Nachhaltigkeit

Marvin Meyke,

Hafen Antwerpen will Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduzieren

Antwerpen unternimmt einen weiteren Schritt zum emissionsärmeren Hafen: Acht Akteure im Hafengebiet, neben dem Hafen selbst die Unternehmen Air Liquide, BASF, Borealis, INEOS, ExxonMobil, Fluxys und Total, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die mögliche Entwicklung einer Carbon Capture, Utilisation & Storage (CCUS)-Infrastruktur zu untersuchen.

© Hafen Antwerpen

Das Konsortium wird eine gemeinsame Studie über die wirtschaftliche und technische Machbarkeit solcher Anlagen durchführen. CCUS-Anwendungen könnten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.

Als größter Energie- und Chemie-Cluster Europas ist der Hafen Antwerpen ein geeigneter Standort, um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Lösungen zur Kohlenstoffdioxid-Reduktion zu fördern. Um dies in die Praxis zu überführen, wird im Rahmen der Kooperationsvereinbarung eine Machbarkeitsstudie für Anlagen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CCUS) im Hafen durchgeführt. Diese Anlagen sollen dem Prinzip des "Open Access" folgen und stünden damit der gesamten Industrie im Hafen zur Verfügung. Die Kohlenstoffdioxid-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Capture & Storage, CCS) sowie die Verwendung von Kohlenstoffdioxid als Rohstoff für unterschiedliche industrielle Anwendungen (Carbon Capture & Utilisation, CCU) gelten als wichtige Instrumente für den Übergang zu einem emissionsärmeren Hafen. Wenn sich die Vorschläge als technisch und wirtschaftlich machbar erweisen, kann die Entwicklung solcher Anlagen zu einer Verringerung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis zum Jahr 2030 führen.

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