Nachhaltige Logistik

Alexandra Hose,

trans-o-flex erhält ISO-50001-Zertifizierung

Der Expressdienst trans-o-flex hat das Energiemanagement all seiner Gesellschaften nach ISO 50001 zertifizieren lassen und baut damit sein integriertes Managementsystem weiter aus.

In Umschlagzentren führen Toröffnungen automatisch dazu, dass Wärme verloren geht. trans-o-flex entwickelt jetzt auf Basis der ISO 50001 Strategien und Prozesse, um die Wärmeverluste zu reduzieren. © trans-o-flex/Luftbild Hans Blossey

Nach dem erfolgreichen Abschluss des letzten Audits im Dezember sind erstmals alle Gesellschaften von trans-o-flex nach ISO 50001 zertifiziert. Mit dem standardisierten Energiemanagement verfolgt das Unternehmen das Ziel, Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit systematisch zu verbessern. trans-o-flex-CEO Martin Reder betont: „Durch die Einführung und Zertifizierung eines Energiemanagement-Systems wollen wir nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.“

Die ISO 50001 ergänzt bestehende Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 14001, EU-GDP und TAPA und fügt sich laut Reder nahtlos in das integrierte Managementsystem ein: „Denn wir sind überzeugt, dass wir so systematisch unsere Energieeffizienz steigern, unsere Kosten senken und unsere Umweltbilanz verbessern können.“Zertifiziert wurde erneut durch die BSI Group.

Im Rahmen der Einführung wurden alle Niederlassungsleiter geschult und die größten Energieverbraucher identifiziert. Dabei zeigte sich, dass rund 70 Prozent des Energiebedarfs an einem Standort auf die Wärmebereitstellung entfallen. Entsprechend will trans-o-flex einen Schwerpunkt auf die Modernisierung und Steuerung der Heizungen legen. „Maßnahmen in diesem Bereich wirken sich immer sowohl auf die Kosten als auch auf die CO2-Bilanz aus, wir haben hier also einen doppelten Einspareffekt“, so Reder.

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