Beteiligung an 40Factory

Annina Schopen,

Gefran investiert in italienisches KI-Unternehmen

Der Automatisierungsspezialist Gefran steigt beim italienischen Softwareunternehmen 40Factory ein und erwirbt im Rahmen einer Kapitalbeteiligung 22 Prozent der Unternehmensanteile. Die Investitionssumme beläuft sich auf vier Millionen Euro.

Marcello Perini, CEO der Gefran Group (r.) und Camillo Ghelfi, Gründer und CEO von 40Factory © Gefran

Ziel der Partnerschaft ist es, die Entwicklung innovativer, datengetriebener Prozesslösungen weiter voranzutreiben. 40Factory gilt als wachstumsstarkes Scale-up im Bereich Industrial IoT und generative KI. Das 2018 gegründete Unternehmen bietet digitale Lösungen, mit denen Industrieunternehmen ihre Prozesse intelligenter und effizienter gestalten können. Herzstück ist eine eigene Industrial-IoT-Plattform, über die sich Leistungsdaten von Maschinen erfassen, analysieren und auswerten lassen. Ergänzt wird das Portfolio durch ein eigens entwickeltes System generativer künstlicher Intelligenz. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro – bei einem kumulierten Wachstum von rund 50 Prozent seit 2021.

Mit der Beteiligung an 40Factory stärkt Gefran gezielt seine Kompetenzen im Bereich datenbasierter Automatisierung. Das Unternehmen liefert mit seinen Sensoren und Komponenten bereits zentrale Bausteine für industrielle Steuerungs- und Fertigungsprozesse. Gemeinsam mit 40Factory will Gefran nun neue Lösungsansätze für das Erfassen, Auswerten und Nutzen von Prozessdaten entwickeln. Damit positioniert sich das Unternehmen als strategischer Partner für die digitale und nachhaltige Transformation der Industrie.

Anzeige

Wertschöpfung aus gesammelten Daten

„Die Transaktion stellt einen grundlegenden Schritt in unserer Wachstumsstrategie dar“, sagt Marcello Perini, CEO der Gefran Group. „Mit ihr haben wir unsere Position als Unternehmen weiter gestärkt, das seine Kunden nicht nur bei der Steuerung industrieller Prozesse unterstützt, sondern auch bei der Wertschöpfung aus den gesammelten Daten.“ Das Erfassen, Verwalten und Analysieren von Daten ist heute von strategischer Bedeutung für fertigende Unternehmen. Sie können damit Prozesse optimieren, die Effizienz verbessern und erhalten eine wichtige Basis für Entscheidungsfindungen.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Intralogistik

Haribo setzt auf KI-gestützte Wartung

Haribo optimiert die Instandhaltung seines hochautomatisierten Distributionszentrums in Grafschaft mit einer Predictive-Maintenance-Lösung von SSI Schäfer. Das Unternehmen erwartet eine höhere Anlagenverfügbarkeit sowie bis zu 30 Prozent...

mehr...

Software

Komplexe Prozesse zentral im Blick

Mittelständische Logistikunternehmen müssen heute eine wachsende Vielfalt an Abläufen effizient und zuverlässig steuern. Unterschiedliche Transportarten, individuelle Kundenlösungen und gewachsene Abläufe lassen sich kaum mit vereinfachten...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Interview mit TUP

Warehouse Management im Umbruch

Im Gespräch mit materialfluss erläutert Günther Pfisterer, Vorsitzender des VDI-Ausschusses ,Logistikprozesse und IT` und COO von TUP, was die VDI-Richtlinie 3601 für die Logistik bedeutet, welche Schlüsselfähigkeiten ein WMS-Anbieter mitbringen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Proglove

Der Shopfloor wird zur Datenquelle

Trotz der enormen Datenmenge, die moderne Intralogistikumgebungen produzieren, fehlt in vielen Anwendungen die entscheidende Transparenz darüber, wie Prozesse tatsächlich auf dem Shopfloor ablaufen. Oft leben die Kollegen im Lager den Prozess...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren