Automatica 2023

Daniel Schilling,

Besucherzuwachs bei der Robotikmesse

Nach vier Messetagen ziehen Veranstalter und Aussteller ein positives Fazit der Fachmesse, die fast wieder Vor-Covid-Niveau erreicht hat.

Arbeitswelt und Gesellschaft stehen in den kommenden Jahren vor einem massiven Umbruch. Welche Lösungsansätze in diesem Zusammenhang intelligente Automation und Robotik bieten, zeigte die Automatica vom 27. bis zum 30. Juni 2023 in München. Die Zahlen sind gut: 40.000 Besucher aus rund 88 Nationen und 650 Aussteller aus 34 Ländern. Das ist ein deutliches Wachstum gegenüber 28.000 Besuchern und 574 Ausstellern im vergangenen Jahr und fast wieder auf Vor-Corona-Niveau als 2018 46.000 Besucher auf 890 Aussteller trafen.

Kurz nach Hallenöffnung drängen die Besucher der Automatica 2023 am Eingang Ost der Messe München auf das Gelände. © Messe München

Nach vier Tagen Messelaufzeit ziehen die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel eine positive Bilanz: „Die Automatica hat erneut ihre große Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit zukunftsweisenden Lösungen zeigten die teilnehmenden Unternehmen konkret, wie unter anderem das Thema Fachkräftemangel kompensiert werden kann. Durch das erfolgreiche Zusammenspiel mit den parallel stattfindenden Veranstaltungen Laser World of Photonics sowie World of Quantum stärkt München darüber hinaus seine Position als führender Technologiestandort.“

Aussteller zufrieden

Frank Konrad, Vorsitzender VDMA Fachverband Automation + Robotik und CEO von HAHN Automation lobt: „Die automatica ist bereits seit fast 20 Jahren die wichtigste Messe für uns als Automatisierungsunternehmen. Nach einem etwas verhaltenen Comeback nach Corona im letzten Jahr, wurden dieses Jahr wieder höhere Besucherzahlen erreicht, was sich für uns als Aussteller positiv widerspiegelte. Wir konnten viele gute Gespräche führen und intensiv Kontakte pflegen.“

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Ebenfalls zufrieden äußert sich Marc Segura, Präsident von ABB Robotics: „Robotik und KI sind Schlüsseltechnologien für ein erfolgreiches Jahrzehnt der Transformation. Umso wichtiger ist die automatica als Leitmesse und Trendbarometer für Unternehmen, die ihre Fertigung und Logistik fit für die Zukunft machen wollen – also flexibel, vernetzt und nachhaltig.“

Neben den etablierten Key Playern beteiligte sich in diesem Jahr erstmals die Google Tochter Intrinsic an der Automatica. Henrike Neulen, Account Executive, erläutert, warum das Alphabet-Unternehmen für die erste Messeteilnahme der Firmengeschichte die Automatica wählte: „Unser Ziel ist es, Robotik sowohl für Anbieter als auch Anwender einfacher und zugänglicher zu gestalten. Die Automatica ist deshalb für uns die richtige Umgebung, um uns als Unternehmen und unsere Produkte erstmals live einem breiten internationalen Publikum vorzustellen.“

Testfeld AGV Mesh-Up@automatica

Klaus Kluger, Mitorganisator der Sonderschau „Mobile Robots in Production“, zeigt sich sehr zufrieden: „Mobile Robotik wird die Produktion und Intralogistik in den nächsten Jahren massiv verändern. Das Mesh-up auf der diesjährigen automatica hat eindrucksvoll gezeigt, wie Dank VDA 5050 und einer einheitlichen Leitsteuerung die interoperable Produktionslogistik der Zukunft mit AMR’s unterschiedlicher Hersteller aussehen kann.“

Für Thomas Hähn, CEO United Robotics Group, besitzt die Sonderschau Service Robot City großes Potential: „Wir freuen uns, dass Unternehmen und Start-ups aus der Service Robotik auf der diesjährigen automatica deutlich stärker repräsentiert sind als in der Vergangenheit. Für die Zukunft kann eine noch größere Verzahnung von Start-ups und gestandenen Unternehmen die Entwicklungen beschleunigen. An guten Ideen und Innovationen mangelt es definitiv nicht.“

Die nächste Automatica findet von 24. bis 27. Juni 2025 erneut parallel zur Laser World of Photonics sowie der World of Quantum in München statt.

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