Lager- & Kommissioniertechnik

Materialfluss Round Table: Logistik hat Ergonomie-Nachholbedarf

Die Arbeitnehmer in Deutschland müssen immer länger arbeiten. Das wirkt sich auch auf die Gestaltung der Arbeitsplätze in der Intralogistik aus. Deshalb hat Materialfluss mit Fachleuten aus der Branche diskutiert, wie die Arbeitsplätze der Zukunft aussehen müssen.

RT-Boppert

Wie muss denn nun ein Arbeitsplatz beschaffen sein, der für einen älteren Arbeitnehmer optimal zugeschnitten ist? Als Antwort auf diese Frage weist Julia Boppert (TrilogIQa) auf eine interessante Begriffsdifferenzierung hin: „Ich habe bei vielen Forschungs- und Industrieprojekten festgestellt, dass es eigentlich nicht den altersgerechten Arbeitsplatz, sondern den alternsgerechten Arbeitsplatz geben sollte. Der Unterschied ist der, dass ein Arbeitsplatz von Menschen aller Altersstufen gleich gut bedient werden kann. Insofern gehen wir jetzt immer mehr und mehr dazu über, Arbeitsplätze grundsätzlich ergonomisch, sehr stark auch was die Informationsbereitstellung angeht, auszustatten.

Wir haben festgestellt, dass ältere Mitarbeiter Information anders verarbeiten als jüngere, nicht unbedingt schlechter und auch nicht langsamer, aber eben anders. Wenn der Kunde also bereit ist, zu investieren, versuchen wir den Arbeitsplatz so zu individualisieren, dass man einen jüngeren Mitarbeiter dort genauso hinstellen kann wie einen älteren. Dazu gehören beispielsweise Handlinghilfen, denn eine Last von 30 kg zu bewegen, ist manchmal für einen älteren Mitarbeiter unmöglich, für einen jüngeren aber sicher auch nicht gesund. Ziel ist es, immer vom Ablauf her darauf zu achten, dass alle Mitarbeiter den Prozess ähnlich oder gleich meistern.“

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RT-Jungbluth

Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten, ist ein Prozess, der vor ungefähr zehn Jahren begonnen hat. Aus Gesprächen, die Volker Jungbluth (Swisslog GmbH) mit Kunden geführt hat, die Mitarbeiter beschäftigen, die bereits seit 40 Jahren kommissionieren und dabei schwere Lasten bewegt haben, zeigt sich, dass sich fast immer ein körperlicher Verschleiß einstellt und die Menschen heute einfach nicht mehr das tun können, was sie am Anfang ihrer Tätigkeit bewerkstelligen konnten.

Jungbluth: „Wenn wir vor zehn Jahren angefangen haben oder heute starten, dann ist ein Effekt erst in einer gewissen Zukunft zu sehen, d. h. bei Leuten, die 30 Jahre zuvor schon an nicht allzu ergonomischen Arbeitsplätzen gearbeitet haben, ist es sehr schwierig, deren Leiden noch zu lindern.

RT-Schlosser

Ein Thema, nicht nur für ältere Wir müssen also in die Zukunft schauen und wenn wir heute ergonomische Plätze anbieten auf spezielle altersgerechte Dinge achten, wie große Bildschirme, nicht weit Heben, nicht weit Reichen, nicht viel Laufen usw. Für Ulrich Schlosser (Witron Logistik+Informatik GmbH) ist denn auch das Thema Ergonomie keines, das nur ältere Mitarbeiter betrifft. Es gelte grundsätzlich, nicht unter dem Aspekt ältere, sondern unter dem Aspekt Menschen humane Arbeitsplätze zu schaffen. Was die Umsetzung in der Praxis anbelangt, sei es ja nicht so, dass man in der Logistik das Rad neu erfinden müsste.

RT-Winkler

Es gibt entsprechende Lehrbücher und enormes Wissen darüber, die Herausforderung liegt nach Max Winkler (SSI Schäfer Peem GmbH) darin, dieses Wissen zu transferieren: „Das sind zum einen triviale Themen, wie zum Beispiel das Heben zu vermeiden oder den Materialfluss von oben nach unten laufen zu lassen. Was ich glaube, sehr viel spannender ist und wichtiger in der Diskussion werden wird, ist das Thema des Prozesses und der Führung. Um bei dem Beispiel großer Bildschirm zu bleiben: ein richtig gut designter Prozess, ein gut designter Arbeitsplatz braucht eventuell gar keinen Bildschirm. Natürlich ist es leicht, so was am runden Tisch zu erörtern, die Umsetzung ist dann schon spannender.“

Das sehen auch Ulrich Schlosser und Julia Boppert so. Ein gut designter Arbeitsplatz sei ein Thema, das andere hieße Prozesse zu strukturieren und diese so zu gestalten, dass der Mensch das Gefühl hat, er bestimmt den Takt seiner Kommissionierleistung. Julia Boppert: Lean Productions ist in den letzten Jahren sehr wichtig geworden, um den Logistikprozess zu gestalten, weil die Behälter und die Losgrößen kleiner werden, weil die großen Gewichte eigentlich wegfallen, der Logistiker zwar mehr Aufwand hat im Sinne, dass er öfter kleinere Einheiten handeln muss, aber sich das Gewichtsproblem gut kompensieren lässt.

