Scanner & Drucker

Perfekt für Stahl

Etiketten müssen über die gesamte Supply-Chain zuverlässig haften und sich nicht aufgrund von Schmutz, Staub oder Öl zu lösen. Deshalb setzt die Weinmann Aach AG auf ein Etikettier-System, das optimal in die Logistikkette eingepasst wurde.

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Im Jahr 1950 begann Firmengründer Bruno Weinmann auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in Aach mit dem Handel von Metallbearbeitungswerkzeugen und Bauteilen für den landwirtschaftlichen Anhängerbau. Zehn Jahre später beschäftigte er bereits zwanzig Mitarbeiter und trieb den Ausbau seines Betriebes zum Stahlhandel zügig voran. Der Geschäftsbereich erweiterte sich in den Folgejahren konsequent um Aluminium und Edelstahl. 2010 konnte das inhabergeführte Unternehmen schließlich zusammen mit seinen nunmehr 200 Mitarbeitern sechzigjähriges Firmenjubiläum feiern.

Als 2005 ein Kasto-Hochregal-Langgutlager in Betrieb genommen wurde, entschloss man sich parallel dazu, erstmals Versandetiketten mit Leporello-Falzung im Thermodirektverfahren unmittelbar an den Regalen zu drucken. Die im Zickzack gefalteten Etiketten werden dabei von außen in den Drucker eingeführt und legen sich automatisch nach dem Druck auch wieder zusammen, wenn sie nicht direkt auf die Produkte aufgebracht werden.

„Zu Beginn waren alle erleichtert“, so Gerd Stösser, IT-Leiter bei Weinmann. „Jeder war froh, dass durch die eindeutige Kennzeichnung der Materialbunde erstmals sehr viel mehr Sicherheit bei der Verarbeitung und vor allem Transparenz gegeben war. Denn vor 2005 setzten wir ja noch kein derartiges Etikettier-System bei uns ein.“

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Die Zebra-Drucker spuckten automatisch die Versandetiketten mit eindeutiger Kundenanschrift und Ausfahrttour-Nummer für den jeweiligen Lkw aus. „Dadurch hatten die Fahrer es natürlich sehr viel leichter, denn ab diesem Zeitpunkt wurde stets das richtige Material auf den richtigen Lkw verladen und auch beim richtigen Kunden abgeladen. Die Fehlerquote reduzierte sich deutlich“, so Stösser.

Als die ersten Reparaturen dieser Drucker anstanden, wich die anfänglich empfundene Erleichterung jedoch wachsender Ernüchterung. „Die Ersatzteile waren verhältnismäßig teuer – auf Dauer gesehen wollten wir uns das nicht leisten“, erklärt Gerd Stösser. Eine wirtschaftlichere Alternative musste gefunden werden. Die wie Weinmann ebenfalls in Dornstetten ansässige Firma Barcodat GmbH empfahl Thermotransferdrucker von TSC Auto ID, einem der weltweit führenden Hersteller preislich attraktiver Thermodrucker für alle Anwendungsbereiche in Industrie, Handel, Logistik und Gesundheitswesen.

Günstig in Anschaffung und Wartung

Die Anschaffung der ersten Industriedrucker der Serie TTP-2410M im Jahre 2008 erwies sich bereits als Glücksgriff. Stösser: „Erstens war kein extra Printserver bei diesen Druckern erforderlich. Und zweitens kosteten die TSC-Modelle gerade mal halb so viel wie die bisher eingesetzten Drucker des Wettbewerbs. Künftig werden wir auch bei den Ersatzteilen sparen, denn da sieht es ähnlich aus.“ Dabei bieten die leistungsstarken Printer etliche Standardmerkmale, die bei vergleichbaren Geräten ihrer Klasse nicht verfügbar sind oder optional hinzugekauft werden müssen.

