3,65-Millionen-Euro-Invest

Martin Schrüfer,

Eurotech bezieht neuen Firmensitz

Die Eurotech Vertriebs GmbH hat im Mai ihre neuen Geschäftsräume in Rosenfeld bezogen, in die das Unternehmen 3,65 Millionen Euro investiert hat. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt mit 400.000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm ELR und EFRE.

© Eurotech

Mit dem offiziellen Spatenstich am 4. Mai 2020 hatten die Bauarbeiten an dem neuen Firmengebäude im Rosenfelder Industriegebiet Dornbrunnen begonnen. Zwölf Monate später sind die Produktions- und Lagerflächen (2.245 m²) sowie ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude (740 m²) in der Maybachstraße 7 fertiggestellt. Auch die rund 40 Mitarbeiter des Spezialisten für Vakuumtechnik haben mittlerweile ihre modernen Räumlichkeiten auf dem 7.740 m² großen Areal bezogen.

„Eurotech geht mit dieser Investition einen weiteren wichtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft“, unterstreicht Thomas Schulz, Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens. „Notwendig wurde die räumliche Neuaufstellung, um den gestiegenen Anforderungen der Branche und dem hohen Auftragsvolumen gerecht zu werden.“ Damit kehrt Eurotech zu seinen Wurzeln in Rosenfeld zurück, wo das Unternehmen 1996 von Peter Bunnenberg gegründet worden war. Seit 2001 hatte der Spezialist für Vakuum-, Hebe- und Transporttechnik seinen Sitz im nahe gelegenen Geislingen. Hier, wo die Räumlichkeiten schon länger an ihre Grenzen stießen, war auch die Produktion angesiedelt. Eine weitere Fertigungshalle musste über Jahre in Balingen angemietet werden. Der Neubau bietet jetzt nicht nur deutlich mehr Platz, bei guter Anbindung an die A 81 zeichnet er sich vor allem auch durch Ressourcen- und Energieeffizienz aus: Als KfW 55 gebaut, benötigt das Gebäude nur 55 % der Energie eines vergleichbaren Referenzgebäudes gemäß der Energieeinsparverordnung EnEV. Zu einer Effektivitätssteigerung von circa 20 % führen zudem die entfallenen Transportfahrten zwischen Geislingen und Balingen sowie die gestrafften Arbeitsabläufe.

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Unterstützt wurde Eurotech bei dem Neubau vom Land Baden-Württemberg. Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wird unter anderem die Entwicklung und wirtschaftliche Nutzung neuer Produkte und Dienstleistungen gefördert. Die Planung und Leitung der Bauarbeiten hatte die Bau Cooperation aus Offenburg inne.

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