiert. Das Ziel: die bisher auf drei externe Lager verteilten Bestände zu zentralisieren und die Effizienz deutlich zu erhöhen.

Zusammenführung der Lager

Die Herausforderung: Die fragmentierte Lagerstruktur erschwerte zuvor die Bestandsverwaltung, reduzierte Transparenz über alle SKUs und verursachte zusätzliche Kosten, insbesondere durch mehrere temperaturgeregelte Standorte. Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, setzte das Unternehmen auf eine zentrale, skalierbare Lösung.

Gemeinsam mit SSI Schäfer entwickelte Bosco and Roxys bereits in der Planungsphase ein hochdichtes mobiles Regalsystem. Dieses ermöglicht die Zusammenführung aller Lager in einer einzigen Anlage und nutzt sowohl die verfügbare Grundfläche als auch die Höhe optimal aus.

„Früher hatten wir drei externe Lagerhäuser. Es war immer schwierig zu wissen, welches Produkt sich in welchem Lagerhaus befand“, erinnert sich Ted Archer, Industrial Engineer Manager, Bosco and Roxy's. „Daher hat es für uns einen großen Unterschied gemacht, alles unter einem Dach zu haben. Außerdem ist es für uns viel einfacher, unseren Lagerbestand zu verwalten. Alles befindet sich in einem Gebäude, ist ordnungsgemäß gekennzeichnet und standardisiert.“

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Kapazität fast verdoppelt

Ted Archer, Industrial Engineer Manager, Bosco and Roxy's. © SSI Schäfer

Durch den Einsatz von drei ESX Verschieberegalsystemen konnte die Palettenkapazität von 1.700 auf fast 3.700 erhöht werden. Gleichzeitig reduzierte sich die Anzahl der benötigten Gänge, während die Lagerhöhe von 9,6 Metern genutzt wird.

Neben der Kapazitätssteigerung verbesserte sich auch die operative Effizienz: schnellere Zugriffe auf Paletten, optimierte Abläufe und eine bessere Übersicht über Bestände. Zudem senkte die Aufgabe zweier temperaturgeregelter Lagerhäuser die Energie- und Betriebskosten deutlich.

Ted Archer betont: „Die Kosten für Klimaanlage, Strom und Heizung sind gesunken. Unsere Produkte müssen temperaturgeregelt gelagert werden, daher bedeutet ein größeres Gebäude mehr Klimaanlagen und damit mehr Heizkosten im Winter. Eine kleinere Grundfläche hilft also wirklich, in diesen Bereichen zu sparen.“ Die neue Anlage ist auf Skalierbarkeit, einfache Wartung und schnelle Schulung ausgelegt und erfüllt zudem Anforderungen der Erdbebenzone 2. Insgesamt ermöglicht die Lösung einen effizienteren und kostengünstigeren Lagerbetrieb mit höherem Durchsatz.

Sein Fazit zieht Archer klar: „Ich würde dieses System auf jeden Fall jedem empfehlen, der seine Lagerkapazität erhöhen möchte, oder jedem, der ein brandneues Gebäude baut und nach Möglichkeiten sucht, die Fläche optimal zu nutzen.“

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