Logistik-Dienstleister

Martin Schrüfer,

Aus TNT Innight wird NOX Nachtexpress

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Mannheim, 08.08.16 - Nur 14 Tage nach der Übernahme von „TNT Innight“ durch die „Innight Express Germany GmbH“ verschwindet die alte Marke TNT endgültig aus dem Nacht-Express-Geschäft. Die neuen Inhaber verpassen ihrer Dienstleistungsmarke einen neuen Namen und ein neues Design. Unter dem Titel „NOX Nachtexpress“ werden ab sofort alle Leistungen angeboten.

Geschäftsführer Georg Kierdorf: „Der neue Auftritt steht für einen Neuanfang. Nox arbeitet wieder nah am Kunden, Dienstleistung muss wieder unsere Stärke werden.“

Nox, das lateinische Wort für Nacht, wurde bewusst als Markenname gewählt: Die Zeiten, die die Kunden zur Regeneration nutzen, sind für Nox-Mitarbeiter die Haupteinsatzzeiten. Sie sind darauf spezialisiert, über ihr Nacht-Express-Netz europaweit zeitkritische Sendungen vor Arbeitsbeginn zuzustellen. Zusammen mit Netzwerk-Kooperationen in 15 Ländern wurden zuletzt jährlich über 10 Millionen Sendungen zugestellt. Kierdorf: „Wenn dies professionell zuverlässig funktioniert, sind wir ein wichtiger Wertschöpfungsfaktor für unsere Kunden.“

Das kontrastreiche Design mit tiefschwarzer und neongelber Farbgebung will neue Akzente setzen, die durch neue Prioritäten im Management konkret werden: TNT hatte in der Vergangenheit Serviceleistungen, wie zum Beispiel das Callcenter, ausgelagert und stark auf Subunternehmer und Zeitarbeiter gesetzt. Kierdorf: „Darunter leidet die Qualität der Dienstleistung, die stark kundenbezogen ist. Wir werden hier zu altbewährten Inhouse-Lösungen zurückkehren.“ Darum sind branchenerfahrene, angestellte Mitarbeiter für das neue Management ein wichtiger Baustein. Ihr Augenmerk liegt auf effizienten, kundenorientierten Prozessen und auf der Qualität der Dienstleitung.

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In den letzten Jahren hatte TNT Innight stark defizitär gearbeitet. Im Juli übernahm die Innight Express Germany GmbH den Geschäftsbetrieb von TNT Innight im Rahmen eines Asset Deals. Gleichzeitig wurde die TNT Innight Austria GmbH in den Firmenverbund integriert. Die Unternehmen mit Sitz in Mannheim und Wien haben über 1.000 Mitarbeiter und machten zuletzt einen Umsatz von über 200 Mio. Euro. Zudem gibt es Länderorganisationen in den Niederlanden und Belgien, bei denen rund 300 weitere Mitarbeiter beschäftigt sind, und die im Laufe des 3. Quartals in die Gruppe aufgenommen werden sollen. red

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