Nachhaltigkeit

Marvin Meyke,

Zukunftsfähige Logistik – ein nachhaltiger Ansatz

In den letzten Jahren ist der Umweltschutz zu einem grundlegenden Anliegen der Gesellschaft geworden. Nachhaltige Logistik konzentriert sich auf die Minimierung der Umweltauswirkungen logistischer Aktivitäten, ohne die wirtschaftliche Effizienz der Unternehmen zu beeinträchtigen. Welche Vorteile bringt nachhaltige Logistik mit sich und wie sieht sie aus? Diese Fragen und die Maßnahmen, mit denen der Anbieter von industriellen Lagersystemen AR Racking nachhaltige Logistik umsetzt, werden in diesem Beitrag zum Thema.

AR Racking, Anbieter von industriellen Lagersystemen, setzt in puncto Nachhaltigkeit auf verschiedene Maßnahmen. © AR Racking

Bei nachhaltiger Logistik geht es in erster Linie darum, bei der Organisation der Logistik den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens zu berücksichtigen. Sie bezieht sich auf die gesamte Lieferkette und zielt darauf ab, die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt zu verringern, ohne seine wirtschaftliche Tätigkeit zu beeinträchtigen. Erreicht wird dies durch wesentliche Änderungen der logistischen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Auswahl nachhaltig agierender Lieferanten, die Optimierung der Lagerflächen und die Automatisierung der logistischen Prozesse.

Nachhaltige Logistik als Wettbewerbsvorteil

Die Einführung einer umweltfreundlichen Logistik kann für Unternehmen aus mehreren Gründen von Vorteil sein: Der wahrscheinlich wichtigste Vorteil der nachhaltigen Logistik ist die Verringerung der vom Unternehmen verursachten Umweltbelastung. Davon profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern angesichts der aktuellen Umweltsituation auch die Gesellschaft als Ganzes. Nachhaltige Logistik trägt zudem dazu bei, die Entfernung und die Anzahl der Transportvorgänge zu verringern, insbesondere bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die Treibhausgase ausstoßen. Dadurch können Unternehmen erhebliche Einsparungen erzielen und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern. Zu einer umweltfreundlichen Logistik gehört ebenso die Verwendung von biologisch abbaubaren oder wiederverwendbaren Verpackungsmaterialien. Diese können zwar in der Anschaffung teurer sein als Einwegmaterialien, aber mit wiederverwertbaren Materialien können Unternehmen langfristig Geld sparen. Das verbessert die Bestandsverwaltung und verringert den Verlust von Waren oder Rohstoffen, wodurch Kosten für die Wiederauffüllung der Bestände eingespart werden. Die Einführung automatisierter Prozesse erhöht die logistische Effizienz und verringert die Umweltbelastung. Ein automatisiertes Bestandsverwaltungssystem kann beispielsweise dazu beitragen, Verluste durch Produkte, die ihr Verfallsdatum erreichen, zu minimieren.

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AR Racking installierte auf seinem Produktionszentrum in Tudela Solarpaneele. Bei einer Produktionskapazität von 100.000 Tonnen/Jahr werden so 22 % des jährlichen Stromverbrauchs in der Fabrik aus Solarenergie stammen. © AR Racking

Zukunftsfähige Logistik und Intralogistik

Innerhalb des Lagers spielt bei der nachhaltigen Logistik die Optimierung der Lagerfläche wichtige Rolle. Dadurch wird die Anzahl der Bewegungen der Umschlagmaschinen reduziert und unnötige Lagervorgänge vermieden. Dadurch wird Energie eingespart. Außerdem wird die Arbeit der Mitarbeiter erleichtert und die Lagerkapazität erhöht. Durch die Optimierung der Lagerfläche verringert sich auch für Unternehmen, die bei kontrollierten Temperaturen lagern müssen, die zu temperierende Fläche. Das reduziert die Umweltbelastung und die Betriebskosten.

Außerhalb des Lagers wird die nachhaltige Logistik durch die Einführung einer Politik der sozialen Verantwortung der Unternehmen (CSR) umgesetzt. Das bedeutet, dass das Unternehmen bestimmte soziale und ökologische Anforderungen einhält. So wählt es beispielsweise Lieferanten aus, die sich zur Einhaltung einer Umweltcharta verpflichten, bevorzugt lokale Lieferanten, um die Transportwege zu verkürzen, und sorgt dafür, dass die Transportlasten optimal genutzt werden. Die Zukunft der umweltbewussten Logistik wird wahrscheinlich eine stärkere Automatisierung der Lieferkette beinhalten. Die Logistik 4.0, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz, digitalisierter Information und Robotik umfasst, ist bereits im Gange. Diese automatisierten Lösungen unterstützen die nachhaltige Logistik, indem sie den Einsatz von umweltbelastenden Energien einschränken.

Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Mutterkonzern

  • AR Racking möchte mit dem Projekt "Living Sustainability" sein Engagement für Nachhaltigkeit zeigen. Dieses Projekt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Wertschöpfung in allen Tätigkeitsbereichen des Unternehmens, wobei in der Gegenwart verantwortungsbewusst für eine nachhaltigere Zukunft gehandelt werden soll. Das Projekt "Living Sustainability", das von der Muttergesellschaft Grupo Arania vorangetrieben wird, stellt eine formelle Verpflichtung zur Umsetzung zukunftsfähiger Strategien und Maßnahmen dar. Dieses Projekt konzentriert sich auf drei Hauptbereiche:
  • Bereich Wirtschaft und Governance: Förderung einer Kultur der Tragfähigkeit, des Risiko- und Chancenmanagements, ethischer Geschäftspraktiken sowie einer verantwortungsvollen und transparenten Kommunikation
  • Sozialer Bereich: Förderung und Einhaltung der Menschenrechte, Gleichberechtigung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (ISO 45001), berufliche Entwicklung und externe soziale Maßnahmen
  • Umweltbereich: Dazu gehören die Zertifizierung nach ISO 14001 und ISO 50001, die Installation von Photovoltaikanlagen, die Förderung nachhaltiger Mobilität, die Kreislaufwirtschaft und die Reduzierung des Kohlenstoffdioxid-Fußabdrucks

AR Racking hat zudem die EcoVadis-Gold-Zertifizierung erhalten, die das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit anerkennt. Ein Herkunftsnachweis garantiert außerdem, dass die verwendete elektrische Energie zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Das Unternehmen setzt zudem Prozesse ein, die Abfälle auf ein Minimum reduzieren und die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien fördern. Darüber hinaus hat es sich auf die Anwendung von emissionsarmem Stahl eingestellt, eine Initiative zur Reduzierung der mit der Stahlproduktion verbundenen Kohlenstoffemissionen.

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