Klassische ergonomische Themen wie die Anordnung idealer Arbeitsplatzhöhen, je nachdem, wie groß denn der Mitarbeiter ist. Im Kommissionierbereich arbeiten ja kleine Frauen mit 1,60 m, aber auch Männer, die knapp zwei Meter groß sind. Dass diese nicht am gleichen Platz sinnvoll arbeiten können, ist klar. Wenn aus Großladungsträgern gearbeitet wird, haben wir schon öfter umgesetzt, dass diese auf Hubeinheiten kommen, d. h. wenn der Mitarbeiter die ersten Schichten abgebaut hat, wird die ganze Palette angehoben und er muss sich dann nicht so weit runterbücken, um die etwas schwereren Lasten zu handhaben.

Ein Thema ist auch die Materialbereitstellung. Man kann Behälter leicht geneigt bereitstellen, so dass die Greifwege nicht so groß werden und deswegen auch die Zeiten, in denen Gewichte gehandhabt werden müssen, möglichst minimiert werden können.

„Wenn man Kommissionierlösungen einsetzt, unterstützt von technischen Medien, um Weg- und Reaktionszeiten zu optimieren, aber das Thema Mensch- Prozess nicht betrachtet, kann man auf Dauer zu keinen optimalen Ergebnissen kommen,“ so Ulrich Schlosser.

Die Schnittstelle Mensch-Maschine seien Parameter, die man auf der Skala von der manuellen Lösung bis zur Vollautomatisierung durchspielen könne. „Die Technik ist da, die haben wir, und da muss man ansetzen. Das andere Thema ist die Möglichkeit, mit intelligentem Generationenmanagement junge und ältere Mitarbeiter im Team, unterstützt von Technik und von logistisch sauber durchdachten Prozessen, zusammenzubringen.“

RT-Jungbluth

Vermeidung vom Abhängigkeiten Bei aller Ergonomie und dem Vermeiden von Tragen, Heben, Ziehen, usw. legt man bei Swisslog großen Wert darauf, gerade in der Kommissionierung Prozesse zu entkoppeln. So wird versucht, keine Abhängigkeit zwischen mehreren Kommissionierern zu schaffen. „Und das,“ so Volker Jungbluth, „führt dazu, dass sich keiner unter Druck gesetzt fühlt, dass er nicht den Takt mitgehen muss, weil er sonst das Bottleneck spielt und dem entsprechenden Druck seiner Kollegen ausgesetzt wird. Wenn man das wegnimmt und es den älteren Mitarbeitern in der Kommissionierung erlaubt, ihren eigenen Takt zu schlagen und sie wissen genau, dass sie ihr Umfeld nicht negativ beeinflussen, dann ist das auch ein wesentlicher Punkt neben dem der Ergonomie, um ältere Arbeitnehmer zu integrieren.

Neben der „mechanischen“ Ergonomie sieht Max Winkler es als ganz wichtig an, sich mit der Ergonomie im Sinne von Nutzerführung und Nutzerschnittstellen zu beschäftigen. Dazu ein Beispiel: „Wir haben vor vier Jahren ein sehr großes Pharma- und Drogeriedistributionszentrum aufgebaut. Der Logistikleiter dieser Firma hat einen schwer behinderten Sohn und hat uns die Aufgabe gestellt, baut mir bitte die Anlage so, dass mein Sohn oder ähnlich behinderte Menschen hier arbeiten können. Im Endeffekt sind daraus ergonomisch verbesserte Arbeitsplätze entstanden. Die positive Erfahrung war dann, dass in diesem neuen Distributionszentrum sowohl ältere Mitarbeiter eingesetzt werden konnten als auch behinderte und die Leistung sogar höher war als in einem konventionell ausgestatteten Distributionszentrum“.

Ein weiteres Beispiel ist ein Kunde in Deutschland, der die Mitarbeiter rotieren ließ, um die Monotonie, über die ganze Schicht immer dieselbe Arbeit machen zu müssen, zu vermeiden. Nachdem sie ergonomische Arbeitsplätze hatten, hat der Logistikleiter festgestellt, dass die Mitarbeiter von den ergonomischen Arbeitsplätzen nicht wegrotieren wollten, sondern gerne die ganze Schicht dort blieben.