Ethernet, USB 2.0 und PS/2-Tastatur-Schnittstellen gehören ebenso zur Ausstattung wie der 8 MB FLASH Speicher, 32 MB SDRAM und ein Steckplatz für SD-Karten. Die Technik unterstützt Folienlängen bis zu 600 m und druckt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 304,8 mm pro Sekunde. Der TTP-2410M wurde, so Henning Mahlstedt, Sales Director Northern Region bei TSC Auto ID, „auch speziell für höchste Auszeichnungsansprüche im industriellen Bereich und für härteste Druckanforderungen entwickelt.“

Hart geht es in der Tat im Stahlhandel zu. Trotz isolierter Hallen ist ein jahreszeitlich bedingtes Temperaturgefälle deutlich spürbar. Die Drucker müssen selbst bei Temperaturen von fünf bis sieben Grad Minus einwandfrei funktionieren. Auch hier punkten die TSC-Drucker gegenüber der Konkurrenz. Stösser: „Bei den bisherigen Druckern wurde eine kleine Heizeinheit im Gehäuse installiert, die wir uns jetzt allerdings sparen können.“

Die Anwender jedenfalls kommen mit den neuen Druckern, die im Zweischicht-Betrieb laufen, gut zurecht. Auch Gerd Stösser zeigt sich zufrieden: „Eines ist bei solchen Investitionen immer zu bedenken: Hände, die den ganzen Tag schweres Material bewegen, müssen auch im Vergleich dazu recht kleine Etikettendrucker bedienen können. Das Einlegen der Etiketten oder der Folienwechsel ist beim TTP-2410M zur Freude aller Beteiligten ganz einfach. Bis dato sind insgesamt fünf TSC-Industriedrucker im Einsatz. Zwei vollautomatische Hochregallager, die mit modernster Elektronik und Steuerung ausgestattet sind, bevorraten mit ihren einmal 2.000 und einmal 1.400 Kassetten ein immer größer werdendes Sortiment. Magnetkräne und Kräne mit Blechpaketgreifern erleichtern die Kommissionierung.

Nach Einführung eines neuen Lagerverwaltungssystems kommen demnächst durch die Umstellung von Einzeletiketten auf Endlosetiketten noch weitere drei Thermotransferdrucker von TSC Auto ID hinzu.

Zusammenspiel von Technik und Material

Die Etiketten selbst stammen von S + P Samson, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung selbstklebender Etiketten für anspruchsvollste Anwendungsbereiche spezialisiert hat. Die bei Weinmann verwendeten Graphiplast-Spezialetiketten haften mit ihren extra dicken Klebstoffschichten zuverlässig auf

metallischen, sogar verzunderten und rostigen Oberflächen. Ebenfalls ohne Probleme kleben die Labels auch auf Produkten, die von der Sonne stark erhitzt wurden oder feucht bzw. stark gekühlt sind. Feiner Stahlstaub und ölverschmierte Oberflächen, die beim Sägen des Stahls nicht zu vermeiden sind, beeinträchtigen die Klebeeigenschaften ebenso wenig. Und: Das speziell oberflächenbeschichtete Etikettenmaterial trotzt allen äußeren Einwirkungen und garantiert so beste und vor allem dauerhafte Druckergebnisse.

„Das Wichtigste ist nämlich“, so Gerd Stösser, „dass das Material durch die komplette Lager- und Logistikkette eindeutig zuzuordnen ist.“ Das wiederum vereinfacht die internen Abläufe ungemein, schafft Sicherheit, reduziert Fehler und senkt Kosten. Stösser: „So sind bei uns, von Betriebswirtschaftlern angefangen über Logistiker und Anwender bis hin zum Kunden, alle zufrieden. In Zukunft arbeiten wir nur noch mit diesen Partnern zusammen – und alle Kasto-Hochregale werden ausschließlich mit TSC-Druckern ausgerüstet.“

Über Weinmann Aach

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Seit Jahrzehnten beliefert die in Dornstetten ansässige Weinmann Aach AG Kunden aus Industrie, Handel und Handwerk vornehmlich im süddeutschen Raum und im Elsass mit Stahl, Blankstahl, rostfreiem Edelstahl und Aluminium. Auf rund 24.000 m² Fläche lagert ein Vollsortiment an Profilen, Blechen und Rohren, das mittlerweile mit dreißig firmeneigenen Lkws zu Kunden transportiert wird.

Weinmann Aach AG, www.weinmann-aach.de

TSC Auto ID Technology Emea GmbH, E-Mail: [email protected], www.tscprinters.com

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