Wiegetechnik
Gewichtige Umstellung bei Fozzy
Der Kunde ist König – das gilt auch bei der Fozzy Group, einem in der Ukraine ansässigen Betreiber mehrerer Supermarktketten. In allen Obst- und Gemüseabteilungen boten die Angestellten daher den Service, alle gewünschten Waren zu wiegen. Der daraus resultierende hohe Personalaufwand bedurfte einer Lösung, die Bizerba schließlich fand.

Die Fozzy Group unterhält seit 1997 mehrere Supermarktketten in der Ukraine und ist damit das größte Unternehmen dieser Art in dem Land. Zu der Firmengruppe, die gut 48.000 Angestellte zählt, gehören unter anderem die Supermarktkette Slipo mit rund 270 Filialen, 243 Convenience Stores der Marke Fora und zehn Läden von Fozzy Cash & Carry.
Bis vor wenigen Jahren liefen die Arbeitsprozesse in den Obst- und Gemüse-Abteilungen viel zu ineffizient. „Unser Personal war überwiegend damit beschäftigt, Ware abzuwiegen und zu schneiden“, erinnert sich Ivan Slavioglo, CIO bei Fozzy. „Natürlich hatten wir damit im Sinn, unseren Kunden einen ansprechenden Service zu bieten. Allerdings konnte sich unser Personal daher nur selten um andere Aufgaben kümmern, und auch den Kunden ging alles zu langsam.“ So konnte es nicht weitergehen, weshalb sich die Unternehmensgruppe zum Umdenken entschloss.

Intra meint: praktikabel
Der Hersteller Bizerba beherrscht, wie diese Story zeigt, nicht nur Lagertechnik, sondern kann seine intelligenten Anwendungen auch beispielsweise in einem Supermarkt zur Geltung bringen. Der Blick über den Tellerrand, oder sagen wir in diesem Fall über die Obstkiste, verrät, dass auch in einer Obstabteilung zunächst die Entlastung des Menschen – in diesem Fall, des Mitarbeiters – Vorrang hat. Je einfacher dann der Prozess ist, der folgt, desto mehr Zeit wird frei. Für Beratung (in der Obstabteilung), für effizienteres Kommissionieren (im Lager). Das Zusammenspiel von Technik und Mitarbeiter ist in beiden Fällen entscheidend für Akzeptanz und Effizienz.
Naheliegend war hier die Idee, die Kunden selbst wiegen zu lassen – schließlich kennen sie ihre Wünsche selbst am besten. Die eigentliche Herausforderung für Fozzy bestand darin, Geräte zu finden, die leicht zu bedienen und praktikabel waren. Bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter stieß das Unternehmen auf Bizerba. „Wir haben natürlich auch Lösungen von Wettbewerbern getestet, aber Bizerba war eindeutig die beste Wahl“, erklärt Slavioglo. „Als Traditionsunternehmen mit einer mehr als 150-jährigen Historie verfügt Bizerba über eine unschlagbare Expertise und ein qualitativ hochwertiges Produktportfolio.“ Das Unternehmen ist zudem seit langem auch im Bereich der Logistik unterwegs und bietet unter anderem Etikettendrucker, Durchlaufwaagen, Etikettiersysteme und Wägesysteme mit Volumenmessung fürs Lager an.
Waagen mit Integrationsplattform
Fozzy entschloss sich zur Anschaffung von insgesamt mehr als eintausend Bizerba-Geräten mit eigener Software, die unter anderem in allen Slipo- und Fora-Märkten zum Einsatz kommen. Die Implementierung verlief reibungslos und erfolgte binnen eines halben Jahres. In den Slipo-Märkten kommen nun etwa PC-basierte Thekenwaagen der Serie KH II zur Anwendung: KH II 800 und KH II 800 SB für Theken- und Selbstbedienungsbereich. KH II 400 hilft, den Fisch zu wiegen. Weitere Waagen in Gebrauch sind XC 800, XC 400 und die Basis-Waagen SC II 100 und 400. In den Fora-Märkten sind die Geräte BC II 800 und XC 800 installiert. Die Waagen wurden gezielt für den Einsatz in der Obst- und Gemüse-Abteilung konzipiert. Als Integrationsplattform für 3rd-party Software läuft die Bizerba-Lösung RetailIntegratorsKit (RIK) auf den Geräten.
Weitere Anschaffungen geplant

Die Umstellung war ein voller Erfolg: Durchschnittlich nutzen mehr als eine Million Kunden täglich Bizerba-Waagen in den Märkten der Fozzy Group. „Unser Personal hat nun die nötigen Kapazitäten, sich anderweitig um den besten Service zu bemühen – beispielsweise, die Abteilung für den Kunden ansprechend zu gestalten und sicherzustellen, dass immer genügend Waren vorhanden sind.“ Auch die Bizerba-Waagen haben rundum überzeugt. „Wir planen, weitere Geräte für alle Abteilungen in unseren Supermärkten anzuschaffen – nicht nur Waagen, sondern auch Schneidemaschinen“, so IT-Chef Slavioglo. „Der Plan ist, die Bizerba-Waagen außerdem in allen Märkte der Kette implementieren. Bizerba hat uns rundum begeistert.“
Künftig soll zusätzlich zu den bereits im Einsatz befindlichen Modellen auch die Selbstbedienungswaage MC 500 mit ihrer schlanken Standsäule zum Einsatz kommen. Slavioglo hat mit den Bizerba-Produkten noch Großes vor: Neben Marketing-Aktionen oder Cross-Selling-Aktivitäten könnten die Waagen bei der Integration von mobilen Applikationen und weiteren Automation von Prozessen helfen. Wiegt der Kunde beispielsweise Fleisch, bekommt er direkt Rezeptideen zur Zubereitung, oder auch Vorschläge, welcher Wein dazu passt – und einen Rabatt-Coupon, den er per QR-Code einlösen kann. Die volle Integration der Bizerba-Produkte in Fozzy’s IT-Infrastruktur ebnet den Weg für Fozzy, den Kunden einen Service zu bieten, mit dem er tatsächlich König ist.