Winkler: „Das alles gibt es also schon und ich denke, das wird sich sehr rasch weiter ausbreiten.“ Auf die Frage, welche Bewegungen beim Kommissionieren als besonders unangenehm empfunden werden, weist Jungbluth auf die unterschiedlichen Ländergepflogenheiten hin. Nach seiner Erfahrung sehen Studien, die man in unterschiedlichen Ländern von Universitäten machen lässt, schon mal grundsätzlich verschieden aus. Während man sich beispielsweise in England lieber um 90° dreht, würde man in Deutschland lieber seitlich versetzen. Diese Studien könne man alle zur Hilfe nehmen, um einen Arbeitsplatz auszulegen.

Letztendlich müsse man aber mit einem Team des Kunden diesen Arbeitsplatz gemeinsam festlegen. Sicherlich helfe die Erfahrung, die man bei verschiedenen Projekten mit ähnlichen Arbeitsplätzen gemacht habe. Julia Boppert hat im Logistikbereich festgestellt, dass der Bewegungsknackpunkt dort häufig im Nacken- und Schulterbereich liegt, der sehr stark beansprucht wird. Auch das, was man als Zwangshaltungen bezeichnet, also Beugen, Bücken, Drehen und was zum Teil schon in Verrenkungen mündet, seien alles Bewegungen, die man zwar ein- oder zweimal als nicht so negativ empfindet, die aber langfristig für das Skelett durchaus belastend seien, vor allem, wenn die Zwangshaltung mit einer Last und einer bestimmten Dauer verbunden sei.

Boppert: „Das ist das magische Dreieck, das man beachten muss, also auch schwere Lasten sind nicht so schlimm, wenn ich sie nur ganz, ganz kurze Zeit handhaben muss und nicht in einer Zwangshaltung bin. Allgemein sagt man immer, ein Mensch merkt eigentlich, in welcher Position er sich wohl fühlt, weil er sich in die Position wieder zurückdreht. Eine weitere Erkenntnis ist, dass es sehr, sehr wenige Menschen, gerade im Logistikbereich gibt , die sich mit ihrem Körper und der Gesunderhaltung ihres Körpers beschäftigen.

Wir versuchen immer, möglichst die Arbeitsplätze, sei es von der Produktionsseite oder von der Logistikseite als Schnittstelle so zu gestalten, dass man diese Zwangshaltungen, also Bücken, Drehen, über Kopf arbeiten, möglichst vermeidet. Beim Thema Informationsbereitstellung, sprich oben angebrachtem Bildschirm, wo der Mitarbeiter immer den Kopf in den Nacken legen muss und da auch schon wieder eine Zwangshaltung einnimmt, muss man überlegen, ob ein Bildschirm wirklich eine gute Lösung ist oder ob man etwas nimmt, was in seinem wirklichen eigentlichen Sichtfeld liegt“

Noch viel zu tun Einig sind sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde darüber, dass man bei der Frage, wie man die Kunden bei der Anlagenbetreibung unterstützen und beraten kann, noch Hausaufgaben zu machen sind. Max Winkler: „Nach dem Motto, jetzt hast du da die schöne Anlage, wie gehst du mit deinem neuen Spielzeug um. Ich glaube, das machen wir alle mehr oder minder im Rahmen der Hochlaufbegleitung, mal gezwungen, mal gewünscht, aber das ist mit Sicherheit ein Themenfeld, in dem wir alle, wie wir hier am Tisch sitzen, noch mehr leisten können.

Allerdings gehören zu dem Spiel immer zwei. Sie können noch so viel anbieten, solange ihr Gegenüber es nicht annimmt, bringt das nichts. Ich glaube, da wird in den nächsten Jahren in der Branche auch noch ein Lernprozess stattfinden, in der Weise, dass nach der klassischen Inbetriebnahme eine weitere Zusammenarbeit zwischen Anlagenlieferant und Anlagennutzer stattfinden muss, eben auch Modifikationen in Hinblick auf den Einsatz älterer Mitarbeiter oder Schulungen, um dem Betreiber zu sagen, was er tun muss, damit er eben in bestimmten Situationen verstärkt ältere Mitarbeiter einsetzen kann. Denn noch mal, die Technik ist da.“

RT-Schlosser

Intralogistik hinkt hinterher Den Anlagenbetreibern bescheinigt Ulrich Schlosser, dass ein Umdenken stattgefunden hat und man als Hersteller schon aufzeigen kann, dass Ergonomie einen quantifizierbaren, monetären Aspekt für den Unternehmer darstellt. Julia Boppert hat erfahren, dass man unterscheiden muss, ob es um neue Anlagen geht oder ob man darüber nachdenkt, ein bestehendes System umzuplanen.

Bei neuen Anlagen ist Ergonomie demnach absolut ein Thema, wogegen in bestehenden Anlagen die wenigsten wirklich darüber nachdenken, irgendetwas im Hinblick auf Ergonomie zu tun, es sei denn, ein merklich hoher Krankenstand oder Probleme bei der Prozesssicherheit wie viele Pickfehler treten auf.

