Editorial Materialfluss 01-02/2017
Alles auf Anfang
Mit jedem Jahreswechsel geht ein Ruck durch unser Land und seine Bewohner: Alles soll besser gemacht werden und wenn schon nicht besser, dann wenigstens anders. Und wenn schon nicht anders, dann wenigstens etwas gemacht werden. Abnehmen, meditieren, mehr Sport, weniger Meetings und so weiter. Die Realität holt uns meist ein, noch bevor die erste Ausgabe von Materiafluss in Ihrem Postkasten liegt.

Ich persönlich halte nichts von diesem kollektiven Mumpitz, sondern halte es eher mit Neubewertungen, für die sich ein Jahresanfang bestens eignet. Innehalten, Hirn einschalten: Wo steht mein Projekt, wo stehe ich, wo soll die Reise überhaupt hingehen? Erst danach kommen, wenn überhaupt, Vorsätze. Nehmen wir als Beispiel die CeMAT: Die Pressekonferenz Mitte Januar hat neugierig gemacht auf das Konzept, das zwingend 2018 Anspruch („Weltleitmesse“) und Wirklichkeit (Mai und Juni 2016, es fehlten allein noch Strohballen, die der Wind durch die Straßen geblasen hätte) vereinen muss. Einen weiteren Versuch hat Neu-Messechef Dr. Jochen Köckler nicht frei. Die Grundlagen dafür erwartet die Branche noch in diesem Jahr. Unternehmen planen Messebesuche ja gern langfristig. Und dann bitte auch mit einem zündenden Motto, über das „Bullshit-Bingo“ bei der Suche nach einem Slogan lässt sich Materialfluss-Kolumnistin Intra Logistik auf Seite 58 wie immer sehr amüsant aus.
Für Materialfluss sind die redaktionellen Ziele in diesem Jahr die Arbeit an neuen journalistischen Formaten im und außerhalb des Hefts, auch für die Darstellung von markt.materialfluss.de und die dazugehörende Datenerfassung können Sie Neues erwarten.
Materialfluss lesen Sie wieder am 8. März mit der Ausgabe 3/17 – die wie gewohnt umfassend über die LogiMAT und die spannendsten Anwendungen und Produkte dort informiert.
Freundliche Grüße aus Haar,
Martin SchrüferLeitender Chefredakteur Materialfluss, LT-manager









