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Artikel und Hintergründe zum Thema

Varsseveld wächst weiter

Alexandra Hose,

Ein Leuchtturmprojekt für moderne Agrarlogistik

Kramp baut mit Knapp das automatisierte Distributionszentrum am Hauptsitz in Varsseveld aus – mit mehr Lagerplätzen, schnellerer Logistik und modernster Automatisierung.

Die Erweiterung des Distributionszentrums erfolgt im laufenden Betrieb, bis zur Fertigstellung 2028 sind fünf Go-Lives geplant. © KRAMP

Ein neuer Meilenstein in der Partnerschaft zwischen Knapp und der Kramp Groep: Mit dem Auftrag zur Erweiterung des Distributionszentrums am Hauptsitz in Varsseveld reagieren die Partner auf das dynamische Wachstum des Unternehmens und die steigenden Anforderungen der Kunden, schnellere Lieferungen, größere Auswahl und maximale Verfügbarkeit.

Mit über 500.000 verfügbaren Artikeln und einem hochautomatisierten Logistiksystem, das eine Lieferung über Nacht ermöglicht, gilt Kramp als „Amazon der Agrarwirtschaft“. Die Erweiterung erfolgt im laufenden Betrieb und startete im August 2025 mit dem Umbau der Fördertechnik. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2028 sind fünf Go-Lives geplant.

Der „Masterplan“ zur Revolutionierung des Lagerbetriebs

Die bisherigen Projekte, darunter die Einführung des Evo Shuttle-Systems und der ergonomischen Pick-it-Easy-Arbeitsplätze, haben die Grundlage für eine hoch performante und skalierbare Logistik geschaffen. Die Erweiterung des automatisierten Lagersystems Evo Shuttle gehört zum sogenannten „Masterplan“, dem mehrjährigen Projekt von Kramp zur Revolutionierung des Lagerbetriebs in Varsseveld. Knapp setzt ein Evo Shuttle 1D Lagersystem mit vier Gassen und einem Durchsatz von 1.720 Zeilen pro Stunde um. Insgesamt entstehen rund 6.556 zusätzliche Lagerplätze. In einer zweiten Automatisierungsphase folgen weitere Upgrades, darunter drei Palettierroboter, erneuerte Fördersysteme und Verpackungsmaschinen. Erstmals können neben Behältern auch Kartons in verschiedenen Größen transportiert werden, ein entscheidender Schritt für die Flexibilität und Effizienz der Kommissionierung. Eine neue Pufferzone ermöglicht zudem die intelligente Konsolidierung und Bündelung von Aufträgen, wodurch die Auftragsbearbeitung für Kramp und seine Kunden noch schneller und effizienter wird.

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Just Reinke, Head of Network Projects bei Kramp © KRAMP

„Wir sind stolz darauf, den nächsten Schritt unserer Wachstumsstrategie zu gehen. Mit fortschrittlicher Automatisierung und mehr Platz können wir noch besser auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren, die Effizienz steigern und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessern“, erklärt Just Reinke, Head of Network Projects bei Kramp. Bernhard Moik, Sales Manager bei Knapp ergänzt: „Kramp ist ein Leuchtturmprojekt für moderne Agrarlogistik. Wir sind stolz, diesen Weg gemeinsam zu gehen und mit unserer Technologie einen echten Unterschied zu machen.“ 

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