Chemisches Recycling
Neste erweitert Logistik für recycelte Rohstoffe
Neste erweitert seine Logistikinfrastruktur für verflüssigte recycelte Rohstoffe in seiner Raffinerie in Porvoo, Finnland, einschließlich Materialien wie verflüssigter Kunststoffabfall und verflüssigte Gummireifen.
Dies legt den Grundstein für den Umgang mit größeren Mengen verflüssigter Rohstoffe, um Nestes strategische Ziele zu unterstützen, das chemische Recycling voranzutreiben und die Porvoo-Raffinerie in ein Zentrum für erneuerbare und zirkuläre Lösungen zu verwandeln.
Die neuen Logistikanlagen umfassen spezielle Entladeanlagen: Im Hafen der Raffinerie baut Neste einen Entladearm mit Heizsystem sowie Rohrleitungen, um den Hafen mit speziellen Lagertanks zu verbinden. Im Gegensatz zu normalem Rohöl müssen verflüssigte Kunststoffabfälle oder ausrangierte Gummireifen erhitzt werden, um flüssig zu bleiben. Gleichzeitig müssen die Systeme eine höhere Korrosionsbeständigkeit aufweisen. Neben dem Entladearm und den Rohrleitungen baut Neste auch eine Dampfrückgewinnungsanlage, die zur Emissionskontrolle des Betriebs beiträgt.
Größere Mengen an verflüssigten Recycling-Rohstoffen
„Die Umwandlung unserer Porvoo-Raffinerie in ein Zentrum für erneuerbare und zirkuläre Lösungen wird viele einzelne Schritte und Anpassungen erfordern“, erklärt Jori Sahlsten, Senior Vice President of Refinery and Terminal Operations in der Porvoo-Raffinerie im Geschäftsbereich Oil Products von Neste. „Die neue Logistikinfrastruktur ist einer dieser Schritte. Dadurch sind wir in der Lage, größere und kontinuierliche Mengen an verflüssigten Recycling-Rohstoffen zu verarbeiten. Dies wird erforderlich sein, wenn wir die neue Aufbereitungsanlage in Betrieb nehmen, die in der Lage ist, 150.000 Tonnen verflüssigten Kunststoffabfall pro Jahr zu verarbeiten.“
Die neue Logistikinfrastruktur wird voraussichtlich im Jahr 2024 fertiggestellt sein. Sie wird daher verfügbar sein, wenn Neste den Bau seiner Aufbereitungsanlage für verflüssigten Kunststoffabfall in der Porvoo-Raffinerie abgeschlossen hat, die derzeit im Rahmen des geplanten Projekts PULSE gebaut wird. In der Aufbereitungsanlage werden die verflüssigten Rohstoffe in hochwertige Rohstoffe für die Kunststoff- und Chemieindustrie umgewandelt.










