Software & Ident

Modular zum Erfolg

Mit der Konzeption eines modularen Prozess-Management-Systems hat Aberle eine mitwachsende IT-Lösung entwickelt, welche die Effizienz, Transparenz und Sicherheit der Prozesse steigert und den Anwendern zusätzlich eine Vielzahl von Einsparpotenzialen erschließt.

Sinkende Auftragsgrößen, zunehmende Lieferfrequenz und steigende Anforderungen an Auftragsfertigung und Lieferbereitschaft stellen Dienstleister und Distributoren vor zunehmend wachsende Herausforderungen. Lieferbereitschaft und Effizienz der Prozesse fordern integrierte Lösungen für die Intralogistik. Basis dafür bildet eine zukunftsorientierte IT-Landschaft. Vor diesem Hintergrund hat Aberle ein modulares Prozess-Management-System (PMS) entwickelt. Sechs aufeinander abgestimmte, aber voneinander unabhängige Softwaremodule, mit denen sich alle Bereiche der Intralogistik - vom Materialfluss über die Disposition von Robotern und der Visualisierung bis hin zur Lagerverwaltung inklusive Energiemanagement - effizient und umweltgerecht abdecken lassen, bieten den Anwendern ein Höchstmaß an Prozesssicherheit. Und mehr noch: Referenzprojekte zeigen, dass sich im Zusammenspiel etwa von Lagerverwaltungssystem PMS-W und dem Materialflusssystem PMS-M mit dem Energie-Management-System PMS-E Energieeinsparungen von bis zu 40 % erzielen lassen.

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network structure

Das Design aller Softwaremodule ist konsequent komponentenorientiert. Das heißt, dass Anpassungen an die individuellen Anforderungen der Anwender sowie Erweiterungen der Funktionsumfänge flexibel realisierbar sind. Im so genannten Customizing lassen die Systeme sich komfortabel zuschneiden und in die vorhandene IT-Infrastruktur integrieren. Unterlagernde Steuerungen und Host-Systeme (z.B. SAP) werden an das PMS zuverlässig angebunden.

Zentrale Module der Aberle-Prozess-Management-Systeme sind das PMS-M, ein Materialflusssystem zur optimierten Steuerung vollautomatischer Fördertechnikanlagen und das Warehouse-Management-System PMS-W. Sie bilden die Grundlage für sichere und effiziente Prozesse in der Intralogistik. Ihre Kombination bietet alle erforderlichen Funktionen zur Verwaltung und Steuerung automatisierter Läger und der Anbindung von manuellen Lagerbereichen.

So übernimmt das mandantenfähige PMS-W vom Wareneingang über die Kommissionierung bis hin zu Warenausgang und Versand die zentrale Steuerung aller Lagerprozesse, die Verwaltung der Artikel inklusive Chargenregistratur sowie der Aufträge und Auftragsfertigung. Dabei ist PMS-W sowohl auf die Unterstützung automatischer Hochregallager (HRL) und automatische Kleinteilelager (AKL) als auch auf manuelle Läger mit Staplerleitsystem oder Handkommissionierung über Funkscanner ausgelegt. Bei der weiteren Auftragsvergabe zur Durchführung der operativen Prozesse berücksichtigt das System hinterlegte Vorgaben und Restriktionen wie etwa die Berücksichtigung von Mindesthaltbarkeitsdatum und FiFo-Prinzip oder sequenzielle Auslagerungs- und Kommissionierstrategien für filialgerechte Auftragsfertigung.

Die im PMS-W abgebildeten und protokollierten Prozesse und Betriebszustände lassen sich überdies mit PMS-V in grafischer Form visualisieren. Diese kontinuierliche Transparenz der Anlagenauslastung ermöglicht proaktive Eingriffe zur Sicherung der Anlagenverfügbarkeit. Eventuelle Anlagenstörungen werden in der Grafik zudem lokalisiert dargestellt - damit sind schnelle, direkte Zugriffe auf die Fehlerquelle und eine kurzfristige Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit gesichert.

Das A und O für einen durchgängig hohen Servicegrad sind die Effizienz und Qualität der operativen Prozesse. Dies gewährleistet PMS-M. Das Prozess-Management-System für die Materialflusssteuerung ist zentraler Bestandteil für den Betrieb jeder automatischen Fördertechnikanlage. Denn PMS-M steuert nicht nur die Fördertechnikstrecken, die fahrwegoptimierten Ein- und Auslagerungen im HRL und AKL sowie die Aussteuerungen an Pufferstrecken, Staustrecken und Kommissionierplätze. Mit der Verwaltung von Arbeitsplätzen und Scanner- oder RFID-basierten Meldepunkten der Datenerfassung sowie der verfügbaren Transporthilfsmittel und Arbeitsgeräte sorgt PMS-M darüber hinaus für ein Höchstmaß an Ressourceneffizienz.

Intelligenz durch Flexibilität

Die für den Materialfluss erforderlichen Daten erhält PMS-M aus dem übergeordneten Host- oder Warehouse-Management-System. Daraus generiert das Materialflusssystem Transport- und Arbeitsaufträge und setzt diese in ressourcen- und wegeoptimierte Einzelaufträge für die prozessbeteiligten Komponenten und Mitarbeiter um.

Die Intelligenz der Software-Konzeption wird charakterisiert durch die Flexibilität, mit der PMS-M dabei auf unterschiedliche Anlagensituationen reagiert. So werden je nach Betriebszustand der Anlage etwa die Fahrgeschwindigkeiten der Regalbediengeräte reguliert, Fördergut in Pufferzonen geleitet oder auf Staustrecken ausgeschleust. In das System integrierte Prüfstationen, wie beispielsweise Waagen oder Konturprüfungen, können zusätzliche Entscheidungsmerkmale für die Behandlung von Transportgut auf der Förderstrecke liefern.

Mit dem Transportleitsystem PMS-T stellt Aberle Automation den Anwendern zudem eine Software für die integrale Steuerung des  Materialflusses in vollautomatischen Produktionsanlagen sowie zur optimalen Auslastung der Fertigungskapazitäten zur Verfügung. PMS-T ist ein Kombinationsprodukt aus Materialflusssystem, Lagerverwaltungssystem sowie Auftragsverwaltung der Produktion und Produktionsplanung. Bewährte Funktionsumfänge, etwa zur Stellplatzverwaltung oder der Generierung optimierter Transportaufträge, sorgen dabei für hohe Effizienz mit geringem IT-Aufwand.

Gleiches gilt für das Roboterleitsystem PMS-R. Von der Bereitstellung eines Rohlings bis zur Abnahme und Palettierung der fertigen Werkstücke in einer Fertigungslinie steuert und koordiniert das Roboterleitsystem den Materialfluss sowie alle Arbeitsgänge und Bearbeitungsschritte rund um den Einsatz von Industrierobotern in der Produktion. Funktionalitäten wie etwa die exakte Dokumentation und Auswertung der Produktionsdaten oder die Erfassung, Darstellung und Archivierung von Anlagenzuständen und Betriebsarten bieten neben der zuverlässigen Materialfluss- und Robotersteuerung ein attraktives Analysepotenzial für die weitere Optimierung der Fertigungsprozesse und Anlagenverfügbarkeit.

Energieverbrauch im Blick

Das jüngste Modul des Aberle-Prozess-Management-Systems heißt PMS-E, das Prozess-Management-System für Energieeffizienz in der Intralogistik. Mit diesem Softwaremodul reagierte  Aberle bereits frühzeitig auf die Entwicklungen hinsichtlich ökologischer Erfordernisse und Ressourceneffizienz in der Intralogistik. Tatsächlich, so aktuelle Untersuchungen, beträgt der Anteil der Intralogistik an den Energiekosten in der Logistikkette rund 25 %. Davon entfällt etwa die Hälfte auf die Bereiche Fördertechnik, Lager und Kommissionierung. Weitere knapp 35 Prozent verschlingen Lüftungs- und Heizungsanlagen, rund 15 die Beleuchtung. Zudem ist seitens des Gesetzgebers für 2012 die verpflichtende Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN 16001 vorgesehen. Das PMS-E bietet nun die Möglichkeit, gesetzliche Vorgaben, Effizienz der Prozesse, ökologisches Bewusstsein und wirtschaftliche Erfordernisse in Einklang zu bringen. Denn mit PMS-E lassen sich 25 bis 40 Prozent des Energieverbrauchs und der entsprechenden Kosten der in der Intralogistik eingesetzten Systeme einsparen.

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Aberle Automation GmbH & Co. KG, E-Mail: [email protected], www.aberle-automation.com

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