RT-Winkler

Max Winkler wies darauf hin, dass es nicht immer ganz einfach ist, in einer alten Anlage auf den Knopf zu drücken und zu sagen, an diese Stelle kommt jetzt ein ergonomischer Arbeitsplatz: „So ein Arbeitsplatz kommt immer zusammen mit einem gewissen Prozess. Dieser Prozess muss auch durch das Umfeld abbildbar sein. Das fängt mit trivialen Dingen wie der Materialandienung an. Da wir überwiegend, wenn wir beim Picken sind, über Ware-zum-Mann-Arbeitsplätze sprechen, setzt das voraus, dass ich überhaupt ein Ware-zum-Mann-Logistikumfeld habe.

Wir haben vor ein paar Jahren einen ergonomischen Wareneingangsarbeitsplatz vorgestellt und der läuft auch sehr erfolgreich. Auch diesen kann ich nicht immer, so gerne ich es tun würde, 1:1 in eine alte Anlage hineinpflanzen, weil er eben auch ein gewisses Umfeld braucht, das mir ein Leerbehälter automatisch andient, usw. Man kann das auch nach dem monetären Vorteil und den Gewinnen an Effizienz betrachten. Ein ergonomischer Arbeitsplatz hat typischerweise, je nachdem, wie viel ich am Umfeld ändern muss, einen ROI von unter einem Jahr bis maximal drei Jahren. Wir haben es dort typischerweise mit einem kaufmännischen Umfeld zu tun, wo die Kunden sagen, jawohl, das ist so eine ROI-Periode, da bin ich gerne bereit, zu investieren.

Selbst im extrem kurzfristig denkenden angelsächsischen Umfeld kommen sie mit solchen Zahlen durch die Tür. Im Grund kann ich das durch die verschiedenen Prozessschritte durchdeklinieren, wobei sich interessanterweise im Wareneingang und beim Kommissionieren sehr viel getan hat, uns aber noch allen, wie wir hier sitzen, die Kreativität für den Versand zu fehlen scheint. Da habe ich bisher wenig wirklich neue Lösungen gesehen.“

Auf den richtigen Einsatz kommt es an Auf der einen Seite gibt es Techniken, die unterstützen, auf der anderen Seite welche, die belasten. So würden beispielsweise nach Julia Boppert Voice- Systeme als wirklich negativ gelten. Zum einen, weil sie den Mitarbeiter takten und gerade ältere Menschen darauf nicht besonders gut reagieren, und zum anderen, weil man diesen Voice-Systemen auch eine gewisse Monotonie zum Vorwurf machen könne.

Trotzdem habe jede Technik ihre Existenzberechtigung, wenn man sie nicht als Allheilmittel betrachtet und vor allem am richtigen Platz für den richtigen Zweck einsetzt. Ihr Feedback holen sich die Hersteller nicht nur von den verantwortlichen Anlagenbetreibern, sondern auch von den Mitarbeitern direkt. Es geht um ein gemeinsames Erarbeiten des Kommissionierplatzes, und von der Rückkopplung nach einem halben oder einem Jahr profitieren beide Seiten.

RT-Boppert

Julia Boppert: „Es gilt, soviel Hintergrundwissen mitzugeben, dass die Unternehmer damit weiterarbeiten können, und da kommen durchaus nach einem halben, einem Jahr dann noch Feedback-Gespräche, auch Einladungen zustande, wo ich dann auch sehen darf, dass man ein Prozessbeispiel umgesetzt hat. Es ist schon wirklich so, dass die Mitarbeiter, wenn sie so einen optimierten Prozess, so einen Arbeitsplatz haben, dann nicht mehr woanders hin wollen.

Das ist dann wie ein Selbstläufer, wo auch aus anderen Bereichen Begehrlichkeiten entstehen, um auch so einen Arbeitsplatz zu bekommen. Unternehmen müssen wirtschaftlich handeln, aber ich denke, dass es sich mittel bis langfristig auf jeden Fall lohnt, in Ergonomie zu investieren, nicht nur, weil sie eine höhere Qualität und weniger Fehler an den Arbeitsplätzen erreichen, sondern weil sie damit auch die Krankheitsquote damit langfristig senken können und, es lohnt sich auch für Unternehmen, die heute noch nicht ganz so in Richtung demografischer Wandel denken.“

SSI Schäfer Peem GmbH, E-Mail: [email protected], www.ssi-schaefer-peem.com Swisslog GmbH, E-Mail: [email protected], www.swisslog.com TrilogIQa, E-Mail: [email protected], www.trilogiqa.de Witron Logistik+Informatik GmbH, E-Mail: [email protected], www.witron.de

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